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Ausgabe: Juni 2019

  1. FachForum DistancE-Learning 2019: Forschung und Entwicklung zu KI in der Bildung
  2. Save the date: EADL-Konferenz 2020 in Berlin
  3. Nationale Weiterbildungsstrategie beschlossen
  4. THE DIGITAL TURN
  5. Veranstaltungen
FachForum DistancE-Learning 2019:
Forschung und Entwicklung Künstlicher Intelligenz in der Bildung

Mit seinem FachForum zum Thema "Künstliche Intelligenz und Bildung - Chancen für DistancE-Learning" am 4. November in Berlin beleuchtet der Verband Herausforderungen und Perspektiven aktueller und zukünftiger Entwicklungen für Fernstudienmodelle.

Dem Thema Forschung und Entwicklung zu Künstlicher Intelligenz in der Bildung widmet sich an diesem Tag Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, Leitender Direktor des Center für Lebenslanges Lernen (C3L) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In seinem Vortrag geht er auf Anwendungen, Potentiale und Herausforderungen in diesem Zusammenhang ein. In seinem Abstract heißt es: "Bereits seit über einem halben Jahrhundert wird zur Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) geforscht und entwickelt. Durch die weltweite Vernetzung und Verfügbarkeit von Daten ("big data") und eine entsprechende Rechenkapazität der Computer sind heute Anwendungen und Methoden möglich geworden, die in den letzten Jahren verstärkt auch im Kontext des Lernens und Lehrens diskutiert werden. Auf der Grundlage eines Systematic Reviews mit 142 inkludierten Studien wird in dem einführenden Vortrag ein Überblick über aktuelle Entwicklungen und potentielle Anwendungsbereiche von AIEd (Artificial Intelligence in Education) gegeben. Hierbei wird auch eine kritische Perspektive zu den hiermit verbundenen ethischen und rechtlichen Herausforderungen eingenommen."

Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter hat 2003 an der Universität Oldenburg über Gelingensbedingungen zur Entwicklung von Online-Studiengängen promoviert. Die Habilitation im Fach Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Weiterbildung hat er im Juni 2010 an der Universität Mainz abgeschlossen. Dr. Zawacki-Richter war vier Jahre Projektleiter an der Frankfurt School of Finance & Management, wo er für internetgestützte Weiterbildungsprojekte im Bankensektor verantwortlich war.
Nach einer Vertretungsprofessur für Bildungstechnologie an der Fernuniversität in Hagen ist er seit Oktober 2010 Professor für Wissenstransfer und Lernen mit neuen Technologien an der Universität Oldenburg. Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter ist Autor von über 140 Artikeln, Buchbeiträgen und Herausgeberbänden und Mitherausgeber der Zeitschriften "International Review of Research in Open and Distance Learning", "Open Learning", "Distance Education" und der "Zeitschrift für Hochschulentwicklung". Heute ist er leitender Direktor des Center für lebenslanges Lernen (C3L) an der Universität Oldenburg sowie Direktor des Center for Open Education Research (COER) am Institut für Pädagogik. Er ist wissenschaftlicher Leiter des weiterbildenden Master of Management of Technology Enhanced Learning (MTEL) Studiengangs.

Weitere Informationen zum FachForum 2019 und seinen Referenten finden Sie auf www.fachforum-distance-learning.de.

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Save the date:
EADL-Konferenz am 14. und 15. Mai 2020 in Berlin

Jährlich im Mai lädt der europäische Verband European Association for Distance Learning (EADL) zu einer Konferenz in eine Metropole Europas ein. Im kommenden Jahr werden die europäischen Fernstudienvertreter in Berlin zu Gast sein. Das Forum DistancE-Learning freut sich, für die EADL-Konferenz dann zum wiederholten Mal als „local organizer“ fungieren zu dürfen.

Die Konferenz wird am 14. und 15. Mai 2020 stattfinden. Weitere Informationen zum Programm folgen in den kommenden Monaten.

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Nationale Weiterbildungsstrategie beschlossen:
Gemeinsam für eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie legen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam den Grundstein für eine neue Weiterbildungskultur. Damit gibt es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine nationale Weiterbildungsstrategie.

Anlässlich der Vorstellung in Berlin sagte Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung: "Die Vorstellung der Nationalen Weiterbildungsstrategie ist ein Meilenstein für die berufliche Weiterbildung in Deutschland. Wir wollen in Deutschland eine echte Weiterbildungskultur entwickeln. Weiterbildung im Beruf muss in der Zukunft zum Arbeitsalltag gehören. Die Weiterbildung muss so ausgestaltet sein, dass sie die Beschäftigten nicht überfordert, sondern sie motiviert, sich fortzubilden. So werden wir unter anderem in einem Innovationswettbewerb „Digitale Plattform Berufliche Weiterbildung“ modulare interaktive Lernplattformen entwickeln, die einen niedrigschwelligen Zugang zu lebensbegleitenden Weiterbildungsangeboten ermöglichen. Damit noch mehr Menschen eine Fortbildung in Angriff nehmen, werden wir das Aufstiegs-BAföG substantiell erhöhen. Um die Arbeitsmarktchancen von Personen ohne Berufsabschluss zu erhöhen, werden wir Verfahren der Bewertung und Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen flächendeckend ausbauen, und eine bundesweit verbindliche Verankerung dieses Validierungsverfahrens anstreben. In den Betrieben sollen unter anderem Weiterbildungsmentoren die Weiterbildung der Kollegen unterstützen. Dies ist nur der Beginn einer längeren Offensive. Wir machen damit deutlich, welche Bedeutung die Weiterbildung für die Zukunft hat."

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, betonte: "Wenn wir die Chancen des digitalen Wandels nutzen wollen, muss Deutschland mehr in Qualifizierung und Weiterbildung investieren. Das ist der Dreh- und Angelpunkt, um die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern zu erhalten, Arbeitslosigkeit zu verhindern, bevor sie im Wandel entsteht und gleichzeitig die Fachkräftebasis zu sichern. Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie ist es gemeinsam mit konkreten Verabredungen zwischen Bund, Ländern, sowie Wirtschaft und Gewerkschaften gelungen, ein Signal des Aufbruchs zu setzen. Die Nationale Weiterbildungsstrategie erschöpft sich dabei nicht in abstrakten Absichtserklärungen, sondern liefert Impulse und ganz konkrete Maßnahmen – wie etwa einen grundsätzlichen Anspruch auf Nachholen eines Berufsabschlusses, die deutliche Stärkung der Weiterbildungsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit und die Förderung von Weiterbildungsverbünden auf regionaler Ebene. Außerdem werden wir Maßnahmen wie staatlich geförderte Bildungszeiten prüfen – für neue und gute Arbeit von morgen."

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie bündeln Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit ihre Anstrengungen für Weiterbildung und Qualifizierung. Die Strategiepartner richten die Weiterbildung in Deutschland so aus, dass der Strukturwandel erfolgreich gestaltet werden kann, für jede und jeden Einzelnen als auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Sie setzen sich damit auch für eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland ein, die Weiterbildung als selbstverständlichen Teil des Lebens versteht. Auf diese Weise sollen alle Erwerbstätigen der Gegenwart und Zukunft dabei unterstützt werden, ihre Qualifikationen und Kompetenzen im Wandel der Arbeitswelt weiterzuentwickeln.

Mit dem Fokus auf berufliche Weiterbildung werden die Strategiepartner Weiterbildungsangebote sowie Fördermöglichkeiten für alle transparenter und leichter zugänglich machen sowie erweitern. Personengruppen mit einer unterdurchschnittlichen Weiterbildungsbeteiligung sollen eine besondere Unterstützung erfahren, ebenso kleine und mittlere Unternehmen, die keine großen Personalabteilungen haben, um Weiterbildungskonzepte zu entwickeln.

Die Nationale Weiterbildungsstrategie ist ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrages und ein inhaltlicher Schwerpunkt der Fachkräftestrategie der Bundesregierung. Die Partner der Nationalen Weiterbildungsstrategie werden diese im kontinuierlichen Austausch umsetzen. In einem Gremium, das regelmäßig tagt, werden die Umsetzungsaktivitäten koordiniert und vernetzt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beauftragt, den Umsetzungsprozess der Strategie mit einem Länderbericht zur beruflichen Weiterbildung in Deutschland fachlich zu begleiten. Im Jahr 2021 wird ein gemeinsamer Bericht vorgelegt werden, mit dem der Umsetzungsstand und die Handlungsziele der Nationalen Weiterbildungsstrategie überprüft und ggf. weiterentwickelt werden.

Hier finden Sie das Strategiepapier Nationale Weiterbildungsstrategie.

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THE DIGITAL TURN -
Mediales Lernen in der wissenschaftlichen Weiterbildung


Der digitale Wandel eröffnet Hochschulen neue Potenziale zur Entwicklung zeitgemäßer Lehr‐ und Lernformate. Bei der Ausgestaltung von Bildungsangeboten in der wissenschaftlichen Weiterbildung spielen damit neue Dimensionen didaktischen und medialen Handelns eine zunehmend wichtige Rolle. Das Vermitteln von Lerninhalten in geeigneten medialen Formaten fordert hier klare Strategien für die Bildungsarbeit, um der Vielfalt der Teilnehmenden in der wissenschaftlichen Weiterbildung gerecht zu werden.

Zugleich ist die Unterstützung des Kompetenzerwerbs für den digitalen Wandel für die wissenschaftliche Weiterbildung in der nahen Zukunft ein wichtiges Betätigungsfeld, und zwar sowohl aus Angebotssicht als auch aus der Teilnehmerperspektive. Lehrkonzepte, die "Data Literacy" als Kernkompetenz ernst nehmen, müssen sich auch auf die Vermittlung digitaler Fertigkeiten bezüglich eines kritischen, planvollen und kontextspezifischen Umgangs mit Daten fokussieren. Die digitale Transformation stellt also einen tiefergreifenden Veränderungsprozess dar, da sie Strukturen auf allen Ebenen betrifft: digitale Trends in Wirtschaft und Gesellschaft prägen Erwartungen und Bedürfnisse von Weiterbildungsinteressierten bei ihrer Suche nach Qualifizierung und Kompetenz‐ erwerb. Damit verbunden ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise: Digitalisierung meint mehr als alleinige Betrachtung von Lehr‐Lern‐Settings sondern bezieht die unterschiedlichsten Bereiche mit ein (z.B. Verwaltungsprozesse).

Die Jahrestagung der DGWF (Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e. V.) vom 18. bis 20. September 2019 an der Universität Ulm stellt die verschiedenen Dimensionen der medial gestützten wissenschaftlichen Weiterbildung in den Mittelpunkt. Das Selbstverständnis von selbstgesteuertem, digital unterstütztem Lernen wird so in ein Spannungsfeld gerückt, das sowohl von den Rahmenbedingungen einer Hochschule bestimmt wird als auch den Möglichkeiten der Digitalisierung unterworfen ist. Strategische (Weiter‐)Entwicklung von Lehre im digitalen Zeitalter umfasst auch die dauerhafte Verankerung von Lehr‐ und Lerninnovationen und eröffnet Hochschulen somit neue Potenziale, den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Veranstaltungen

12. September 2019: Arbeitskreis Pädagogik in Rheine
Die 75. Sitzung des Arbeitskreises wird in Rheine stattfinden. Gastgeber der Sitzung ist das Kompetenzzentrum der Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG. Weitere Informationen und die Einladung zur Sitzung folgen im August.

15. bis 22. September 2019: Online-Voting zum "Tutor des Jahres 2020"
Über 200 Tutoren wurden in diesem Jahren von Fernstudierenen für den Titel "Tutor des Jahres" nominiert. Alle die diese Nominierung annehmen, stellen sich ab dem 15. August der Online-Abstimmung. Alle Informationen...

25. September 2019: Bekanntgabe "Tutor des Jahres 2020"
In einer Online-Veranstaltung verkünden Verbandspräsident Mirco Fretter und Thomas Tibroni, Geschäftsführer FernstudiumCheck, um 14 Uhr gemeinsam die Ergebnisse des Online-Votings und verraten, wer fortan den Titel "Tutor des Jahres 2020" tragen darf.

4. November 2019: FachForum DistancE-Learning 2019 in Berlin
In Anlehnung an das Wissenschaftsjahr 2019 widmet der Fachverband seine Jahrestagung dem Thema KI und fragt unter dem Titel "Künstliche Intelligenz und Bildung - Chancen für DistancE-Learning", welche Herausforderungen und Perspektiven auf Fernstudienmodelle zukommen. Das Programm der Tagung finden Sie auf www.fachforum-distance-learning.de.

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Wenn Sie diese E-Mail (an: geschaeftsstelle@forum-distance-learning.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Schwedenstr. 14
13357 Berlin
Deutschland

030-767 586 975
presse@forum-distance-learning.de
www.forum-distance-learning.de

Geschäftsführer:
Michael Lammersdorf

Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Prof. Dr. Ronny Fürst (Vizepräsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (PR-Referentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 030-767 586 975