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Ausgabe: März 2019

  1. FachForum 2019: Künstliche Intelligenz und Bildung - Chancen für DistancE-Learning
  2. mmb-Branchenmonitor:"E-Learning Wirtschaft" 2018
  3. Fragen und Antworten zum Qualifizierungschancengesetz
  4. OEB 2019: Call for Proposals
  5. Veranstaltungen
FachForum 2019:
Künstliche Intelligenz und Bildung - Chancen für DistancE-Learning

Einmal im Jahr lädt der Verband zum FachForum, der themenspezifischen Fachtagung der Fernunterrichts- und Fernstudienbranche, nach Berlin ein. Im Rahmen der Veranstaltung werden aktuelle Trends und Entwicklungen in der Weiterbildung – und hier speziell im mediengestützten Lernen – aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, bildungspolitischen und praxisorientierten Perspektiven beleuchtet.

Das diesjährige FachForum findet am Montag, 4. November 2019, im ParkINN am Alexanderplatz in Berlin statt. In Anlehnung an das Wissenschaftsjahr 2019 widmet der Fachverband seine Jahrestagung dem Thema KI und fragt unter dem Titel "Künstliche Intelligenz und Bildung - Chancen für DistancE-Learning", welche Herausforderungen und Perspektiven aktuelle und zukünftige Entwicklungen für Fernstudienmodelle bereithalten.

Mit der Wahl von namhaften Referenten und Workshopleitern trägt die Fachtagung dazu bei, sich über realistische Szenarien zu verständigen, zukunftsweisende Fragestellungen zu identifizieren und erste Antworten aufzuzeigen. Den Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, sich intensiv mit den Entwicklungsperspektiven, betrieblichen IT-Organisationsstrukturen, unternehmenskulturellen Herausforderungen und didaktischen Fragen sowie den Zukunftsaussichten in der Branche zu beschäftigen.

In den Diskurs fließen konkrete Erfahrungen aus der Praxis und aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft ein, die die Digitalisierung und Anwendung von KI in der Weiterbildung betreffen und einen spannenden Chancen-Pool für das mediengestützte Lernen bieten können.

Durch eine abwechslungsreiche Abfolge von Fachvorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion bietet das FachForum den Teilnehmern während des ganzen Tages einen gleich hohen Spannungsbogen.

Eine Anmeldung zum FachForum ist ab sofort möglich. Mitglieder des Verbandes profitieren bis zum 31. Mai 2019 von attrakiven Early-Bird-Konditionen.

Die Programmübersicht des FachForums und erste Angaben zu den diesjährigen Referenten finden Sie auf www.fachforum-distance-learning.de. Weitere Informationen zum Inhalt folgen in den kommenden Wochen.

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mmb-Branchenmonitor:
"E-Learning Wirtschaft" 2018

Bereits zum 11. Mal hat das mmb-Institut seine jährliche Branchenanalyse zum deutschen E-Learning-Anbietermarkt durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun als mmb-Branchenmonitor "E-Learning-Wirtschaft" veröffentlicht worden. 
 


Die aktuellen Berechnungen zeigen, dass der deutsche E-Learning-Markt weiter gewachsen ist. Die Anbieter der Branche erwirtschafteten ein Umsatzplus von knapp zehn Prozent. Damit zeigen sie sich nach wie vor deutlich wachstumsstärker als die deutsche Gesamtwirtschaft, die im gleichen Zeitraum ein Plus von 2,2 Prozent verzeichnete.

Aber anders als im Vorjahr ist das aktuelle Wachstum weniger stark auf die großen Player am deutschen E-Learning-Markt zurückzuführen. Diesmal verzeichnen die kleinen und mittleren E-Learning-Dienstleister ein stärkeres Umsatzwachstum. Wie im Vorjahr ist das "Anbieten bzw. Verkaufen von digitalen Lerninhalten und E-Learning-Kursen" das wichtigste Geschäftsfeld der E-Learning-Dienstleister (36,3 Prozent des Umsatzes). Die "Erstellung bzw. Veredelung von digitalen Lerninhalten" ist gegenüber den Vorjahren noch einmal zurückgegangen (auf jetzt 24,8 Prozent).

Wie bei den Umsätzen ist die Entwicklung auch auf dem E-Learning-Arbeitsmarkt anhaltend positiv. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Fachkräfte in der EdTech-Branche um 6,5 Prozent angestiegen. Damit wurden die zweistelligen Zuwächse der drei Vorjahre zwar nicht mehr erreicht, aber es bleibt bei einer deutlich steigenden Nachfrage nach E-Learning-Profis.

Weitere Ergebnisse und Infos zur Studie finden Sie auf www.mmb-institut.de.

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Fragen und Antworten zum Qualifizierungschancengesetz

Arbeitnehmer von heute sollen die Arbeit von morgen erledigen können: Dafür steht das Qualifizierungschancengesetz, mit dem Beschäftigte größere Möglichkeiten haben, eine Weiterbildung gefördert zu bekommen. Hier einige wichtige Fragen und Antworten dazu.

Was ist das Qualifizierungschancengesetz?

Das Qualifizierungschancengesetz erweitert seit dem 1. Januar 2019 den Zugang zur Weiterbildungsförderung für Beschäftigte. Damit reagiert die Politik auf die Auswirkungen der Digitalisierung und Automatisierung auf dem Arbeitsmarkt. Jeder, der sich für Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten interessiert, hat einen gesetzlichen Anspruch auf eine Beratung bei der Bundesagentur für Arbeit.

Was ist das Ziel des Qualifizierungschancengesetzes?

Das Qualifizierungschancengesetz zielt darauf ab, die Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu fördern, die in besonderer Weise vom digitalen Strukturwandel betroffen sind. Mit dem Qualifizierungschancengesetz sollen in Zukunft neben Arbeitslosen, geringqualifizierten und älteren Beschäftigten alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstützt werden, den digitalen Wandel zu meistern – unabhängig von Ausbildung, Alter und Betriebsgröße.

Wer profitiert vom Qualifizierungschancengesetz?
Die Förderinitiative soll insbesondere jenen zugutekommen, die sich der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung in der Arbeitswelt stellen wollen. Auch für sogenannte Engpassberufe, in denen ein Fachkräftemangel besteht oder erwartet wird, etwa im IT-Bereich, gilt das Gesetz. Die Bundesagentur für Arbeit und der Arbeitgeber finanzieren eine Weiterbildung. In welchem Verhältnis, hängt unter anderem von der Größe des Unternehmens ab. Neu ist, dass die Arbeitsagentur die Weiterbildungskosten für Beschäftigte in Betrieben zwischen 10 und 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu 100 Prozent übernimmt, wenn diese schwerbehindert oder älter als 45 Jahre sind.

Was bringt das Qualifizierungschancengesetz noch mit sich?

Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wurde von 3 auf 2,5 Prozent gesenkt. Ab 2022 steigt er auf 2,6 Prozent. Dies entlastet Arbeitgeber und Arbeitnehmer um rund sechs Milliarden Euro pro Jahr.
Ab dem 1. Januar 2020 wird der Zugang zum Arbeitslosengeld I verbessert: Um hierauf einen Anspruch zu haben, muss man innerhalb der vergangenen zweieinhalb Jahre (und nicht mehr zwei, wie bisher) mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein.

Wie sind die Kriterien für eine Förderung der Weiterbildung?
  1. Die Weiterbildung soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf künftige Aufgaben vorbereiten, nicht auf den aktuellen Arbeitsplatz bezogen sein.
  2. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine geförderte Weiterbildung muss mindestens vier Jahre zurückliegen.
  3. Die Weiterbildung muss extern erfolgen – oder aber im Unternehmen von einem externen Dienstleister.
  4. Weiterbildungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit für den Wandel auf dem Arbeitsmarkt machen, werden bevorzugt betrachtet.

Wer finanziert die Weiterbildungen?

Die Bundesagentur für Arbeit trägt, sofern die oben genannten Kriterien erfüllt werden, einen Teil der Weiterbildungskosten. Die Beteiligung richtet sich nach der Betriebsgröße:
  • Für Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiter übernimmt die Arbeitsagentur die Weiterbildungskosten zu 100 Prozent, bei 10 bis 249 Mitarbeitern bis maximal 50 Prozent. Größere Firmen werden mit bis zu 25 Prozent der Weiterbildungskosten unterstützt.
  • Weiterbildungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die älter als 45 Jahre oder schwerbehindert sind und in einem Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern tätig sind, können mit bis zu 100 Prozent bezuschusst werden.

Wie wird die Förderung beantragt?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen eine Förderung im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes sowohl bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen als auch bei ihrem Arbeitgeber. Die Arbeitsagentur kann bei Bedarf über die Weiterbildung beraten und entscheidet, ob diese gefördert wird.

Hier finden Sie das Qualifizierungschancengesetz im Wortlaut.

Quelle: bildungsspiegel.de

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Online Educa Berlin 2019:
Call for Proposals

Europas größte internationale Konferenz und Ausstellung für digital verbessertes Lernen und Training hat sich in den letzten 24 Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet. In ihrem Mittelpunkt stehen stets die Zukunft des Lernens sowie die Ausbildung in der Bildung.

In diesem Jahr lautet das übergreifende Thema der Konferenz "Discovering Learning". Die Veranstalter appellieren damit an alle Praktiker, Experten und Innovatoren, die Diskussion darüber zu führen, wie wir in einer Zeit des schnellen Wandels Lernen neu gestalten und es als Mittelpunkt des Lebens und Arbeitens wiederentdecken sollten.

Mit dem aktuellen Call for Proposals sind alle Branchenakteure dazu aufgerufen, sich mit ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten, bewährten Verfahren und innovativen Ansätzen im Rahmen der Konferenz einzubringen. Alle Angaben zum Call finden Sie hier.

Einreichungen sind bis zum 30. April 219 willkommen!

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Veranstaltungen

8. Mai 2019: Arbeitskreis Pädagogik in Bonn
Zu seiner 74. Sitzung lädt der Arbeitskreis auf Einladung des BIBB nach Bonn ein.

23./24. Mai 2019: EADL conference 2019 – Connected Learning in Tallin
Zu seiner jährlichen Konferenz lädt der Europäische Verband in diesem Jahr nach Estland ein. Alle Informationen finden Sie hier.

27. Mai 2019: Fachgruppensitzung Fernunterricht
Zu ihrer Frühjahrssitzung treffen sich die Mitglieder der Fachgruppe in Berlin. Nähere Informationen folgen.

27. Mai 2019: 50 Jahre Forum DistancE-Learning
Zur großen Jubiläumsfeier lädt der Verband in den Spreespeicher in Berlin ein.

18. bis 20. September 2019: DGWF-Jahrestagung in Ulm
Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) findet an der Universität Ulm statt. Unter dem Motto "The Digital Turn: Mediales Lernen in der wissenschaftlichen Weiterbildung" stehen die verschiedenen Dimensionen der medial gestützten wissenschaftlichen Weiterbildung im Mittelpunkt. Beiträge zum Tagungsthema können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden: Zum Call for Papers

4. November 2019: FachForum DistancE-Learning 2019 in Berlin
In Anlehnung an das Wissenschaftsjahr 2019 widmet der Fachverband seine Jahrestagung dem Thema KI und fragt unter dem Titel "Künstliche Intelligenz und Bildung - Chancen für DistancE-Learning", welche Herausforderungen und Perspektiven aktuelle und zukünftige Entwicklungen für Fernstudienmodelle bereithalten. Das Programm der Tagung finden Sie auf www.fachforum-distance-learning.de.

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Wenn Sie diese E-Mail (an: geschaeftsstelle@forum-distance-learning.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Schwedenstr. 14
13357 Berlin
Deutschland

030-767 586 975
presse@forum-distance-learning.de
www.forum-distance-learning.de

Geschäftsführer:
Michael Lammersdorf

Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Prof. Dr. Ronny Fürst (Vizepräsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (PR-Referentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 030-767 586 975