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Ausgabe: April 2018

  1. FachForum 2018:"Zukunft der Bildung - Trends und Konsequenzen der Digitalisierung"
  2. Erinnerung: Datenschutzgrundverordnung tritt in Kraft
  3. Studie belegt: Digitalisierung erleichtert Weiterbildung
  4. Was es bringt, in Erwachsenenbildung zu investieren
  5. OER in der Weiterbildung: OERcamps 2018
  6. Veranstaltungen
FachForum DistancE-Learning 2018:
"Zukunft der Bildung - Trends und Konsequenzen der Digitalisierung"

Das Forum DistancE-Learning veranstaltet jährlich im Herbst eine themenspezifische Fachtagung, in der aktuelle Trends und Entwicklungen in der Weiterbildungsbranche – und hier speziell im mediengestützten Lernen, im Fernstudium und Fernunterricht – aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, bildungspolitischen und praxisorientierten Perspektiven beleuchtet werden. Das diesjährige FachForum findet am 12. November 2018 in Berlin statt und widmet sich dem Thema „Zukunft der Bildung – Trends und Konsequenzen der Digitalisierung“.

Der Bildung und Weiterbildung kommt im Zuge der Digitalisierung eine doppelte Funktion zu. Zum einen besteht ihre Aufgabe darin, Menschen auf die Anforderungen einer Arbeits- und Lebenswelt 4.0 vorzubereiten und den digitalen Wandel zu begleiten. Zum anderen ist der Bildungsbereich und speziell die Berufsbildung selbst von massiven Umwälzungen durch Digitalisierung, Globalisierung und Entwertung bisher anerkannter Qualifikationen unterworfen. Das FachForum 2018 wird sich intensiv mit den richtungsweisenden Entwicklungen in der Branche, mit Erfahrungen aus der Praxis und aktuellen Forschungserkenntnissen aus der Wissenschaft beschäftigen und bildungspolitische Vorstellungen thematisieren, die die Digitalisierung in der Weiterbildung betreffen und die Branche Fernstudium/Fernunterricht in ihrem Kern tangieren. 

Für den Blick aus der wirtschaftlichen Perspektive auf das diesjährige Tagungsthema konnte Michael Janning gewonnen werden. Janning leitet bei SAP das globale Technologietraining zu Themengebieten wie Programmierung, Datenbankbetrieb und Systemintegration. Mit Abschluss seines Lehramtsstudiums begann er als Trainer für Finanzbuchhaltung und Controlling bei SAP Education. Nach Positionen im Vertrieb auf nationaler und internationaler Ebene übernahm Herr Janning 2012 zunächst die Leitung der technologischen Kundentrainings im deutschsprachigen Raum und verantwortet dies nun auch auf globaler Ebene. Im Rahmen seines Vortrages auf dem FachForum geht er auf den ständigen Veränderungsprozess ein, den digitale Technologien auslösen und der sich auf alle Unternehmen auswirkt. "Neben dem rein technologischen Wandel in Bereichen wie IT Sicherheit, mobilen Anwendungen oder Big-Data-Analysen bedeutet dies auch eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Weiterbildung der Mitarbeiter eines Unternehmens", so Janning. Abseits des traditionellen Klassenraumtrainings bietet SAP eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten an, die die Mitarbeiter in den Firmen auf den Weg in die digitale Transformation begleiten und unterstützen. Näheres zum Thema verrät Michael Janning auf dem FachForum in Berlin.

Alle Informationen zum FachForum, den Programminhalten und Ihr Kongressticket finden Sie hier: www.fachforum-distance-learning.de 

Mitglieder des Verbandes profitieren bei Anmeldung noch bis zum 31. Mai 2018 von günstigen Early-Bird-Konditionen.

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Erinnerung: Datenschutzgrundverordnung tritt in Kraft

Die EU erhält ein einheitliches Datenschutzgesetz. Obwohl die Datenschutz-grundverordnung schon 2016 beschlossen wurde, wird sie erst ab dem 25. Mai 2018 angewendet. Welche Auswirkungen diese Verordnung für den Arbeitsalltag von Fernunterrichtsanbietern darstellt, wurde bereits auf der Fachgruppensitzung der Anbieter des Verbandes im Januar in Essen thematisiert. Eine Vortragsdokumentation zum Thema finden Sie im Mitgliederbereich der Verbandswebsite als Anlage zum Protokoll der Sitzung.


Neue Studie belegt:
Digitalisierung erleichtert die Weiterbildung

Immer mehr Unternehmen setzen in der Weiterbildung auf digitales Lernen. Zugleich erhöht die Digitalisierung aber auch den Bedarf an Weiterbildung, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Wie die Befragung von rund 1.700 Unternehmen belegt, greifen Firmen, die weitgehend digitalisiert sind, besonders häufig auf neue Lernmethoden zurück. Das können beispielsweise Lernvideos, Web-Seminare – sogenannte Webinare – oder speziell für die Bedürfnisse der Unternehmen programmierte Online-Plattformen sein. Im Jahr 2016 nutzten rund 43 Prozent der digitalisierten Unternehmen solche Lernformen mehrfach. Unter den nicht-digitalisierten Unternehmen waren es nur 18 Prozent.

Die Vorteile der digitalen Weiterbildung liegen auf der Hand: Unternehmen und Mitarbeiter können Lerninhalte individuell zusammenstellen und schnell und kostengünstig an ihren Bedarf anpassen. Vor allem aber können Mitarbeiter die Inhalte zeitlich und räumlich flexibel abrufen. „Der größte Vorteil des digitalen Lernens ist, dass es sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren lässt – zum Beispiel dann, wenn gerade weniger zu tun ist“, sagt IW-Wissenschaftlerin Susanne Seyda. Selbst Unternehmen, die in ihrem Kerngeschäft kaum digitale Technologien einsetzen, können mit dem mediengestützten Lernen individuell auf den Weiterbildungsbedarf ihrer Mitarbeiter reagieren.

Doch die Digitalisierung erleichtert das Lernen nicht nur – sie steigert auch den Wissensbedarf. Denn durch die Umstellung von Arbeitsabläufen und Herstellungsverfahren in den Firmen entstehen neue Tätigkeiten, für die die Beschäftigten qualifiziert werden müssen. Vor allem IT-Kenntnisse sowie Kompetenzen im Bereich Selbstständigkeit, Planungs- und Organisationsfähigkeit sind gefragte Lerninhalte. Digitalisierte Unternehmen investieren deshalb mehr Zeit und Geld in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter als andere Betriebe. „Kleine Unternehmen haben beim digitalen Lernen noch Nachholbedarf“, sagt Seyda. „Sie könnten mehr mit anderen Firmen zusammenarbeiten, die gleiche Weiterbildungsinhalte benötigen, und somit die Entwicklungskosten senken.“

Die komplette Studie finden Sie hier: Weiterbildung 4.0 – Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung

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Was es bringt, in Erwachsenenbildung zu investieren

Das europäische Projekt FinALE appelliert an politische Entscheidungsträger, Finanzierung von Erwachsenenbildung als Investition zu sehen. 

Erwachsenenbildung ist im Vergleich zu anderen Bereichen des Bildungssystems häufig unterfinanziert, die öffentlichen Ausgaben betragen meist nur einen Bruchteil des Budgets. Zwischen 0,1 und 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts eines Landes sind es im Durchschnitt, so ein Bericht des deutschen Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE). Im Rahmen des Projekts FinALE (Financing Adult Learning in Europe) haben Organisationen aus acht europäischen Ländern zwei Jahre lang bestehende Finanzierungsmöglichkeiten ausgewertet und Empfehlungen für eine nachhaltige Finanzierung entwickelt. In einem zwölfseitigen Projektbericht fassen sie zusammen, wie und warum in Erwachsenenbildung investiert werden sollte.

Soziale und gesellschaftliche Teilhabe fördern – die Frage nach dem Warum Erwachsenenbildung hat sowohl auf persönlicher als auch auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene zahlreiche Vorteile, so die Autoren des Projektberichts. So kann eine Teilnahme an Bildungsmaßnahmen zu einem höheren Einkommen, besseren Arbeitsmarktchancen oder einer Steigerung des Wohlbefindens und der Gesundheit führen. Ausgaben für Erwachsenenbildung können sich im Sinne eines »Return on Investment« (ROI) in anderen Bereichen amortisieren – beispielsweise wenn Ausgaben für das Gesundheitssystem oder für das Arbeitslosengeld sinken. Während Indikatoren wie der ROI helfen können, Argumente gegenüber Fördergebern zu finden, heben die Projektpartner hervor, dass eindimensionale Indikatoren nicht genug sind, um die Auswirkungen von Erwachsenenbildung zu beurteilen. Vielmehr sollten Anbieter multidimensionale Daten sammeln und persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorteile berücksichtigen. Die Vorteile von Erwachsenenbildung sind dem Projektbericht zufolge oft nur mittel- oder langfristig ersichtlich, oder indirekt in Kombination mit anderen Faktoren.

Nachhaltige Finanzierung sicherstellen – die Frage nach dem Wie
Der Bericht führt insgesamt elf Investitionsmöglichkeiten in Erwachsenenbildung an. Zu den gängigsten Finanzierungsformen zählen demnach die Programmfinanzierung und Projektfinanzierung aufseiten der Bildungsanbieter und die Teilnahmegebühren aufseiten der Lernenden und Arbeitgeber. Die Projektpartner merken kritisch an, dass Programm- und Projektfinanzierung mitunter lange Antrags- und Berichtsprozesse erfordern, während Teilnahmegebühren weniger kaufkräftige Gruppen potenziell von der Teilnahme ausschließen. Die Autoren des Berichts plädieren daher für eine nachhaltige Finanzierung – damit Erwachsenenbildungsorganisationen ihre Arbeit kontinuierlich durchführen können und allen Menschen die Teilnahme ermöglicht wird.

Hier finden Sie die deutsche Kurzfassung der Ergebnisse.

Hintergrund
Das Projekt Financing Adult Learning in Europe (Laufzeit: 2016-2018) hat sich zum Ziel gesetzt, Analysen und Empfehlungen für politische EntscheidungsträgerInnen aller Levels (europäisch, national, lokal, kommunal) und Erwachsenenbildungsanbieter zu entwickeln. Beteiligt waren der europäische Verband für Erwachsenenbildung (EAEA), die irische Organisation für Erwachsenenbildung (AONTAS), der dänische Verband für Erwachsenenbildung (DAEA), der europäische Verband der Regional- und Lokalbehörden für Lebenslanges Lernen (EARLALL), der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung (NBEB), die Individual Learning Company (ILC) aus Großbritannien, das Institut für Gesellschaftsentwicklung aus Portugal (KERIGMA), der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) und der Verband österreichischer Volkshochschulen (VÖV).

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Open Educational Resources (OER) in der Weiterbildung:
OERcamps 2018 - Wie geht es weiter mit OER in Deutschland? Termine und Orte

Auch in 2018 wird es mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Engagement der OER-Community in Deutschland weitere vier OERcamps geben. Bund und Länder haben sich außerdem kürzlich zum Thema OER getroffen. Die Perspektiven rund um OER werden somit ebenfalls ein Thema auf den Camps sein.

Dies sind die Termine für die kommenden Treffen:
Süd: 11./12.5.2018 in Bad Wildbad (Schwarzwald)
Ost: 25./26.5.2018 in Leipzig
West: 8./9.6.2018 in Hattingen (Ruhr)
Nord: 15./16.6.2018 in Hamburg

Die OERcamps 2018 werden je zur Hälfte im Barcamp-Format, bei dem alle eigene Sessions vor Ort anbieten können, und in feststehenden Workshops veranstaltet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Veranstaltungen

15. Mai 2018: Bewerbungsstart für den Studienpreis DistancE-Learning 2019
Im Mai startet der Studienpreis in seine 33. Runde und ruft Anbieter von Fernunterricht und Fernstudium wieder dazu auf, die besten Absolventen in sechs Kategorien für Deutschlands ältesten Bildungspreis vorzuschlagen. Auch das "Studienangebot des Jahres" und der "Service des Jahres" werden gesucht. Bewerbungen sind ab 15. Mai ausschließlich online über www.studienpreis-distance-learning.de möglich.
Zusammen mit dem Bewertungsportal FernstudiumCheck startet der Verband zeitgleich auch wieder die Suche nach dem "Tutor des Jahres".  Ab dem 15. Mai darf Jeder seinen Kandidaten ins Rennen schicken. Weitere Informationen folgen in der nächsten Newsletter-Ausgabe.

24. und 25. Mai 2018: EADL Conference 2018 in Manchester

Alle Informationen und einen Anmeldelink finden Sie auf www.eadl.org

6. Juni 2018: Sitzung des Council DQR in Düsseldorf
Einladung und Tagesordnung für die Sitzung gehen allen Mitgliedern in den kommenden Wochen fristgerecht zu.

7. Juni 2018: Fachgruppensitzung der DistancE-Learning Anbieter in Düsseldorf
Zu ihrer nächsten Sitzung treffen sich die Anbieter des Verbandes in den Räumlichkeiten des Bundesverbandes Deutscher Stahlhandel in Düsseldorf. Einladung und Tagesordnung werden rechtzeitig vor der Sitzung verschickt.

14. Juni 2018: Arbeitskreis Pädagogik in Regenstauf
Zu ihrer 72. Sitzung treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises beim Fernlehrinstitut Dr. Robert Eckert. Einladung und Tagesordnung folgen.

9. Oktober 2018: Fachgruppensitzung der DistancE-Learning Anbieter in Würzburg
Im Rahmen der Herbstsitzung treffen sich die Anbieter des Verbandes in Würzburg in den Räumlichkeiten unseres Verbandsmitgliedes "Theologie im Fernkurs". Einladung und Tagesordnung werden rechtzeitig vor der Sitzung verschickt.

12. November 2018: FachForum und Studienpreisverleihung in Berlin
Save the date! Denn auch in diesem Jahr lädt der Verband wieder zu einer spannenden Fachtagung nach Berlin ein. Am Abend darf dann auf der Studienpreisgala im Ballhaus Berlin gefeiert werden. Alle Informationen zum FachForum 2018 finden Sie hier.

13. November 2018: Mitgliederversammlung in Berlin
Zur jährlichen Mitgliederversammlung lädt der Verband am 13. November in das ParkINN Alexanderplatz in Berlin ein.

17. Januar 2019: Arbeitskreis Pädagogik in Saarbrücken
Zu ihrer 73. Sitzung treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises bei der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG).

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Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Doberaner Weg 22
22143 Hamburg
Deutschland

040-67570280
presse@forum-distance-learning.de
www.forum-distance-learning.de

Geschäftsführer:
Michael Lammersdorf

Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Michael Timm (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident),
Tilman Zschiesche (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (Pressereferentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 040-67570281