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Ausgabe: August 2018

  1. Voting zum "Tutor des Jahres" gestartet
  2. FachForum 2018:"Zukunft der Bildung - Trends und Konsequenzen der Digitalisierung"
  3. Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz ist neuer Präsident der EURO-FH
  4. Neues Mitglied: TOP-PHYSIO®
  5. Bundesbildungsministerin im Interview
  6. DGWF-Jahrestagung in Köln
  7. Veranstaltungen
Großes Publikums-Voting gestartet:
Wer wird "Tutor des Jahres 2019"?

In einem großen Onlinevoting suchen der Fachverband Forum DistancE-Learning und das Bewertungsportal FernstudiumCheck gemeinsam den „Tutor des Jahres 2019“. 50 Tutoren stellen sich der Wahl und zählen durch ihre Nominierung schon heute zu den beliebtesten Tutoren Deutschlands.

Mit seinem Studienpreis würdigt das Forum DistancE-Learning seit mehr als 30 Jahren herausragende Leistungen in Fernunterricht und Fernstudium. Doch nicht nur erfolgreiche Absolventen werden geehrt, sondern auch die besten Tutoren Deutschlands. „Sie sind häufig weit mehr als nur Lernhelfer oder fachliche Berater im Fernstudium“, weiß Mirco Fretter, Präsident des Forum DistancE-Learning. „Wer seinen Job versteht, wird schnell zum persönlichen Motivator von Fernstudierenden und Wegbereiter für deren Erfolg in der Weiterbildung.“   

Ab sofort sucht das Forum DistancE-Learning den „Tutor des Jahres 2019“. Als Kooperationspartner ist das Bewertungsportal FernstudiumCheck wieder mit an Bord. In einem großen Onlinevoting soll nicht eine Jury, sondern das Publikum direkt über die Vergabe des beliebten Preises entscheiden. Denn keiner kann die Leistungen eines Tutors besser beurteilen, als die Fernstudierenden selbst. „Stimmberechtigt ist jeder, der mit Fernlernen zu tun hat. Natürlich sind dies in erster Linie die Teilnehmer, aber auch Mitarbeiter von Fernlehrinstituten, Kooperationspartner, Absolventen und Kollegen. Denn sie erleben ebenfalls, mit wieviel Herzblut Tutoren ihrem Job nachkommen“, ergänzt Fretter.

Jetzt heißt es Daumen drücken und abstimmen für den Lieblingskandidaten! Jeder Interessierte hat eine Stimme, die er seinem Tutor geben kann. Alle 50 nominierten Tutoren werden auf der Votingseite in individuellen, kurzen Texten vorgestellt. Einige präsentieren sich und ihre Arbeit sogar in einem Video. In vordefinierten Statements kann der Wähler die Stimmabgabe für seinen Kandidaten begründen. Diese Aussagen sind alle positiv formuliert und entsprechen Bewertungskriterien, die selbstverständlich auf alle Nominierten anwendbar sind und für ihre engagierte Arbeit stehen. Für jedes zutreffende Statement bekommt der Tutor einen Punkt. Am Ende entscheidet die durchschnittlich erhaltene Punktzahl pro Stimme über den Titel. „Wir freuen uns, auch dieses Jahr gemeinsam mit dem Forum DistancE-Learning diesen traditionsreichen Preis vergeben zu können“, so Thomas Tibroni, Gründer und Geschäftsführer von FernstudiumCheck.de. „Gerade in der Fernlehre sind die Tutorinnen und Tutoren wichtige persönliche Ansprechpartner, die die Fernstudierenden nicht nur mit ihrer fachlichen Expertise unterstützen, sondern auch stets aufs Neue motivieren – zum Teil sogar an Wochenenden und in den Abendstunden. Die Auszeichnung zum Tutor des Jahres ist die ideale Möglichkeit, um dieses großartige und wertvolle Engagement für die Fernlehre zu würdigen.“

Bis zum 23. September 2018 darf abgestimmt werden.

Der Gewinner des Votings wird schließlich am 11. Oktober 2018 in einer Onlineveranstaltung bekanntgegeben.

Dem „Tutor des Jahres“ können Sie hier in der Zeit vom 15. August bis zum 23. September 2018 Ihre Stimme geben: www.fernstudiumcheck.de/tutor-des-jahres-2019   

Der „Tutor des Jahres“ ist eine Kategorie des Studienpreises DistancE-Learning, dem ältesten Bildungspreis Deutschlands. Alle Informationen zum Studienpreis finden Sie hier: www.studienpreis-distance-learning.de

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FachForum DistancE-Learning 2018:
"Zukunft der Bildung - Trends und Konsequenzen der Digitalisierung"

Drei Fachvorträge, fünf Workshops und ausreichend Zeit und Raum zum Netzwerken - dafür steht das FachForum DistancE-Learning, zu dem der Verband am Montag, dem 12. November 2018 nach Berlin einlädt.

Das Thema der Jahrestagung "Zukunft der Bildung" wird dabei aus wirtschaftlicher, bildungspolitischer und wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet und praxisorientierte Workshops bieten die Möglichkeit das Tagungsthema zu speziell ausgewählten Schwerpunktthemen zu vertiefen.

Zu seinem Workshop mit dem Arbeitstitel "Re-Framing Distance Learning – Elemente einer Neuverfassung netzgenerierten Lernens" lädt Prof. Dr. Manfred Faßler vom Institut für Kulturanthropologie und europäische Ethnologie der Goethe Universität Frankfurt am Main ein.
In einem entsprechenden Abstract heißt es:
Lernen findet stets unter Rahmenbedingungen statt, seien diese dinglich, sachlich, zufällig, alltäglich oder absichtlich, zielgerichtet, funktional. Lernen ist an Inszenierungen von Kommunikation gebunden. In geplanten ausdrücklichen Lernsituationen dominiert gegliederte, an Lehr- und Lernplan orientierte Vermittlung, die vorrangig die Präsenz des Vermittelnden und der Lernenden voraussetzt. Verbunden wird dies mit "vorliegendem Lehrmaterial", bildlich, schriftlich, haptisch. Damit verbunden ist personalisierte Glaubwürdigkeit, Zeit für Rückfragen, für Entspannung, für entwerfendes Gespräch, informelle Kontakte etc. Eine in dieser Weise "gerahmte" Situation ist unter den Bedingungen von Datenströmen, Interface-Präsenz, von MOOCS oder Online-Kursen, datentechnische Personalisierung, Scoring, Microtargeting uvam. nicht zu erzeugen. Andere Rahmungen müssen her, die die Ebenen von Vertrauen, Glaubwürdigkeit, rück- und nachfragendes Wiederholen, individuelles Bedenken, Entspannen "in ihrer eigenen Logik" begünstigen und erzeugen. Diese Rahmungen müssen als kommunikative Szenarien gefasst werden, um dem individuellen Lernprozess jene "Bewegungsfreiheit" zu geben, die den heutigen Anforderungen von Komplexität, ständiger Veränderung, Gerätenetzwerken etc. entsprechen. Aus der Kommunikations- und Kreativitätsforschung werden Beispiele diskutierbar erörtert, die ein solches soziotechnisches Re-Framing ermöglichen können.

Manfred Faßler ist Professor für Soziologie/Anthropologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet dort das internationale Forschungsnetzwerk Anthropologie des Medialen (FAMe). Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Medienevolution/ Koevolution, globale Netzentwicklungen, Visualisierung/Design und nach-gesellschaftliche Strukturen, sozio-technische Kreativitätsbedingungen, Datentechnologie und Transformation von Demokratie. In zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Forschungskooperationen hat er die datentechnologischen Transformationen sozialer, kultureller, wissenschaftlicher und politischer Systeme erforscht und begleitet. Seit Sept. 2016 ist er 1. Vorsitzender des Instituts für Neue Medien, Frankfurt; seit Febr. 2018 ist er Vorsitzender des Kuratoriums Forschungskolleg des GRIMME-Instituts, Marl 

Weitere Informationen zu den Workshops, zum FachForum und den Programminhalten finden Sie hier: www.fachforum-distance-learning.de 

Hier können Sie Ihr Kongressticket direkt buchen.

Für alle Teilnehmer des FachForums ist im Veranstaltungshotel ParkINN Alexanderplatz Berlin ein Abrufkontingent bis zum 22. Oktober 2018 reserviert. Sie können Ihr Zimmer unter dem Stichwort "Herbstevent" für 99,- Euro inkl. Frühstück buchen (Tel: 030/2389 4333 oder Email: reservations@parkinn-berlin.com).

Mit DESIRE2LEARN konnte der Verband einen Sponsorpartner für die Fachtagung gewinnen, der Ihnen gerne in den Pausen für Fragen zu seinen Produkten zur Verfügung stehen wird:

Brightspace von D2L ist eine Cloud-basierte, mobilfähige Lernplattform, die das Lernen einfach, flexibel und intelligent macht. In Brightspace ist es einfach, interessante Kurse zu erstellen, Videos zu integrieren und das Lernen zu personalisieren. Darüber hinaus ermöglicht Brightspace die Zukunft des Lernens mit adaptivem Lernen, kompetenzorientierter Lehre und weltweit führenden Learning Analytics. Erfahren Sie mehr über D2L unter www.D2L.com.

Möchten auch Sie die Möglichkeit nutzen, Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen und/oder Produkte im Rahmen des FachForums 2018 der DistancE-Learning-Branche ohne Streuverluste zu präsentieren? Dann finden Sie hier unser Angebot für Ihre Unternehmenspräsentation.

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Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz ist neuer Präsident der Euro-FH

Am 18. Mai 2018 wählte der Senat der Euro-FH Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz zum neuen Präsidenten der privaten Fernhochschule mit Sitz in Hamburg. Bereits in den vergangenen Jahren arbeitete er als Vizepräsident für Hochschulentwicklung und Digitalisierung der Bildung eng mit seinem Amtsvorgänger, Prof. Dr. Thomas Tegen, zusammen.

Seit 2011 ist er Professor für Finance und Accounting an der Euro-FH und verantwortet als Dekan die Studiengänge "Betriebswirtschaftslehre (B. Sc.)" und "Finance und Management (B. Sc.)".
Der Diplomkaufmann promovierte an der Universität Greifswald und war viele Jahre im Bereich Corporate Finance für internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaften tätig. Heute bekleidet er neben seiner Professur an der Euro-FH verschiedene Aufsichtsrats- und Beiratsmandate und ist Regionalvorstand der Financial Experts Association.

"Ich freue mich darauf, die Zukunft unserer noch jungen Hochschule aktiv mitzugestalten", so Prof. Marcus Bysikiewicz. 15 Jahre nach der Gründung der Euro-FH sind zurzeit rund 7.000 Studierende in 18 Studiengängen eingeschrieben; über 10 Studiengänge befinden sich in der Akkreditierung, viele weitere sind in Planung. "Das Studium der Zukunft wird verstärkt neue digitale Formate wie bspw. digitale Lernkarten oder Web Based Trainings beinhalten, um den Lernprozess unserer Studierenden noch effizienter zu unterstützen. Vieles befindet sich zurzeit in der Entwicklung und in der internen Erprobungsphase."

Neben Prof. Dr. Bysikiewicz sind Catherine Möhring (Kanzlerin), Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer sowie Dr. Martin Hendrik Kurz und Ingo Karsten (jeweils Vizepräsidenten) Mitglieder des Präsidiums.

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TOP-PHYSIO®

"Wir machen Physios glücklich!", lautet der Leitspruch des neuen Verbandsmitgliedes TOP-PHYSIO® GmbH. Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Berlin und weiteren 14 Standsorten, versteht Weiterbildung als einen Schlüssel für ein erfolgreiches Berufsleben. Dem Therapeuten durch erfolgreicheres Behandeln zu persönlichen Glücksmomenten verhelfen zu können, begreift das Team von TOP-PHYSIO® daher als Mission.

Unternehmensgründer Jan Philipp Risop, selbst Physiotherapeut, weiß aus eigener Erfahrung, wie erstrebenswert die stete Erweiterung der eigenen Behandlungskompetenzen ist: "Es gehört zu unserem Grundsatz, eine große Bandbreite an Fort- und Weiterbildungen anzubieten, um die Vielfalt des gesamten Fortbildungsmarktes abdecken zu können."

Daher möchte das Unternehmen nun neben zahlreichen Weiterbildungen in Präsenz den E-Learning-Bereich weiter ausbauen und vom Know-How des Verbandes, dem Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder profitieren und eigenes Wissen mit einbringen. 

TOP-PHYSIO® tritt dem Forum DistancE-Learning in der Fachgruppe der Anbieter bei.

Weitere Informationen zu unserem neuen Verbandsmitglied finden Sie auf www.top-physio.com.

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Stahlreport-Interview mit Anja Karliczek:
Bundesbildungsministerin hat die Berufsbildung im Blick


Anja Karliczek ist seit Anfang März 2018 Bundesministerin für Bildung und Forschung und auch angesichts ihres Weges in dieses Spitzenamt begehrte Interview-Partnerin. Die CDU-Politikerin aus dem Münsterland war in den ersten Wochen jedoch nur zu persönlichen Statements bereit, wollte sich erst in ihre neue Aufgabe einarbeiten. Deshalb hat die Redaktion des „Stahlreport“ den mit der dreifachen Mutter bereits im Frühjahr geknüpften Gesprächsfaden jetzt wieder aufgenommen, um insbesondere die Berufsbildung in den Blick zu nehmen.



Stahlreport:
Frau Bundesministerin Karliczek, aktuelle Trends in der Berufsbildung, wie beispielsweise die zunehmende Bedeutung von Fernunterricht oder der Megatrend der Digitalisierung, spielen in der vom Bundesverband Deutscher Stahlhandel (BDS) herausgegebenen Fachzeitschrift „Stahlreport“ traditionell eine große Rolle. Vor dem Hintergrund Ihrer Karriere über Ausbildung und Fernstudium haben die Leser deshalb Ihre Berufung als Bundesbildungsministerin besonders aufmerksam zur Kenntnis genommen. Dieses Interesse gilt umso mehr, als der BDS seit einigen Jahren mit dem Forum DistancE-Learning (FDL) kooperiert, das die genannten Themen am 12. November auf einer bundesweiten Tagung in Berlin behandelt und Sie dazu um einen Redebeitrag zur Eröffnung gebeten hat. So schließt sich das FDL interessiert auch für seine Medien nun dem „Stahlreport“- Interviewwunsch an, zu dem Sie wegen der erforderlichen Einarbeitung im März um Aufschub gebeten hatten. Jetzt, nachdem Sie Ende Juni 100 Tage im Amt waren, warten die Leser umso gespannter auf Ihre Antworten zu den schon seinerzeit aufgeworfenen drei Fragenkomplexen:
Stimmen Sie der Bundeskanzlerin zu, die bei Ihrer Berufung in das Ministeramt auf Ihre berufliche Karriere über Ausbildung sowie Fernstudium verwiesen und argumentiert hat, dass gerade dieser Weg Sie für dieses Spitzenamt qualifiziert habe.

Bundesministerin Anja Karliczek:
Die Begründung von Bundeskanzlerin Merkel habe ich unabhängig von meiner Person als eine Wertschätzung der Leistung von Menschen in der beruflichen Bildung und im Fernstudium empfunden. Gerade die berufliche Bildung ist mir ein Herzensanliegen. In diesem Sinne will ich die vor uns liegenden Aufgaben anpacken und die berufliche Bildung in Deutschland stärken.

Stahlreport:
Da geht es zweitens um Ihre Einschätzung zur Nachhaltigkeit von Fernunterricht/-studium, also darum, welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Vorteile solche Bildungsgänge bieten können.

Bundesministerin Anja Karliczek:
Aus eigener Erfahrung weiß ich: Im Fernstudium können sich Berufstätige weiterqualifizieren, ohne den Beruf aufgeben zu müssen. Das bietet große Chancen, den Bedarf an akademisch gebildeten Fachkräften nachhaltig zu decken. Für eine weiterhin gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist das wichtig. Von diesen Vorteilen des lebenslangen Lernens können Unternehmen branchenübergreifend profitieren.
Ein Fernstudium ermöglicht es zudem, die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen aufrechtzuerhalten oder bei Behinderungen bzw. chronischen Erkrankungen überhaupt ein Studium absolvieren zu können. Damit leistet das Fernstudium einen wichtigen Beitrag für den Zugang zu Bildung und das unabhängig von der individuellen Situation. Die Digitalisierung bietet neben diesen ökonomischen und sozialen Vorteilen auch ökologische. Denn im Fernstudium sind die Lehrinhalte mobil, während die Studierenden ohne lange Anfahrtswege zeit- und ortsunabhängig lernen können.
In meinem Fernstudium habe ich selbst diese Erfahrungen gesammelt und sie mit vielen Kommilitonen geteilt. Wichtig ist jedoch auch, die soziale Komponente des miteinander Lernens nicht zu unterschätzen. Denn über Inhalte sprechen und zu diskutieren, hat auch einen großen Lerneffekt. Dafür gab es auch an der Fernuniversität Präsenzlehrgänge.

Stahlreport:
Und schließlich stellt sich die Frage, wie nach Ihrer Einschätzung die Digitalisierung auf die Gleichwertigkeit von Ausbildung und Studium wirken und die Rolle von Distance-Learning noch weiter stärken kann.

Bundesministerin Anja Karliczek:
Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertige Bildungswege. Durch die Digitalisierung entstehen neue Berufe, klassische Berufsbilder verändern sich: In der Landwirtschaft werden zum Beispiel verstärkt digital gesteuerte Drohnen und digital vernetzte, autonome Erntemaschinen eingesetzt. Digitale Medien, etwa Trainingssimulatoren, unterstützen die Qualitätsverbesserung in der Aus- und Weiterbildung unter anderem auch von Schweißern. Berufliche Karrieren bauen immer stärker auf einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis auf. Berufliche Bildung endet auch nicht mehr nach der Erstausbildung. Lebenslanges Lernen ist jetzt im Alltag angekommen.
Die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems unterstützt die Verzahnung von Theorie und Praxis. Wer mit einem Studium beginnt, kann Angebote der beruflichen Weiterbildung nutzen. Wer eine Ausbildung absolviert, kann später studieren. Diese Durchlässigkeit will ich stärken. Es bedarf flexibler, berufsbegleitender Lernwege, die es jedem ermöglichen, die eigenen Kompetenzen ständig zu erweitern. Hier kann Distance-Learning eine führende Rolle einnehmen. Wir brauchen jedoch mehr als nur den Zugang durch digitale Medien zu Bildungsinhalten und Wissen. Digitale Lerninhalte und Lernwege müssen hierfür individuell an Lernstil, -tempo und -ziel angepasst, und Lernen muss in allen Lebenslagen attraktiv gestaltet werden. Unser Anspruch muss sein, dass alle Menschen während ihres gesamten Lebens die Möglichkeit zum Lernen haben sollen. Denn das ist aus meiner Sicht eine wichtige Vorbedingung für ein selbstbestimmtes Leben und gerade in einer Zeit, die sich so schnell entwickelt wie die jetzige, unabdingbar.

Stahlreport:
Frau Bundesministerin,vielen Dank für das Gespräch!
Zur Person...

... schreibt Anja Karlizcek in ihrem Internetauftritt: „Mein politischer Weg begann vor 20 Jahren, im Jahr 1998, als ich über die Junge Union in die CDU eintrat. Im Rahmen von Veranstaltungen der FrauenUnion hatte ich mich zuvor bereits für den Ausbau der Kinderbetreuung in der Stadt Tecklenburg stark gemacht.

Erstmals in den Rat der Stadt Tecklenburg gewählt wurde ich im Jahr 2004. Direkt wurde mir der Vorsitz des Ausschusses für Familie, Senioren und Soziales sowie der Vorsitz der Verbandsversammlung der Volkshochschule Lengerich übertragen. In meiner zweiten Wahlperiode, ab 2009, wurde ich dann stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Im Januar 2011 schließlich übernahm ich in Tecklenburg den Stadtverbandsvorsitz der CDU − und wurde gerade einmal vier Wochen später zugleich an die Spitze der CDU-Fraktion gewählt. Ende 2014 habe ich mein Ratsmandat und damit auch den Fraktionsvorsitz niedergelegt.

Geboren wurde ich am 29. April 1971 in Ibbenbüren und wuchs in Tecklenburg-Brochterbeck auf. Im Frühjahr 1990 verließ ich das Goethe-Gymnasium Ibbenbüren mit dem Abitur, um anschließend ab dem 1. August 1990 eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Deutschen Bank AG in Osnabrück zu beginnen. Nach zweijähriger Ausbildung wurde ich in das Angestelltenverhältnis übernommen.

Zu Beginn des Jahres 1993 wechselte ich dann in den familieneigenen Hotelbetrieb. Ich absolvierte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau, um anschließend die Ausbildereignung zu erlangen. Seit dem Sommer 1994 arbeitete ich in leitender Funktion im Hotel Teutoburger Wald.

Im Jahr 1995 haben mein Mann Lothar Karliczek und ich geheiratet. Zusammen haben wir drei Kinder.

Im Jahr 2003 begann ich mein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der FernUniversität in Hagen. Den Abschluss zur Diplom-Kauffrau erhielt ich im Sommer des Jahres 2008. Meine Diplomarbeit schrieb ich über eine steuerliche Vorteilhaftigkeitsanalyse zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aus Arbeitgebersicht.

Bei der Bundestagswahl 2013 wurde ich im Wahlkreis 128 – Steinfurt III direkt in den Deutschen Bundestag gewählt.

Hier war ich ordentliches Mitglied des Finanzausschusses. In dieser Funktion war ich Berichterstatterin meiner Fraktion für die kapitalgedeckte Altersvorsorge. Zum Beginn der 18. Legislaturperiode habe ich in der Arbeitsgruppe meiner Fraktion, die den Bund-Länder-Finanzausgleich zukunftsfest macht, mitgearbeitet. Darüber hinaus war ich stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss.

Von 2013 bis Januar 2017 war ich zudem Mitglied im Tourismusausschuss. Dieses Amt legte ich mit meiner Wahl zur Parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Januar 2017 ab.

Am 14. März 2018 habe ich das Amt der Bundesministerin für Bildung und Forschung übernommen. Für meinen Wahlkreis bleibe ich weiterhin aktiv und setze mich auch wie in der vergangenen Legislaturperiode für die Wünsche und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im Deutschen Bundestag ein.“
Das Interview erschien in der Ausgabe des Stahlreports 7/8|18

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DGWF-Jahrestagung in Köln:
Transferorientierung in der wissenschaftlichen Weiterbildung -­ Wissen gesellschaftlich wirksam machen

Der Transfer von Ideen, Wissen und Technologie in die Gesellschaft ist durch die Empfehlung des Wissenschaftsrats (wieder) stärker in den Fokus wissenschaftspolitischer Aufmerksamkeit gerückt. Hochschulen können diesem Anspruch in besonderer Weise gerecht werden. Denn durch Interaktion wissenschaftlicher Akteure mit Partnern/-innen aus der Praxis können gesellschaftliche Herausforderungen und Zukunftsaufgaben auf Augenhöhe in den Blick genommen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickelt werden.

Die wissenschaftliche Weiterbildung kann hierbei zentrale Akteurin zur Ermöglichung von Transferaktivitäten sein und als Brücke zwischen akademischer Bildung, den Bedürfnissen der Berufs- und Arbeitswelt und gesellschaftlichen Anforderungen fungieren. Sie kann frühzeitig sich verändernde Rahmenbedingungen in beruflichen Handlungsfeldern lokalisieren und gemeinsam mit Partnern/-innen den damit verbundenen Bildungsbedarf der jeweiligen Zielgruppe identifizieren, um passgenaue Konzepte auf dem Standard wissenschaftlicher Lehre zu konzipieren und einen gelingenden Transfer des Gelernten in die berufliche Praxis zu flankieren. Es ist umso erstaunlicher, dass trotz dieses offensichtlichen Potentials der Wissenschaftsrat die wissenschaftliche Weiterbildung in seinem aktuellen Positionspapier zu Wissens- und Technologietransfer in Gänze ausklammert und auch die Hochschulen wissenschaftliche Weiterbildung in ihren Wissens- und Transferstrategien allenfalls randständig berücksichtigen. So stellt sich die Frage
  • Wie kann die wissenschaftliche Weiterbildung ihr Transferpotential (noch) stärker ausschöpfen und als attraktive Partnerin sowohl für hochschulische als auch außerhochschulische Akteure/-innen im Transfergeschehen sichtbarer werden und wirksamer sein?
  • Wie nimmt die wissenschaftliche Weiterbildung diese Chance zur (Neu-)Positionierung wahr?
Das Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Die Jahrestagung findet vom 5. bis 7. September 2018 statt und wird von der DGWF in Zusammenarbeit mit der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der Technischen Hochschule Köln organisiert und ausgerichtet.

Anmeldeschluss ist der 27. August 2018.

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Veranstaltungen

20. September 2018: 10. AKAD Forum in Stuttgart
Das diesjähirge AKAD Forum widmet sich dem Thema "DIGITAL LEADERSHIP & DIGITAL READINESS - die Schlüsselfaktoren für den erfolgreichen Transformationsprozess". Denn die digitale Transformation von Unternehmen und ihrer Geschäftsmodelle ist DIE Herausforderung für Führungskräfte wie Mitarbeiter. Sie ist ein kontinuierlicher disruptiver Prozess und kein einmaliges Ereignis. Es erwarten Sie Vorträge zu Führungsstrategien zum digitalen Kompetenzaufbau und -einsatz, bewährte Vorgehensweisen aus der Wirtschaft, neueste Forschungsergebnisse sowie ein lebendiger Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu diesem top aktuellen Thema in einer einzigartigen Location. Alle Infos zur Veranstaltung und Ihr Ticket finden Sie hier.

9. Oktober 2018: Fachgruppensitzung der DistancE-Learning Anbieter in Würzburg

Im Rahmen der Herbstsitzung treffen sich die Anbieter des Verbandes in Würzburg in den Räumlichkeiten unseres Verbandsmitgliedes "Theologie im Fernkurs". Einladung und Tagesordnung werden rechtzeitig vor der Sitzung verschickt.

12. November 2018: FachForum und Studienpreisverleihung in Berlin
Save the date! Denn auch in diesem Jahr lädt der Verband wieder zu einer spannenden Fachtagung nach Berlin ein. Am Abend darf dann auf der Studienpreisgala im Ballhaus Berlin gefeiert werden. Alle Informationen zum FachForum 2018 finden Sie hier.

13. November 2018: Mitgliederversammlung in Berlin
Zur jährlichen Mitgliederversammlung lädt der Verband am 13. November 2018 in das ParkINN Alexanderplatz in Berlin ein.

17. Januar 2019: Arbeitskreis Pädagogik in Saarbrücken
Zu ihrer 73. Sitzung treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises bei der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG).

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Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Doberaner Weg 22
22143 Hamburg
Deutschland

040-67570280
presse@forum-distance-learning.de
www.forum-distance-learning.de

Geschäftsführer:
Michael Lammersdorf

Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Michael Timm (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident),
Tilman Zschiesche (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (Pressereferentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 040-67570281