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Ausgabe: November 2018

  1. Studienpreis DistancE-Learning 2019: Die Gewinner
  2. Rückblick FachForum 2018: "Zukunft der Bildung"
  3. Die Mitglieder haben gewählt: Das neue Präsidium des Verbandes
  4. Neuer Webauftritt fürs Forum DistancE-Learning
  5. Studie zur Bedeutung von Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt
  6. LEARNTEC 2019: Kostenfreier Messebesuch für Verbandsmitglieder
  7. Vereinfachung der Bildungsförderung: Tagung der Ebert-Stiftung
  8. DIHK-Studie belegt: Weiterbildung lohnt sich
  9. Veranstaltungen
Studienpreisverleihung 2019:
Außergewöhnliche Leistungen im Fernlernen ausgezeichnet

Zum 33. Mal vergibt der Fachverband Forum DistancE-Learning seine Studienpreise an die besten Absolventen aus Fernunterricht und Fernstudium. Auch der „Tutor des Jahres“, das beste Studienangebot und herausragende Serviceleistungen werden prämiert. Der Studienpreis DistancE-Learning ist der älteste Bildungsaward Deutschlands.

Sie haben Außergewöhnliches geleistet, unterschiedliche Barrieren im privaten oder auch beruflichen Umfeld erfolgreich überwunden und sind am Ende ihren Karrierevorstellungen einen großen Schritt nähergekommen und haben sich Lebensträume erfüllt. Diese Beschreibung trifft auf alle Studienpreisträger gleichermaßen zu, die das Forum DistancE-Learning vor zwei Wochen mit der Studienpreistrophäe geehrt hat.

„Hinter jedem abgeschlossenen Fernlehrgang oder Fernstudium steht eine ganz persönliche Erfolgsgeschichte,“ so Verbandspräsident Mirco Fretter. „Unsere Preisträger sind Identifikationsfiguren für viele andere Fernstudierende, die sich in vergleichbaren Lebenslagen befinden, und sie geben der flexiblen Weiterbildungsmethode ein ganz persönliches Gesicht.“

Die Qual der Wahl, nur einen Kandidaten in sechs verschiedenen Personenkategorien zu prämieren, oblag einer Expertenjury, die sich aus Vertretern der Branche, der Wirtschaft, der Politik und der Presse zusammenfand. Für einen umfangreichen Auswahlpool sorgten zuvor Fernlehrinstitute und Hochschulen aus ganz Deutschland, die ihre besten Absolventen für den Studienpreis DistancE-Learning einreichen konnten.

Auch der Preis für das „Studienangebot des Jahres“, den „Service des Jahres“ und den „Tutor des Jahres“ wurde verliehen.

Dies sind die diesjährigen Preisträger:
Fernlernerin des Jahres

Als „Fernlernerin des Jahres“ ist Janet Baldauf aus Lindau am Bodensee ausgezeichnet. Stetige Weiterbildung ist Frau Baldauf sehr wichtig, denn sie ist damit ihrem Wunsch Erzieherin zu werden einen großen Schritt nähergekommen. Sie bereitete sich nebenberuflich in einem Fernkurs der SGD - Studiengemeinschaft Darmstadt auf den Realschulabschluss vor. Das allein stellt mit fünf Kindern schon eine zeitliche Herausforderung dar. Diverse Erkrankungen der Kinder und Mutter forderten darüber hinaus zusätzlich ihren besonderen Betreuungseinsatz. Dennoch ist ihr ein guter Abschluss gelungen, der ihr den ersehnten Platz an einer Fachakademie ermöglicht.
Fernlerner des Jahres

Zum „Fernlerner des Jahres“ wählt die Jury Florian Kastenmeier aus Mindelheim in Bayern. Er startet als Konditor ins Berufsleben, verdient sich später als Animateur – doch erst in der Jugendarbeit findet Florian Kastenmeier im Alter von 28 Jahren seinen Platz. Über die Jahre wird sein Aufgaben- und Verantwortungsbereich größer. Daraus zieht der dreifache Familienvater eine wichtige Konsequenz: Neben dem Vollzeitjob und Familienleben erarbeitet er sich per Fernlehrgang am ILS - Institut für Lernsysteme die nötige Qualifikation für Leitungsaufgaben. Sein Arbeitgeber honoriert seine Leistungen und den Abschluss zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen und bereitet ihn heute auf die Übernahme der Geschäftsführung einer Jugendbetreuungseinrichtung vor.
Fernstudentin des Jahres

Über den Titel „Fernstudentin des Jahres“ darf sich Schwester Josephine Ndirika aus Frechen in Nordrhein-Westfalen freuen. Geboren in einem kleinen Dorf in Nigeria, wächst sie in armen Verhältnissen auf. Nach der Schulzeit ist es der größte Wunsch der Nigerianerin zu studieren. Sie entscheidet sich für ein Studium an der nächstgelegenen Universität, muss dieses jedoch abbrechen, da ihre Eltern für die Kosten nicht aufkommen können. Kurzentschlossen geht Ndirika einen anderen Weg: Sie tritt 1987 in den Orden „Töchter der Göttlichen Liebe“ in Enugu/Nigeria ein. 1991 landet Schwester Josephine im Rahmen ihrer Missionstätigkeit in Deutschland, besucht Sprachkurse und arbeitet im Krankenhaus und später im Altenheim. Ein Stipendium ihres Ordens ermöglicht es ihr dann mit 47 Jahren, den Traum eines Studiums zu verwirklichen. Sie belegt den Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Mit ihrem neu erworbenen Wissen werden ihr schnell weitere Verantwortungsbereiche übertragen.
Fernstudent des Jahres

Der Preis für den „Fernstudenten des Jahres“ geht an Thijs Hendriks aus Duisburg. Auf einem Festival nimmt ein Freund Thijs Hendriks auf die Schultern. Im Getümmel stürzen beide zu Boden, Hendriks landet unglücklich und bricht sich das Genick. Von einer Sekunde auf die andere ist er querschnittsgelähmt, rund um die Uhr auf Pflege angewiesen und muss beatmet werden. Doch der junge Mann gibt sich nicht auf, kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und entwickelt neue Berufsideen. Da er selbst immer wieder schlechte Erfahrungen mit Pflegediensten machen musste, wächst in ihm das Vorhaben, gemeinsam mit einer seiner Pflegerinnen, einen eigenen Intensiv-Pflegedienst zu gründen und mit diesem die Bedingungen für Patienten und Mitarbeiter zu verbessern. Da beide für die Gründung keine Kompetenzen aufweisen, wollen sie ein Studium aufnehmen. Mit Beharrlichkeit, Ausdauer und Mut meistert Thijs Hendriks unter schwersten Umständen sein Studium der Gesundheitsökonomie (B.A.) an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft und ist nun der Gründung eines Pflegedienstes einen entscheidenden Schritt nähergekommen.
Preisträgerin Lebenslanges Lernen

Mit dem Studienpreis für „Lebenslanges Lernen“ zeichnet der Verband kontinuierliche Bildungsbiografien aus. Und die hat Jutta Schmidt aus Babenhausen (Schwaben) vorzuweisen. Ihr gelingt es mit Hilfe von zwei Fernlehrgängen (u.a. Erziehungsberatung am ILS – Institut für Lernsysteme), sich im Alter von 61 Jahren noch einmal für eine verantwortungsvolle Leitungsfunktion zu qualifizieren. Nur durch die per Fernunterricht erworbene Qualifikation ist es ihr möglich, die Leitung der Offenen Ganztagsschule der Grundschule Babenhausen (Schwaben), die sie zuvor mit aufgebaut hatte, zu übernehmen. In einem Alter, in dem andere sich auf ihren Ruhestand vorbereiten, startet Jutta Schmidt jetzt also noch einmal durch.
Preisträger Lebenslanges Lernen

Auch Werner Schmidt aus München wird für seinen außergewöhnlichen Bildungsweg mit dem Studienpreis in der Kategorie „Lebenslanges Lernen“ geehrt.
Nach dem Hauptschulabschluss und einer Werkzeugmacherlehre merkt Werner Schmidt schnell, dass ein berufliches Fortkommen ohne Weiterbildung unmöglich ist. Nach der Bundeswehrzeit holt er die Mittlere Reife nach, um sich für weitere Ausbildungen zu qualifizieren. Und diese machten aus einem einfachen Werkzeugmacher den Geschäftsführer eines sozialen Unternehmens mit über 130 Beschäftigten. Fast alle beruflichen Ausbildungen hat Werner Schmidt im Fernstudium neben gut gefüllten Arbeitstagen absolviert. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Psychotherapie-Lehrgangs bei der SGD - Studiengemeinschaft Darmstadt ist er nun seit über vier Jahren Seelsorger in zwei Münchner Altenheimen und Mitarbeiter der Krisenintervention München.
Studienangebot des Jahres

Mit seinem Studienpreis zeichnet der Verband aber nicht nur Personen aus, die ungewöhnliche Leistungen in der Weiterbildung vollbracht haben, sondern auch herausragende und innovative Studienangebote. Über den Titel „Studienangebot des Jahres“ darf sich in diesem Jahr die Wilhelm Büchner Hochschule für das weiterbildende Hochschulzertifikat „Digital Leadership“ freuen. Hierbei handelt es sich um ein Angebot auf Masterniveau, welches ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraussetzt. Abschluss ist das „Advanced Professional Certificate“.  Im Kernbereich steht der Kompetenzaufbau in den Bereichen Digital Transformation und Organizational Development, Digitale Ethik, IT-Innovationsmanagement und IT-Security-Management im Vordergrund.
Service des Jahres

Besondere Serviceorientierungen, die einen deutlichen Schritt über die gesetzlichen Mindestvorgaben hinausgehen, werden vom Forum DistancE-Learning regelmäßig mit dem Studienpreis in der Kategorie „Service des Jahres“ prämiert. Der Preis soll die öffentliche Aufmerksamkeit für die individuelle Betreuung und den engagierten Service in der DistancE-Learning-Branche stärken. Über die Auszeichnung freut sich in diesem Jahr die Deutsche Hotelakademie für den modernen und multimedialen HR-Blog #hierwillicharbeiten. Mit den Blogbeiträgen zeigt das Redaktionsteam den Studenten ihre vielseitigen beruflichen Perspektiven innerhalb der Hotellerie und Gastronomie auf, bringt top-qualifizierte Fernstudenten und Arbeitgeber zusammen und stärkt nachhaltig das Image der Branche. Die Onlineplattform informiert die Fernlerner über exzellente Arbeitgeber, spannende Job-Spots und Berufsbilder sowie Karriere- und Bildungsmöglichkeiten. Das Team von #hierwillicharbeiten besucht dafür Hotels und gastronomische Betriebe, fängt die Arbeitsatmosphäre ein und interviewt die Mitarbeiter vor Ort. Die Mitarbeiter, Fachkräfte der Branche und oft selbst Fernstudenten, berichten in Video-Interviews über ihre berufliche Spezialisierung und ihren Karriereweg.
Tutor des Jahres

Auch der „Tutor des Jahres“ wurde in Berlin ausgezeichnet. Anders als in den vorherigen Kategorien, verdankt Preisträger Prof. Dr. Marco Halber (Tutor an der SRH Fernhochschule) seine Ehrung aber nicht der Studienpreisjury, sondern den wahren Experten in dieser Kategorie – nämlich Fernstudierenden. Über 50 Tutoren nahmen in diesem Jahr die Nominierung für das Voting zum „Tutor des Jahres“ an, das der Verband im Spätsommer in Kooperation mit dem Bewertungsportal FernstudiumCheck durchführte. Mehr als 4000 Stimmen wurden abgegeben und schließlich ging Prof. Halber als Sieger des Votings hervor. Er versteht sich dank seiner langjährigen Praxiserfahrung als „Reiseführer durch das Labyrinth des Gesundheitswesens“ und ist der Arzt, dem die Studenten vertrauen.
Alle diesjährigen Gewinner und weitere Informationen rund um den Studienpreis finden Sie auf www.studienpreis-distance-learning.de

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Rückblick FachForum DistancE-Learning 2018:
"Zukunft der Bildung - Trends und Konsequenzen der Digitalisierung"

Drei Fachvorträge, fünf Workshops, eine Podiumsdiskussion und ausreichend Zeit und Raum zum Netzwerken - dafür stand das FachForum DistancE-Learning, zu dem der Verband am 12. November 2018 nach Berlin einlud.
Dr. Ulrich Schmid, Michael Janning und Dr. Knut Diekmann (v. li.)
Mit ihren Fachvorträgen präsentierten Dr. Ulrich Schmidt (mmb Institut), Michael Janning (SAP Education & Technologie) und Dr. Knut Diekmann (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) das Tagungsthema aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und bildungspoltischer Perspektive. Sie lieferten Zahlen und Fakten, gaben Denkanstöße und standen für die Fragen des Publikums zur Verfügung. Als Moderatoren führten die Vizepräsidenten des Verbandes Tilman Zschiesche (ibbw consult) und Dr. Markus Lermen (DISC der TU Kaiserslautern) gemeinsam durch die Veranstaltung.

Mehr als 100 Entscheider aus der Fernstudien- und Weiterbildungsbranche nutzten in den Pausen die Möglichkeiten des informellen Austauschs und besuchten anschließend einen der fünf angebotenen Workshops.
Alexander Askinadze (o.li.), Louise Hoffmann und Prof. Dr. Tobias Schmohl (o.re.), Dr. Markus Schmees (u.li.), Prof. Dr. Manfred Faßler (u.re.) und Helmut Raabe (mitte)
In die relativ neue Forschungsrichtung "Learning Analytics" führte im Rahmen dieser Workshopangebote Alexander Askinadze, wissenschaftlicher Mitarbeiter der IST-Hochschule, ein. Dr. Markus Schmees vom ELAN e.V. verriet, wie man mit E-Assessment die Fernlehre anreichern könne und Helmut Raabe vom Georg-Simon-Ohm Berufskolleg in Köln stellte zusammen mit Peter Born (Bildungsbüro Köln) als praktisches Beispiel den Lehrbrief 4.0 vor. Unter dem Titel "Re-Framing DistancE-Learning" diskutierte Prof. Dr. Manfred Faßler von der Goethe Universität Frankfurt am Main die Elemente einer Neuverfassung netzgenerierten Lernens. Im Fokus des angebotenen Workshops von Prof. Dr. Tobias Schmohl (Hochschule Ostwestfalen-Lippe) und Louise Hoffmann (Fernuniversität Hagen) stand der tertiäre Bildungsbereich akademischer und höherer beruflicher Bildung. Sie stellten Konzepte und Strategien des forschungsgeleiteten community-buildings für akademische Zielgruppen vor.

Michael Janning, Dr. Knut Diekmann, Tilman Zschiesche, Merle Losem und Dr. Ulrich Schmid (v. li.)Mit einer Podiumsdiskussion zum Tagungsthema endete das FachForum DistancE-Learning 2018. Gemeinsam mit den Referenten der Fachvorträge debattierte Merle Losem (Deutsche Gesellschaft für berufliche Bildung) über die "Zukunft des Bildung".
Moderiert wurde die Diskussion von Tilman Zschiesche.
Unsere beiden Sponsorpartner standen in den Pausen für Fragen zu ihren Produkten zur Verfügung:

Brightspace von D2L ist eine Cloud-basierte, mobilfähige Lernplattform, die das Lernen einfach, flexibel und intelligent macht. In Brightspace ist es einfach, interessante Kurse zu erstellen, Videos zu integrieren und das Lernen zu personalisieren. Darüber hinaus ermöglicht Brightspace die Zukunft des Lernens mit adaptivem Lernen, kompetenzorientierter Lehre und weltweit führenden Learning Analytics. Erfahren Sie mehr über D2L unter www.D2L.com.


Turnitin ist der führende Anbieter von Dienstleistungen zur Plagiatsprävention und arbeitet aktiv mit Pädagogen und Institutionen zusammen, um akademische Integrität sicherzustellen und eine Kultur der akademischen Exzellenz durch die Bereitstellung formativer Hilfsmittel und Bildungsressourcen zu bekräftigen.
Turnitin wird bereits von mehr als 30 Millionen Studierenden an 15.000 Institutionen in 150 Ländern genutzt und seit der Gründung wurden über eine Milliarde studentische Arbeiten überprüft.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird Turnitin bereits an ca. 200 Institutionen genutzt. Der Hauptsitz von Turnitin ist Oakland, Kalifornien mit weiteren Büros in Newcastle, Großbritannien, Utrecht, Niederlande, Melbourne, Australien, Seoul, Korea und einigen in Lateinamerika.
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Mitgliederversammlung:
Neues Verbandpräsidium gewählt

Verbandspräsident Mirco FretterAlle drei Jahre wählen die Mitglieder des Forum DistancE-Learnings das Präsidium ihres Verbandes. Auf der Mitgliederversammlung Mitte November in Berlin war es wieder soweit. Einstimmig wurde Verbandspräsident Mirco Fretter (Deutsche Gesellschaft für beruliche Bildung) von den Anwesenden in seiner Position bestätigt. Er dankte den Mitgliedern für das in ihn gesetzte Vertrauen und tritt nun nach sechs erfolgreichen Jahren seine dritte Amtsperiode an.

In den Reihen der Vizepräsidenten hingegen gibt es Veränderungen. Nach mehr als 20 Jahren Vorstands- und Präsidiumstätigkeit trat Tilman Zschiesche (ibbw-consult) nicht zur Wiederwahl an. Auch Michael Timm (APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft) kandidierte aus zeitlichen Ressourcegründen nicht wieder für das Amt. Als neuer Kandidat stellte sich Prof. Dr. Ronny Fürst, Geschäftsführer und CEO der AKAD University Stuttgart, der Wahl zum Vizepräsidenten des Verbandes. Zudem bestätigten Jens Greefe (ILS Insitut für Lernsysteme), Dr. Markus Lermen (Distance and Independent Studies Center der TU Kaiserlautern) und Andreas Vollmer (Studiengemeinschaft Darmstadt) ihre Bereitschaft zur Wiederwahl.
Alle kandidierenden Herren wurden von den Mitgliedern einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an. Sie leiten nun zusammen mit dem Präsidenten bis 2021 die Verbandsgeschäfte und vertreten das Forum DistancE-Learning.

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Neuer Webauftritt fürs Forum DistancE-Learning

"Wir haben aufgeräumt, neu strukturiert und präsentieren uns nun in einem klaren, modernen Design und geben übersichtlich die Aufgaben und Tätigkeiten des Verbandes wieder." Mit diesen Worten präsentierte PR-Referentin Daniela Lobitz pünktlich zur Mitgliederversammlung die neue Webpräsenz des Forum DistancE-Learnings. 
Auf kurzen Wegen lassen sich hier (www.forum-distance-learning.de) ab sofort alle Infos zum Thema Verbandsmitgliedschaft, News und Termine, Neuigkeiten aus dem Pressezentrum und natürlich auch zentral die Bildungsangebote der Verbandsmitglieder in einer Kursdatenbank finden.

Mitglieder haben zudem im passwortgeschützen Bereich der Website die Möglichkeit auf weiterführende Informationen und Handreichungen der Fachgruppen und Arbeitskreise als auch auf Sitzungsprotokolle zurückzugreifen. Auch die Profile des eigenen Unternehmens können hier gepflegt werden.

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Studie zur Bedeutung von Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt

Der Verband der Technischen Überwachungsvereine und Bitkom als Branchenverband für die Informationswirtschaft haben Mitte November in Berlin die Ergebnisse der Studie „Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt“ vorgestellt und damit erheblichen Handlungsbedarf insbesondere für die Unternehmen sowie die Politik aufgezeigt, der in der Gründung von Kompetenzzentren enden könnte. Dabei geht es um Digitalisierung als Inhalt und Methode der Weiterbildung.
 
Der Studie liegt eine repräsentative Befragung von rund 500 Unternehmen zugrunde. Initiatoren waren mit dem VdTÜV einer der größten Weiterbildungsanbieter und mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (bitkom) ein Interessenvertreter des E-Learnings. Dieser Lernform gegenüber zeigten sich 38 % der Befragten „sehr aufgeschlossen“, 41 % „eher aufgeschlossen“ und nur 16 % eher ablehnend. Derzeit aber nutzt nur etwa jedes dritte Unternehmen (32 %) digitale Lernangebote. 

Haben die Bedeutung digitaler Kompetenzen erkannt: die Teilnehmer der Umfrage zur Bedeutung der Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt.

Einen Erklärungsansatz dafür bieten die Befragungsergebnisse, nach denen generell zu wenig Zeit (durchschnittlich 2,3 Weiterbildungstage Mitarbeiter/Jahr) und zu wenig Geld für Weiterbildungsmaßnahmen (709 €) zur Verfügung stehen. Gleichzeitig fehle die „Orientierung im Weiterbildungsdschungel“: 27 % der Befragten können die Qualität der Angebote nicht beurteilen, 24 % sind die Weiterbildungsangebote zu teuer und 23 % fehlt ein Überblick zu den vorhandenen Angeboten. 

Ungeachtet dieser Defizite fordert eine Mehrheit finanzielle Begünstigungen für Weiterbildungsmaßnahmen – etwa im steuerlichen Bereich: So erwarten 81 % steuerliche Vergünstigungen für entsendende Unternehmen und 73 % entsprechende Vorteile für die Teilnehmenden. Außerdem sind 59 % der Meinung, analog zum Bausparen sollte ein einfaches und unbürokratisches Modell für Bildungssparen steuerlich gefördert werden. 

Haben aus der Bedeutung digitaler Kompetenzen noch keine Konsequenzen gezogen: die Teilnehmer der Umfrage zur Bedeutung der Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt. (Quellen, 2: VdTÜV/bitkom)

Vor diesen Hintergründen plädieren VdTÜV und Bitkom u.a. dafür, in jedem Bundesland Kompetenzzentren rund um das Thema Arbeit 4.0 einzurichten. „Die Bildungszentren könnten als neutrale Anlaufstelle für interessierte Unternehmen und Arbeitnehmer dienen. Hier können zudem neue Bildungskonzepte entwickelt und in der Praxis erprobt werden“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg bei der Vorstellung der Untersuchungsergebnisse.

Hier finden Sie den ausführlichen Studienbericht.

(Quelle: Stahlreport/Dr. Ludger Wolfgart)

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LEARNTEC 2019:
Kostenfreier Messebesuch für Verbandsmitglieder



Auch im kommenden Jahr ist das Forum DistancE-Learning wieder Kooperationspartner der LEARNTEC und bietet seinen Mitgliedern somit die Möglichkeit, sich kostenfrei für den Besuch der Messe zu registrieren.

Bereits zum 27. Mal wird die LEARNTEC, Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf in der Messe Karlsruhe vom 29. bis 31. Januar 2019 zur Austausch- und Informationsplattform für digitale Bildung. Ob Arbeitsplatz der Zukunft, Digital Leadership oder Virtual Reality, die Fachmesse und der Kongress bieten einen hervorragenden Überblick über die aktuellen Trends des digitalen Lernens in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Ihr Vorteil: Lassen Sie sich individuell beraten - praxisnah und anbieterneutral! Und finden Sie konkrete Lösungen für Ihre Problemstellungen bei Wissensvermittlung und –management.

Ihr persönlicher Promotioncode für den kostenfreien Messebesuch lautet: LT19FDL

Registrieren Sie sich im Online-Ticketshop der Fachmesse und erhalten Sie eine kostenlose Eintrittskarte zur Fachmesse.

Fragen zum Online-Ticketshop werden Ihnen hier beantwortet: online-service@messe-karlsruhe.de.

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Vereinfachung der Bildungsförderung:
Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Finanzierung der Aus- und Weiterbildung

Die „Finanzierung der Aus- und Weiterbildung“ gehört zu den wichtigsten Faktoren beim „Lernen für Morgen“. Mit dieser Erkenntnis hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung Mitte November zu einer gleichnamigen Tagung nach Berlin eingeladen. Die dafür erstellte Übersicht zu den vorhandenen rund 100 Finanzierungsinstrumenten machte die eigentliche Herausforderung deutlich: Verbesserung des Fördersystems durch Vereinfachung. Dabei könnte aus sozialdemokratischer Sicht der Deutsche Qualifikationsrahmen eine entscheidende Rolle spielen.

In der ersten Diskussionsrund der Tagung hatte es der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Oliver Kaczmarek, vor über 100 Teilnehmern auf den Punkt gebracht: Seine Partei befinde sich zur Bildungspolitik derzeit in einem offenen Diskussionsprozess, der z.B. auch die Rolle der Hochschulen in einer veränderten Arbeitswelt umfasse und damit ganzheitlich ausgerichtet sei. Auf diese Weise machte er deutlich, wie wichtig z.B. solche Konferenzen gerade jetzt zur politischen Willensbildung sind, für die im Koalitionsvertrag die wichtigen Themen genannt worden seien. 

Dazu gehören auch die von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) für die Tagung nach den Zielgruppen Schüler, Studierende, Erwerbslose und Erwerbstätige systematisierten Förderprogramme. In letztgenanntem Zusammenhang reicht das Spektrum der Maßnahmen u.a. vom Aufstiegs-BAföG über Weiterbildungsstipendien und Bildungsgutscheine bis hin zu Spar- und Prämienmodellen. Eine Übersicht dazu bietet die Website "Weiterbildungsquide" der Stiftung Warentest. Angesichts dieser Vielfalt war es auf der FES-Tagung Konsens, dass die Menge der Förderprogramme gestrafft und nach veränderten Kriterien neu systematisiert werden muss. 

Als Kriterium für diese Neuordnung brachte bei der Tagung in einer zweiten Diskussionsrunde Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) und dessen europäisches Pendant ins Gespräch. Der Sozialdemokrat ist Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag. Eine solche DQR-Orientierung biete z.B. die Möglichkeit, für akademische und berufliche Bildungsabschlüsse individuell erworbene Kompetenzen mit denen, die im gesellschaftlichen Interesse liegen, abzugleichen und die Fördervolumina auf dieser Basis auf den unterschiedlichen Niveaustufen mit volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen. 

An weiterführenden Ideen wurden auf der Tagung in Berlin außerdem das Modell einer Arbeitsversicherung (statt Versicherung gegen Arbeitslosigkeit) sowie die Möglichkeiten diskutiert, die ein persönliches Chancenkonto bietet, mit dem frei zu wählende Maßnahmen in einer definierten Größenordnung finanziert werden können.

(Quelle: Stahlreport/Dr. Ludger Wolfgart)

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DIHK-Studie belegt:
Weiterbildung lohnt sich

Die Höhere Berufsbildung bietet hervorragende Chancen für die Fachkräfte von morgen. Das zeigt die vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgelegte "Erfolgsstudie Weiterbildung 2018", die auf Antworten von 17.595 Absolventen beruht.

"Wer als beruflich qualifizierte Fachkraft motiviert ist und in die eigene Weiterbildung investiert, steigt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Karriereleiter weiter nach oben", fasste Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) die Ergebnisse der Umfrage zusammen.

Aus Sicht der Absolventen steht bei einer Weiterbildung der Wunsch, eine bessere Position im Job zu erreichen und mehr Geld zu verdienen (66 beziehungsweise 46 Prozent der Nennungen), ganz oben. Für fast zwei Drittel der Befragten zahlt sich ihr Engagement aus – sie sind entweder nach der Weiterbildung aufgestiegen, haben einen größeren Verantwortungsbereich oder konnten sich finanziell verbessern.

Doch auch persönlich brachte ein Abschluss der Höheren Berufsbildung die Fachkräfte weiter: 85 Prozent der Absolventen gaben an, dass sich durch die Weiterbildung ihr Blickwinkel erweitert hat, sie Zusammenhänge besser verstehen und nun souveräner auftreten.

Wie positiv die Umfrageteilnehmer die Angebote der Höheren Berufsbildung bewerten, zeigt sich auch daran, dass sich 85 Prozent von ihnen wieder für dieselbe Weiterbildung entscheiden würden; 58 Prozent wollen sich auch in Zukunft weiterbilden.

Angesichts der Erhebungsergebnisse hält Achim Dercks es für "gut und richtig, dass die Bundesregierung die Höhere Berufsbildung stärken will – beispielsweise durch die im Koalitionsvertrag angekündigten Verbesserungen beim Aufstiegs-BAföG."

Zugleich kämen gerade in der Berufsorientierung die Perspektiven der Beruflichen Bildung noch zu kurz – und zwar nicht nur an Gymnasien, sondern auch an anderen weiterführenden Schulen. Auch passende Abschlussbezeichnungen – wie zum Beispiel "Bachelor Professional" – könnten diese Gleichwertigkeit nach seiner Einschätzung besser zum Ausdruck bringen. "Denn Meister und Fachwirte stehen für Exzellenz und Praxisnähe."

"Jetzt geht es darum, die Ausbildungsberufe und Fortbildungsabschlüsse noch besser auf die Digitalisierung der Arbeitswelt einzustellen", fügte er hinzu. "Beim Kaufmann für E-Commerce ist uns dies in der Ausbildung bereits gut gelungen. Der geplante Fachwirt für E-Commerce wird dies in der Höheren Berufsbildung fortführen."

Die ausführliche Printfassung der Studie kann über den DIHK bestellt werden (bestellservice@verlag.dihk.de), eine Kurzfassung finden Sie hier.

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Veranstaltungen

17. Januar 2019: Arbeitskreis Pädagogik in Saarbrücken
Zu ihrer 73. Sitzung treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises bei der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG).

22. Februar 2019: 14. Bundesweiter Fernstudientag
Notieren Sie sich schon heute diesen Termin! Denn am Bundesweiten Fernstudientag beraten Anbieter von Fernunterricht und Fernstudium wieder deutschlandweit Interessierte, öffnen ihre Türen und bieten spannende Aktionen rund um die Methode DistancE-Learning.

8. Mai 2019: Arbeitskreis Pädagogik in Bonn
Zu seiner 74. Sitzung lädt der Arbeitskreises findet auf Einladung des BIBB in Bonn statt.

27. Mai 2019: Fachgruppensitzung Fernschulen
Zu ihrer Frühjahrssitzung treffen sich die Mitglieder der Fachgruppe "Fernschulen" in Berlin. Nähere Informationen folgen.

27. Mai 2019: 50 Jahre Forum DistancE-Learning
Zur großen Jubiläuumsferier lädt der Verband in den Spreespeicher in Berlin ein. Nähere Informationen folgen.

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Wenn Sie diese E-Mail (an: geschaeftsstelle@forum-distance-learning.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Doberaner Weg 22
22143 Hamburg
Deutschland

040-67570280
presse@forum-distance-learning.de
www.forum-distance-learning.de

Geschäftsführer:
Michael Lammersdorf

Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Prof. Dr. Ronny Fürst (Vizepräsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (Pressereferentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 040-67570281