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Ausgabe: Februar 2019

  1. Rückblick Bundesweiter Fernstudientag
  2. Strukturdatenerhebung 2019
  3. Trendstudie Fernstudium 2019
  4. OECD-Studie: Erwachsenenbildung braucht nachhaltigere Strukturen
  5. Comenius-EduMedia-Wettbewerb 2019
  6. Veranstaltungen
Rückblick Bundesweiter Fernstudientag:
Aktionstag mit Rekordbeteiligung

Einmal im Jahr lädt das Forum DistancE-Learning zum Bundesweiten Fernstudientag ein und informiert zusammen mit Anbietern von Fernunterricht und Fernstudium Weiterbildungsinteressierte in ganz Deutschland über die Möglichkeiten eines Fernstudiums. In diesem Jahr wurden so viele Veranstaltungen und Aktionen geboten wie in keinem Jahr zuvor.

Mehr als 70 Institute und Hochschulen präsentierten sich und ihr Fernstudienangebot im Rahmen des Bundesweiten Fernstudientages am 22. Februar 2019. In vielen Städten öffneten sich die Türen von Weiterbildungseinrichtungen für ein persönliches Kennenlernen und individuelle Beratungen. Wer am Fernstudientag nicht eine der Vor-Ort-Veranstaltungen besuchen konnte, hatte die Möglichkeit, sich über spezielle telefonische Beratungen oder online zu informieren. In über 160 Aktionen fand am Ende jeder Interessierte Antworten auf seine Fragen zum Thema DistancE-Learning.

Mit einer telefonischen Beratung war auch kompass Präsenz- und Fernlernen am Fernstudientag vertreten. Warum sich das Institut am Fernstudientag beteiligt? "Weil wir das Fernlernen in der Hauswirtschaft bekannter machen möchten", so Inhaberin Carola Reimer.

Für Dr. Sandra Bräutigam von der Beuth Hochschule für Technik Berlin ist die Beteiligung am Bundesweiten Fernstudientag selbstverständlich. "Denn als Anbieter mit langjähriger Erfahrung im Distance Learning sind wir überzeugt von diesem Studienformat." Und diese Überzeugung wurde in einem offenen Webmeeting am Aktionstag an Studieninteressierte weitergegeben.

Auch als Marketinginstrument findet der Fernstudientag Beachtung. "Wir sind gerne dabei, weil wir dadurch unsere Fernkurse immer wieder mit einem neuen Aufhänger in die Presse, ins Internet und in die sozialen Medien bringen können", resümiert Elvira Bodenmüller vom Institut der Bauwirtschaft der BWI-Bau GmbH.

"Es ist wichtig, über flexible Studienprogramme zu informieren, die eine Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf zulassen", ergänzt Nadine Obstarek vom Distance and Independent Studies Center (DISC) die Gründe für eine Beteiligung am Aktionstag.

Der Bundesweite Fernstudientag 2019 wurde von folgenden Sponsoren unterstützt:
Deutsche Akademie für Management (DAM); Studiengemeinschaft Darmstadt; Wilhelm Büchner Hochschule; Studieren-berufsbegleitend.de

Medienpartner 2019: Business & School

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Strukturdatenerhebung 2019:
Verband unterstützt Beteiligungsaufruf des BIBB

Im März startet das BIBB die nächste Befragungsrunde zur Erhebung der "Strukturdaten Distance Learning/Distance Education 2019". Alle Anbieter von staatlich zugelassenem Fernunterricht und Fernstudium sind erneut dazu aufgerufen, sich an der Statistik zu beteiligen und werden persönlich vom Bundesinstitut angeschrieben.

Erhoben werden Angaben zu Bildungsangeboten und Teilnehmenden aus dem Vorjahr. Dabei zählen alle Bildungsangebote gleichermaßen, ob sie nun der beruflichen, der allgemeinen oder der Persönlichkeitsbildung bzw. Freizeitgestaltung dienen. Die Erhebung wird anonymisiert durchgeführt und die strikte Einhaltung des Datenschutzes wird garantiert.

Das Forum DistancE-Learning unterstützt ausdrücklich den Aufruf zur Beteiligung! Denn mit der Bereitstellung der angefragten Daten tragen die Unternehmen dazu bei, die Entwicklungen eines wichtigen Bildungsmarktes zu dokumentieren.

Die Erhebung erfolgt über einen Onlinefragebogen, der in der Zeit vom 1. März bis zum 31. März 2019 freigeschaltet sein wird. Die Ergebnisse der Befragung – wie auch die der früheren Erhebungen – können später kostenlos hier heruntergeladen werden.

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Trendstudie Fernstudium 2019

Welchen Effekt hat ein Fernstudium auf die Karriere? Und wie zufrieden sind Studierende von Fernstudiengängen? Diesen und weiteren interessanten Fragen ging die IUBH Internationale Hochschule in ihrer vierten Ausgabe der "Trendstudie Fernstudium" nach, an der fast 5.000 aktuelle und ehemalige Fernstudierende sowie Fernstudieninteressierte teilnahmen.
 
Lernen und Bildung enden längst nicht mehr nach der Schule, der Ausbildung oder dem Erststudium – vielmehr ist lebenslanges Lernen zum Phänomen geworden, das in unserer heutigen Wissensgesellschaft sowohl von Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite eingefordert wird. Der Trend zum lebenslangen Lernen wirkt sich auch auf die Entwicklung von Fernstudienmodellen aus. Dementsprechend wachsend ist in Deutschland das Interesse an diesem Studienmodell. Wer mit einem Fernstudium einen höheren Bildungsabschluss erzielen möchte, kommt vor allem dem Wunsch nach einer unabhängigen und flexiblen Weiterentwicklung nach. Das zeigen auch die Ergebnisse der Trendstudie Fernstudium 2019 der IUBH.

Die aktuelle Trendstudie Fernstudium 2019 der IUBH offenbart: Fernstudiengänge machen die meisten Studierenden stolz und zufrieden. Für die Mehrheit hat sich die berufliche Position durch den Fernstudienabschluss verbessert. Alles in allem attestierten die Befragten dem Fernstudium viele positive Eigenschaften. Zwar sei es zeitintensiv und anstrengend, der Aufwand lohne sich aber. Die Karrierechancen und Gehälter der Absolventen steigen in der Regel. Für rund ein Drittel der Befragten hat das Fernstudium positiven Einfluss auf die Zufriedenheit im Privatleben. Diese Gruppe verfügt laut eigener Aussage über ein höheres Selbstbewusstsein und fühlt sich intellektuell bereichert.

"Durch unsere flexiblen Fernstudiengänge bieten wir Berufstätigen eine hervorragende Möglichkeit, der Karriere sowie der Persönlichkeit einen neuen Schub zu verpassen", fasst Prof. Dr. Holger Sommerfeldt zusammen. Und was bedeuten die in der Trendstudie erfassten Ergebnisse für das digitale Lehren und Lernen im Fernstudium jetzt und in Zukunft? "Die Zahlen sprechen dafür, dass das Fernstudium in Deutschland als Studienmodell weiterhin an Attraktivität gewinnt – solange sich dieses in den Alltag integrieren lässt", so Sommerfeldt. Daher stehen Hochschulen vor der Herausforderung, weiter an Flexibilität zu gewinnen, zum Beispiel in Bezug auf das Studienformat. Zukünftig werden sich daher Präsenz- und Fernlehre stärker vermischen – Experten sprechen hier von "mixed-mode" Universitäten.

Viele Fernstudierende können bereits jetzt immer stärker in ihren Lehrplan eingreifen, indem sie selbst entscheiden, welche Kurse sie online und welche sie vor Ort belegen möchten. Andere Hochschulen bieten bereits Studiengänge an, die komplett online absolvierbar sind – inklusive Vorlesungen, Klausuren oder Präsentationen. Welche weiteren Lernmodelle und Studienkonzepte sich in punkto Flexibilisierung noch entwickeln werden, bleibt daher mit Spannung abzuwarten.

Die Erhebung der Trendstudie Fernstudium wurde im Zeitraum vom 01.10.2018 bis zum 11.11.2018 durchgeführt. Die seit 2011 durchgeführte Online-Umfrage der IUBH ist damit die größte hochschulübergreifende Befragung unter Fernstudierenden in Deutschland.

Alle Ergebnisse und weitere Informationen finden Sie hier.

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OECD-Studie:
Erwachsenenbildung braucht nachhaltigere Strukturen

Viele Mitgliedsländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) müssen ihre Systeme zur Erwachsenenbildung dringend verbessern, um den Menschen bei der Anpassung an die zukünftige Arbeitswelt zu helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Mitte Februar veröffentlichte Studie der OECD.

Neue Technologien, Globalisierung und eine alternde Bevölkerung werden Arbeitsplätze und die erforderlichen Qualifikationen verändern. Deshalb sind bessere Qualifizierungs- und Umschulungsmöglichkeiten für die betroffenen Arbeitnehmer unerlässlich. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Arbeitswelt der Zukunft für alle funktioniert, so die Studie Getting Skills Right: Future-Ready Adult Learning Systems.

Heute nehmen jährlich nur zwei von fünf Erwachsenen an Weiterbildungen teil. Vor allem ohnehin schon gut ausgebildete Erwerbstätige bilden sich am häufigsten fort. So ist es für niedrig qualifizierte Erwachsene dreimal weniger wahrscheinlich an einer Weiterbildung teilzunehmen als für Hochqualifizierte (20 Prozent vs. 58 Prozent). Andere Gruppen, die kaum von Weiterbildungen profitieren, sind ältere Menschen, Niedriglohn- und Zeitarbeitskräfte sowie Arbeitslose.

Laut OECD-Analysen wird zwar nur etwa jeder siebte Arbeitsplatz durch Automatisierung wegfallen, weitere 30 Prozent werden sich jedoch wahrscheinlich grundlegend verändern. Ein Problem ist die mangelnde Motivation zur Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen: Innerhalb der OECD-Länder haben rund die Hälfte der Erwachsenen kein Interesse an solchen Angeboten.

Die OECD empfiehlt, die Hürden für Fort- und Weiterbildungen insbesondere für unterrepräsentierte Gruppen abzubauen, zum Beispiel durch finanzielle Anreize, Bildungsurlaub und Anerkennung am Arbeitsplatz erworbener Kompetenzen. Darüber hinaus wäre eine Flexibilisierung des Weiterbildungsangebots sinnvoll, etwa durch modulare Angebote im Rahmen des lebenslangen Lernens. Dies sollte über die Schaffung nachhaltiger Strukturen der Aus- und Weiterbildungsangebote geschehen.

Der Bericht vergleicht anhand mehrerer Indikatoren die Situation in den untersuchten Ländern und identifiziert für jedes Land die wichtigsten Reformbereiche. Einige Ergebnisse für Deutschland finden Sie nachstehend zusammengefasst:

Deutschlands PAL-Ergebnisse
Digitalisierung, Globalisierung und demographischer Wandel setzen Deutschlands Erwachsenenbildungssystem zunehmend unter Druck. Nach Schätzungen der OECD besteht bei mehr als jedem zweiten Arbeitsplatz (54%) in Deutschland das Risiko, dass sich die Anforderungen aufgrund von Automatisierung ändern werden oder – im Extremfall – der Arbeitsplatz ganz verschwindet. Dazu im Vergleich, sind im OECD-Durchschnitt etwa 46% aller Jobs signifikant von Automatisierung betroffen.

Vor allem die Folgen des demographischen Wandels erhöhen die Gefahr des Fachkräftemangels, mit erheblichen Auswirkungen auf Deutschlands Volkswirtschaft. Laut dem PAL Dashboard schneidet Deutschland im OECD-Vergleich in vier der analysierten Dimensionen unterdurchschnittlich ab. Dies betrifft die Dimensionen Inklusion, Flexibilität und Beratung, Anpassungsfähigkeit an den Qualifikationsbedarf und subjektive Wirkung des Erwachsenenbildungsystems.

Jedes Jahr nehmen 46% der Erwachsenen an berufsbezogener Aus- und Weiterbildung teil, was über dem OECD-Durchschnitt von 40% liegt. Bei gering qualifizierten Erwachsenen sinkt dieser Anteil auf nur 19% und bei Langzeitarbeitslosen auf 26%. Besonders besorgniserregend ist auch, dass nur 47% aller Arbeitnehmer in Jobs mit hohem Automatisierungsrisiko an Erwachsenenbildung teilnehmen, verglichen mit 67% der Arbeitnehmer mit einem niedrigen Risiko. Ein wesentliches Hindernis für die Teilnahme sind mangelnde Flexibilität der Bildungsangebote, sowie unzureichende Beratung. Beispielsweise schneidet Deutschland im internationalen Vergleich mit nur 11% aller Lernenden im Fernunterricht und 19% Erwachsenen, die jährlich Informationen zum Thema Aus- und Weiterbildung suchen, unterdurchschnittlich ab.

Weitere Informationen...

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Comenius-EduMedia-Wettbewerb 2019

Die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien "John Amos Comenius" (GPI e. V.), wissenschaftliche Fachgesellschaft für Multimedia, Bildungstechnologie und Mediendidaktik, vergibt 2019 zum 24. Mal in Berlin die Comenius-EduMedia-Auszeichnungen für digitale Bildungsmedien. 

Ab sofort können Bewerbungen eingereicht werden. Bitte verwenden Sie hierzu das Comenius-Online-Anmeldeformular.

Alle Informationen zum Comenius-EduMedia-Medienwettbewerb finden Sie unter www.gpi-online.eu.
Die Anmeldung ist bis zum 31. März 2019 möglich.

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Veranstaltungen

8. Mai 2019: Arbeitskreis Pädagogik in Bonn
Zu seiner 74. Sitzung lädt der Arbeitskreis auf Einladung des BIBB nach Bonn ein.

23./24. Mai 2019: EADL conference 2019 – Connected Learning in Tallin
Zu seiner jährlichen Konferenz lädt der Europäische Verband in diesem Jahr nach Estland ein. Alle Informationen finden Sie hier.

27. Mai 2019: Fachgruppensitzung Fernunterricht
Zu ihrer Frühjahrssitzung treffen sich die Mitglieder der Fachgruppe in Berlin. Nähere Informationen folgen.

27. Mai 2019: 50 Jahre Forum DistancE-Learning
Zur großen Jubiläumsfeier lädt der Verband in den Spreespeicher in Berlin ein. Nähere Informationen folgen.

18. bis 20. September 2019: DGWF-Jahrestagung in Ulm
Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) findet an der Universität Ulm statt. Unter dem Motto "The Digital Turn: Mediales Lernen in der wissenschaftlichen Weiterbildung" stehen die verschiedenen Dimensionen der medial gestützten wissenschaftlichen Weiterbildung im Mittelpunkt. Beiträge zum Tagungsthema können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden: Zum Call for Papers

4. November 2019: FachForum DistancE-Learning 2019 in Berlin
In Anlehnung an das Wissenschaftsjahr 2019 widmet der Fachverband seine Jahrestagung dem Thema KI und fragt unter dem Titel "Künstliche Intelligenz und Bildung", welche Herausforderungen und Perspektiven aktuelle und zukünftige Entwicklungen für Fernstudienmodelle bereithalten. Save the date! Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist ab kommendem Monat möglich.

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Wenn Sie diese E-Mail (an: geschaeftsstelle@forum-distance-learning.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Schwedenstr. 14
13357 Berlin
Deutschland

030-767 586 975
presse@forum-distance-learning.de
www.forum-distance-learning.de

Geschäftsführer:
Michael Lammersdorf

Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Prof. Dr. Ronny Fürst (Vizepräsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (PR-Referentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 030-767 586 975