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Ausgabe: November 2017
  1. Die Studienpreisgewinner 2018
  2. Rückblick FachForum 2017
  3. Hauptamtliche Geschäftsführung für den Verband
  4. 70. Sitzung des Arbeitskreises Pädagogik gefeiert
  5. LEARNTEC 2018: Die Zukunft des Lernens auf vergrößerter Fläche
  6. Veranstaltungen
So sehen Sieger aus:
Die Studienpreisgewinner 2018

Zum 32. Mal zeichnete der Fachverband Forum DistancE-Learning die besten Absolventen aus Fernunterricht und Fernstudium mit dem Studienpreis aus. Auch der „Tutor des Jahres“ und das beste Studienangebot wurden prämiert. Zudem hat die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis vergeben. Der Studienpreis DistancE-Learning ist der älteste Bildungsaward Deutschlands.

Sie haben Außergewöhnliches geleistet, unterschiedliche Barrieren im privaten oder auch beruflichen Umfeld erfolgreich überwunden und sind am Ende ihren Karrierevorstellungen einen großen Schritt nähergekommen und haben sich Lebensträume erfüllt. Diese Beschreibung trifft auf alle Studienpreisträger gleichermaßen zu, die das Forum DistancE-Learning am 6. November mit der Studienpreistrophäe auszeichnete.

„Wir sind immer wieder fasziniert, welche beeindruckende Lebensgeschichten uns mit den Bewerbungen um den Studienpreis erreichen“, so Verbandspräsident Mirco Fretter im Rahmen seiner Eröffnungsrede auf der 32. Studienpreisgala im Ballhaus Berlin. Jede einzelne zeuge vom großen Weiterbildungsengagement der Absolventen, aber auch von den vielen flexiblen Möglichkeiten, die ein Fernstudium Teilnehmern in der beruflichen Fortbildung bietet. Die Qual der Wahl, nur einen Kandidaten in sechs verschiedenen Personenkategorien zu prämieren, oblag einer Expertenjury, die sich aus Vertretern der Branche, der Wirtschaft, der Politik und der Presse zusammenfand. Für einen umfangreichen Auswahlpool sorgten zuvor Fernlehrinstitute und Hochschulen aus ganz Deutschland, die ihre besten Absolventen für den Studienpreis DistancE-Learning einreichen konnten.

Auch der Preis für das „Studienangebot des Jahres“, den „Tutor des Jahres“ und ein Sonderpreis der Jury wurde verliehen. 
 
Und dies sind die Preisträger 2018:

Als „Fernlernerin des Jahres“ wurde Ana Luisa Hellwig aus Gammelsdorf in Oberbayern ausgezeichnet. Die heute 55-Jährige träumte schon als Kind davon, eine eigene Sprachschule zu eröffnen. Dies war jedoch in ihrer Heimat Peru zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich. Also studierte Hellwig später Betriebswirtschaft in Kalifornien, arbeitete als Angestellte für Sprachschulen, aber verlor ihren Traum von einer eigenen Sprachschule nie aus den Augen. Der Schritt in die Selbstständigkeit gelang ihr schließlich, nachdem sie den Fernlehrgang „Train the Trainer“ bei der Studiengemeinschaft Darmstadt belegte, sich die Flexibilität eines Fernstudiums auf ihren diversen beruflich bedingten Reisen zu eigen machte und den Lehrgang schließlich erfolgreich abschloss. Heute beschäftigt Ana Luisa Hellwig 19 Trainer in ihrer Schule, von denen sie zwölf sogar selbst ausbildete.

Zum „Fernlerner des Jahres“ wählte die Jury Georg Düren aus Rheinbrohl in Rheinland-Pfalz. Düren ist Tischlermeister und führt seit 1990 in der dritten Generation eine eigene Tischlerei. Um die Betriebsstätte nach baubiologischen Kriterien zu modernisieren und eine angenehme Atmosphäre für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten zu schaffen, belegte Düren mit 56 Jahren den Fernlehrgang „Baubiologie“ am Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit (IBN). Trotz seiner starken beruflichen Eingebundenheit und dank seiner Wissbegierde gelang es Georg Düren, den Lehrgang in Rekordzeit abzuschließen und parallel sogar zusätzliche Weiterbildungsseminare zu besuchen.

Über den Titel „Fernstudentin des Jahres“ darf sich Nina Bajorat aus Steinkirchen in Niedersachsen freuen. Mit nur 33 Jahren blickt die junge Frau bereits auf eine beeindruckende Karriere auf See zurück. Mit 16 Jahren tauschte sie das Elternhaus gegen die Weltmeere ein. 2015 wurde sie schließlich zur Kapitänin befördert. Dass sie fünf Jahre lang auf hoher See ein Fernstudium (Bachelor im Logistikmanagement an der Euro-FH) absolvierte, verschaffte ihr zusätzlichen Respekt bei der Mannschaft an Bord und der heimischen Reederei. Dank ihres Abschlusses gelang im vergangenen Jahr der Karrieresprung an Land. Nina Bajorat ist heute nautische Inspektorin und plant die Entwicklung eines Ersatzteillogistiksystems für Containerschiffe.

Der Preis für den „Fernstudenten des Jahres“ geht an Felix Roth aus Homburg. Der junge Mann (27) ist trotz eines Vollzeit-Jobs überdurchschnittlich sozial engagiert. Er betreut als Einzelfallhelfer einen Autisten, ist in mehreren Fußballvereinen aktiv, übernimmt dort auch Trainertätigkeiten und entscheidet sich zusätzlich 2014 dafür, den Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Wilhelm Büchner Hochschule zu belegen. Die Reisetätigkeit seines Berufs als Projektmanager im technischen Einkauf, ein weiter Nebenjob als Nachhilfelehrer und eine Fernbeziehung zu seiner Verlobten nach Brasilien, schränken zwar die Zeit für sein Fernstudium ein, hindern ihn aber nicht daran, dieses in der Regelstudienzeit abzuschließen und noch vor dem Abschluss eine neue Position als Qualitätsbeauftragter im Einkauf des Unternehmens zu übernehmen.

Mit dem Studienpreis für „Lebenslanges Lernen“ zeichnet der Verband kontinuierliche Bildungsbiografien aus. Und die hat Micaela Abel vorzuweisen. Für die Düsseldorferin sind Weiterentwicklung und Fortbildung zwei essentielle Bestandteile des Lebens. Als Friseurin startete Abel ins Berufsleben, merkte schnell, dass sie in diesem Job nicht alt werden wollte, startete eine neue Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und legte den Grundstein für eine beeindruckende Weiterbildungskarriere. Das war vor 30 Jahren. Seitdem hat sie zwei Fernlehrgänge (unter anderem „Angst- und Stressbewältigung“ am Institut für Lernsysteme, ILS) und zahlreiche Fortbildungskurse belegt. Sich immer wieder neue berufsbezogene Qualifikationen anzueignen, sicherte Micaela Abel den Zugang zu neuen Positionen im Unternehmen und die Übernahme von mehr Verantwortung.

Auch Oliver Weiss aus Bacharach in Rheinland-Pfalz wurde für seinen außergewöhnlichen Bildungsweg mit dem Studienpreis in der Kategorie „Lebenslanges Lernen“ geehrt. Der heute 51-Jährige begann seine Karriere in der Luftfahrt als Fluglotse. Heute, knapp 30 Jahre später, steht er kurz vor der Verwirklichung seines großen Ziels. Denn nach diversen Führungspositionen an Flughäfen in der ganzen Welt, möchte er in absehbarer Zeit als Geschäftsführer eines deutschen Flughafens zurückkehren. Den Weg dorthin ebnet ihm ein akademischer Abschluss, den er im letzten Jahr mit dem Bachelor im Fernstudiengang „Europäische Betriebswirtschaft“ an der Euro-FH erreichte. Aktuell belegt Weiss das Fernstudium „Marketing MBA“.

Mit seinem Studienpreis zeichnet der Verband aber nicht nur Personen aus, die ungewöhnliche Leistungen in der Weiterbildung vollbracht haben, sondern auch herausragende und innovative Studienangebote. Über den Titel „Studienangebot des Jahres“ darf sich in diesem Jahr die Studiengemeinschaft Darmstadt für den Fernlehrgang „Elektrofachkraft für Elektromobilität“ freuen. Die Aktualität des Lehrgangs im Bereich Elektromobilität sowie die Kombination aus technisch fundiertem Wissen, der guten Visualisierung des Lehrstoffes in Lernvideos und einer virtuellen Lernumgebung überzeugte die Jury. Ein erfolgreicher Abschluss der TÜV SÜD-Prüfung befähigt die Absolventen, sicher an Fahrzeugen mit Hochvolt-Systemen zu arbeiten.

Auch der „Tutor des Jahres“ bekam in Berlin seine Studienpreistrophäe vom Verbandspräsidenten überreicht. Anders als in den vorherigen Kategorien, verdankt Preisträger Jörg Reschke (Tutor an der Euro-FH und Fernlerner beim ILS) seine Ehrung aber nicht der Studienpreisjury, sondern den wahren Experten in dieser Kategorie – nämlich dem Publikum. Über 54 Tutoren nahmen in diesem Jahr die Nominierung für das Voting zum „Tutor des Jahres“ an, das der Verband im Spätsommer in Kooperation mit dem Bewertungsportal FernstudiumCheck durchführte. Mehr als 5000 Stimmen wurden abgegeben und schließlich ging der Berliner als Sieger der Votings hervor. „Allein das großartige Feedback, die Unterstützung und die positiven Nachrichten während der Abstimmungsphase, haben mich einmal mehr darin bestärkt, wie schön es ist, andere Menschen beim Lernen zu unterstützen", freut sich Reschke.

Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte wurde mehr als 200 Personen mit dem Studienpreis für ihre ungewöhnlichen Lernleistungen geehrt. Zwei weitere bedachte die Jury in diesem Jahr mit einem Sonderpreis und das nicht aufgrund ihrer Weiterbildungsverdienste, sondern weil es ihnen gelungen ist, die „Geschichte des Fernunterrichts“ in einem Buch zu dokumentieren. Heinrich Dieckmann und Dr. Holger Zinn veröffentlichten im Spätsommer ihre gemeinsame Publikation nach mehreren Jahren Recherche und lieferten die erste historische Aufbereitung des Themas Fernunterricht. Dafür wurden auch sie in Berlin mit dem Studienpreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu unseren Gewinnern, ihren belegten Lehrgängen und Bilder der Preisverleihung finden Sie auf www.studienpreis-distance-learning.de.

Rückblick FachForum 2017:
Roboter begrüßt Kongressteilnehmer

"Mit dem Thema ,Social Media Learning' werfen wir heute einen Blick in die Zukunft - in die Zukunft der Bildungsdienstleister, die in zehn Jahren noch am Markt sein werden", begrüßte Tilman Zschiesche, Koordinator und Moderator des FachForums, die Anwesenden am 6. November im ParkINN Berlin. "Alles andere, was heute vorgestellt wird, ist Gegenwart. Facebook, WhatsApp, YouTube, Instagram, SnapChat, Sie alle nutzen Social Media zur Information, zur Recherche, zur Kommunikation. Denn all das ist die Basis von Bildungsprozessen. Und ähnlich wie das Smartphone in nur knapp zehn Jahren unsere Kommunikations- und Kooperationskultur radikal verändert hat, werden sich auch Bildungsprozesse verändern." So sei es am Ende auch fraglich, ob für Bildungsprozesse noch Tutoren benötigt würden oder ob Prüfungen und Abschlüsse ihre bisherige Relevanz behalten.

Das war der perfekte Übergang für die Keynote von Prof. Dr. Jürgen Handke von der Universität Marburg zum Thema "Digitalisierung der Lehre". Was die Teilnehmer allerdings in seinem Vortrag erwartete, verriet nicht er selbst, sondern sein Begleiter Nao, ein kleiner humanoider Roboter, der seinen Chef nach Berlin begleitete. Der Vortrag wurde erstmals als Livestream übertragen und ist als Aufzeichnung auf dem Youtube-Kanal des Verbandes zu finden.

Es folgte der Beitrag von JProf. Dr. Mandy Schiefner-Rohs, die die "Mediendidaktische Integration sozialer Medien im DistancE-Learning" thematisierte. "Holen Sie Studierende doch da ab, wo sie ohnehin sind", riet sie mit Blick auf Facebook & Co. und versprach für jedes didaktische Problem eine technische Lösung und je aktueller die Technologie desto besser sei die Lösung sogar. Ihre Thesen untermauerte Schiefner-Rohs mit Ergebnissen empirischer Studien.

Mit ihrem Vortrag "What - You - Face: Kundenerwartungen zur Nutzung sozialer Medien" rüttelte Dr. Anja C. Wagner die FachForum-Teilnehmer wach und berichtete aus der Sicht der Teilnehmenden. Denn lebenslanges Lernen findet in sozialen Netzwerken schon längst statt. Dabei spiele Micro-Learning eine immer größer werdende Rolle und die Bedeutung von offiziellen Zertifikaten gehe zurück. "Heute kannst du alles lernen, wenn du willst. Und das meiste davon kostet dich nichts als deine Zeit...", lautete eines von Wagners Resumées.

Alle Unterlagen des FachForums stehen im passwortgeschützen Mitgliederbereich der Website zur Verfügung.

Das FachForum 2017 wurde unterstützt von Turnitin, dem führenden Anbieter von Dienstleistungen zur Plagiatsprävention.
Turnitin ist Marktführer in der Plagiatsprüfung, da es die größtmögliche Vergleichsdatenbank, bestehend aus Internetquellen, nicht öffentlich zugänglichen Verlagsquellen und Studentenarbeiten, anbietet. Weitere Informationen finden Sie auf: www.turnitin.com/de


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Mitgliederversammlung begrüßt hauptamtliche Geschäftsführung

Auf ihrer jährlichen Mitgliedersammlung in Berlin hatten die Vertreter der Verbandsinstitute in diesem Jahr viel zu entscheiden, denn mit einer umfassenden Umstrukturierung soll der Verband in den kommenden Jahren in eine sichere Zukunft geführt werden.

Die Lösung für diese Zukunft sieht der Vorstand des Verbandes in einer Professionalisierung, die mit der Einführung einer weiteren Hauptamtlichkeit und der Verlegung der Geschäftsstelle von Hamburg nach Berlin einhergehen soll. Verbandspräsident Mirco Fretter schilderte den Mitgliedern die aktuelle Lage des Verbandes und zeigte die über die Jahre gestiegenen Herausforderungen der Branche auf. Damit sich der Verband auch weiterhin mit Engagement und Ausdauer für die Belange seiner Mitglieder einsetzen kann, sich Problemen entgegenstellen und diese klären kann, müssten nun die zur Verfügung stehenden Mittel angepasst werden.

Die Mitglieder stimmten den Ausführungen zu und verabschiedeten eine Satzungsänderung, die nun auch eine Geschäftsführung vorsieht und deren Aufgaben definiert. Die Aufgaben des Geschäftsführers wird ab dem 1. Januar 2018 Michael Lammersdorf wahrnehmen, der sich den Mitgliedern noch auf der Versammlung vorstellte.

Um die zusätzlichen Personalkosten tragen zu können, wurde zudem nach mehr als zehn Jahren eine Beitragserhöhung beschlossen. Zusätzlich wurde eine eigene Beitragsordnung für Dienstleister des Verbandes verabschiedet. Hier finden Sie die aktuellen Jahresbeiträge für eine Verbandsmitgliedschaft.

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70. Sitzung des Arbeitskreises Pädagogik gefeiert

Zu seiner 70. Sitzung traf sich in der vergangenen Woche der Arbeitskreis Pädagogik des Verbandes in Köln. Aus diesem Anlass durfte natürlich auch ein wenig gefeiert werden.

Zusammen mit Tilman Zschiesche, der sich mit der Jubiläumssitzung aus dem Vorsitz des Arbeitskreises nach vielen Jahren verabschiedete, schnitt Merle Losem die Geburtstagstorte für die Runde an.

Aber natürlich wurde auch inhaltlich in der Sitzung gearbeitet. Neben dem Vortrag von Valerie Stehling von der RWTH Aachen zum Thema "Education 4.0 – wie wirkt sich die Digitalisierung der Lehre auf die Lernenden aus?" standen auch Wahlen auf dem Programm.

Julia Rothenberg von der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie wird zukünftig zusammen mit Merle Losem (DHA - Deutsche Hotelakademie) und Prof. Dr. Andreas Strack (Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement) die Geschicke des Arbeitskreises leiten.

Ein kurzer Rückblick: Die erste Sitzung des Arbeitskreises fand am 11. November 1993 in Frankfurt statt. Zentrales Thema des Treffens war der didaktische Aufbau eines Fernlehrbriefes.

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 7. März 2018 in Köln statt.
Unterlagen und Protokolle zu den letzten Sitzungen finden Sie im Mitgliederbereich der Verbandswebsite.

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LEARNTEC 2018:
Die Zukunft des Lernens auf vergrößerter Fläche

Die Digitalisierung nimmt unaufhaltsam Fahrt auf und sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in allen Lebensbereichen – Tätigkeitsfelder und Berufsbilder verändern sich. Digitale Bildung spielt hierbei eine große Rolle, sie ist der Motor der Digitalisierung. Die LEARNTEC – Leitmesse für digitale Bildung in Schule, Hochschule und der beruflichen Bildung – ist vom 30. Januar bis 1. Februar 2018 zum 26. Mal Bühne für aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen in der digitalen Bildung. Mehr als 7.500 Fachbesucher werden an den drei Messetagen erwartet.

"Das Lernen mit digitalen Medien ist heute in allen Bildungsbereichen relevant. Digitale Bildung ist zu einem Wachstumsmarkt geworden, der auch der LEARNTEC von Jahr zu Jahr mehr Aufschwung verleiht", so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. "Erstmals belegt die LEARNTEC zwei Hallen und stellt damit mehr Ausstellungsfläche als jemals zuvor an der Messe zur Verfügung. Darüber freue ich mich sehr, liegt es uns doch am Herzen, das Angebot der Branche umfassend zu präsentieren."
Mehr als 280 Aussteller aus 13 Nationen zeigen auf der LEARNTEC 2018 die neuesten Anwendungen und Programme für das Lernen mit IT. Von den größten eLearning-Anbietern in Deutschland werden auf der kommenden LEARNTEC nahezu alle vertreten sein. Auf der Messe werden neben Hard- und Software auch Konzepte und Services vorgestellt. Es sind beispielsweise Lernmanagementsysteme (LMS), Lernportale, Autorentools, virtuelle Klassenzimmer und Lernprogramme zu sehen; aber auch Lösungen zu Talent Management, Performance Support, Online-Akademien und Anbieter von VR- und 3D-Lernwelten.

Erweiterte Start-up Area mit eigener Aktionsbühne
Die LEARNTEC bietet auch für den Nachwuchs der Branche ein optimales Umfeld. Aufgrund des großen Erfolgs in den vergangenen Jahren wurde die Start-up Area für die LEARNTEC 2018 noch einmal vergrößert. Insgesamt werden sich mehr als 20 junge Unternehmen dort präsentieren. Nach einer gelungenen Premiere auf der vergangenen Veranstaltung findet der Start-up Pitch auf einer eigenen Aktionsbühne statt. Teilnehmen werden die Unternehmen, die in der Start-up Area ausstellen. Diese treten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an und haben wenige Minuten Zeit, ihre innovativen Konzepte einer Jury, die die Bereiche Start-up, Schule, Hochschule und Beruf vertritt, und dem Publikum zu präsentieren. Unterstützt wird der Start-up Pitch vom Hightech-Unternehmer-Netzwerk CyberForum und dem Deutschen Gründerverband.

Lebenslanges Lernen im Fokus
Dass Digitalisierung im Schulalltag noch keine Rolle spielt, zeigt die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, die den Stand des digitalisierten Lernens in Deutschlands weiterführenden Schulen aus Sicht der Beteiligten untersucht. Schulleiter und Lehrer begrüßen zwar grundsätzlich die neuen Technologien, für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz fehlt es jedoch an Konzepten, Weiterbildung und Infrastruktur.Die LEARNTEC widmet sich bereits zum fünften Mal der Schule der Zukunft und bietet hierfür den Themenbereich school@LEARNTEC an. In einer offenen Lernlandschaft mit Werkstattcharakter, die unter anderem mit der Hochschule der Medien Stuttgart konzipiert wurde, zeigen Experten beispielsweise, wie ein Smartphone als mobiles Physiklabor genutzt werden kann. Die Messebesucher erfahren, warum Lernateliers Ressourcen für individualisiertes Lernen freisetzen oder sich Lehrer nicht für, sondern mit Medieneinsatz fortbilden. Zudem wird die Studie der Bertelsmann Stiftung vorgestellt. Im Themenbereich university@LEARNTEC zeigen führende Experten der digitalen Hochschullehre zum dritten Mal in spannenden Vorträgen und Gesprächsrunden, wie der Einsatz von digitalen Medien in der Hochschulpraxis gelingt.

Kongress mit international gefragten Referenten
Der Kongress der 26. LEARNTEC widmet sich dem Motto "Bildung als Motor der Digitalisierung". Behandelt werden Themen wie selbstorganisiertes und informelles Lernen, VR- und 3D-Lernwelten, Digital Leadership, Modern Learning, Big Data, Learning Analytics und Adaptive Learning sowie Performance Support. Die Teilnehmer des Kongresses erfahren beispielsweise, wie der rasante Anstieg an Wissen und Informationen bewältigt, und die Daten für das Lernen sinnvoll nutzbar werden können. Experten zeigen, wie wir im Zeitalter von Industrie 4.0 lernen, wie digitale Spiele als Lernmedium des 21. Jahrhunderts fungieren und wie Lerninhalte flexibel und individuell auf den Nutzer und seine derzeitige Situation und Aufgabe angepasst werden.

Vom Einsteiger bis zum eLearning-Experten – das Kongressprogramm bietet gebündeltes praxisnahes Wissen für alle Zielgruppen. Insgesamt werden auf der LEARNTEC mehr als 120 Referenten in Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit dem Publikum teilen. Open-Space-Sessions, gemeinsames Brainwriting und offene Diskussionsrunden fördern den Austausch zwischen den Referenten und Teilnehmern.

Highlights des Kongresses sind die Keynote von Charles Jennings, Co-Founder, 70:20:10 Institute (UK), zum Thema "Exploiting Learning in the Workplace: informal learning and the 70:20:10 model" und die Keynote von Jane Massy, Founder director and CEO, abdi Ltd. (UK) zu "Better Evaluation in Technology Enhanced Learning". Auch die Keynote von Dr. Henning Beck, Neurowissenschaftler und Deutscher Meister im Science Slam zum Thema "Lernst du noch oder verstehst du schon – Der Weg des Wissens zu den Nervenzellen" und die Podiumsdiskussion zu "Der Digitalisierungs-Marathon – noch am Start oder Ziel in Sicht?" mit Martin Schallbruch, Deputy Director, Digital Society Institute, European School of Management and Technology, Dr. Eberhard Niggemann, Leiter Weidmüller Akademie und Annika-Kristin Härtel, Manager HR Learning & Development bei Telefónica gehören zu den Höhepunkten des Kongresses. 

Kongressprogramm und Tickets finden Sie hier.

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Veranstaltungen

6. bis 8. Dezember 2017: Online Educa Berlin
Die ONLINE EDUCA BERLIN ist die internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung. Führende internationale Hersteller, Anbieter und Dienstleister der E-Learning- Branche präsentieren ihre neuesten Produkte und Angebote in einem umfangreichen Ausstellungs- und Präsentationsbereich. Im Konferenzprogramm der ONLINE EDUCA BERLIN teilen zahlreiche Redner ihr Wissen und ihre Erfahrungen in verschiedenen Präsentationen, Foren, Seminaren und Workshops mit. Alle Infos...

16. Januar 2018: Sitzung der Fachgruppe DistancE-Learning-Anbieter in Essen
Eine Einladung samt Tagesordnung geht den Mitgliedern im Dezember zu.

30. Januar bis 1. Februar 2018: LEARNTEC in Karlsruhe
Sie suchen nach digitalen Lerntrends? Dann sind Sie auf der LEARNTEC genau richtig! Ob Mobile Learning, Lern-Nuggets, Gamification oder Virtual Reality - E-Learning ist mehr denn je Bestandteil von ganzheitlichen Bildungskonzepten. Weitere Informationen...

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Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Doberaner Weg 22
22143 Hamburg
Deutschland

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Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Thomas Pilger (Vizepräsident),
Michael Timm (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident),
Tilman Zschiesche (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (Pressereferentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 040-67570281