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Ausgabe: September 2019

  1. Online-Voting: Katy Sonderschefer ist "Tutorin des Jahres 2020"
  2. Stellungnahme und Gutachten zum Jahressteuergesetz 2019
  3. Stellungnahme zur Nationalen Weiterbildungsstrategie
  4. FachForum 2019: Letzte Plätze frei!
  5. Neue Mitarbeiterin in der Verbandsgeschäftsstelle
  6. Fachgruppensitzung Fernunterricht
  7. Fachgruppensitzung Dienstleister
  8. Online Educa Berlin
  9. EADL Conference 2020 in Berlin
  10. Neue Mitglieder
  11. OECD Bildungsstudie 2019
  12. Adult Education Survey 2018: Weiterbildungsbeteiligung gestiegen
  13. Veranstaltungen
Online-Voting:
Katy Sonderschefer ist "Tutorin des Jahres 2020"

Fünf Wochen lang hat der Fachverband Forum DistancE-Learning zusammen mit dem Bewertungsportal FernstudiumCheck zu einem großen Publikumsvoting im Rahmen des Studienpreises DistancE-Learning aufgerufen. Online konnten Fernstudierende ihre Tutoren erst nominieren und später per Mausklick in der Abstimmung zum "Tutor des Jahres 2020" unterstützen. Am Ende siegte Katy Sonderschefer von ATN - Akademie für Tiernaturheilkunde. 
Katy Sonderschefer betreibt seit vielen Jahren eine erfolgreiche Hundeschule nahe Nürnberg. Seit 2013 engagiert sie sich zudem als Tutorin, Dozentin und Autorin im Hundetrainer-Lehrgang der ATN – Akademie für Tiernaturheilkunde und gibt dort ihre langjährigen Erfahrungen an ihre Online-Schüler weiter. Ziel ihrer Arbeit sind handlungsfähige Hundetrainer, die mit Freude und Know-how ihre Klienten im Alltag mit dem Hund begleiten. "Selbstverantwortliches Denken und Handeln sind für eine erfolgreiche Praxis immens wichtig", weiß die Tutorin. Um diese Fähigkeiten zu schulen, entwickelte Sonderschefer eigens das "Workbook" – ein virtuelles Arbeitsbuch, in dem regelmäßig videobasierte Lernaufgaben eingestellt werden. Sie regen die Schüler zur eigenen, selbstständigen Lösungsfindung an. Neben einer allgemeinen Lösung erhält jeder Schüler aber auch eine persönliche Rückmeldung der Tutorin. Ihre Einsatzbereitschaft und Unterstützung haben ihr die Teilnehmer nun mit der Wahl zur "Tutorin des Jahres 2020" gedankt.   

Die Konkurrenz war groß: 79 nominierte Tutorinnen und Tutoren von 22 Instituten und Hochschulen stellten sich der Online-Abstimmung und wetteiferten um mehr als 4500 abgegebene Stimmen. "Sie alle wurden schon durch die Nominierung von Teilnehmern für ihre engagierte Arbeit ausgezeichnet", so Verbandspräsident Mirco Fretter, „und zählen somit zu Deutschlands beliebtesten Tutoren.“ Doch am Ende konnte nur einer gewinnen und das Rennen für sich entscheiden.  

"Bis zum Schluss herrschte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen", fasst Thomas Tibroni, Geschäftsführer von FernstudiumCheck, die Ergebnisse zusammen. "Trotz größerer Unterschiede in der Anzahl der erhaltenen Stimmen entschied letztlich der durchschnittliche Punktewert, der über positive Bewertungsstatements erlangt werden konnte." Mit überdurchschnittlich vielen, sehr positiven Bewertungen, konnte sich schließlich Katy Sonderschefer den Platz an der Spitze sichern.

"Ich freue mich wahnsinnig über die Wahl zur Tutorin des Jahres", so die völlig überraschte Preisträgerin am Mittwoch nach der Bekanntgabe, die sie aus ihrem Urlaub in der Türkei verfolgte. "Ich liebe es, zu unterrichten, die Schüler bei all ihren Belangen zu unterstützen und sie auf dem Weg in die Hundebranche zu begleiten. Vor allem bin ich stolz Teil des ATN Teams zu sein, das mit ihrer eigens entwickelten Online Software diese Begleitung überhaupt erst möglich macht. Es freut mich riesig und macht mich stolz, dass meine Begeisterung offensichtlich bei den Schülern ankommt."

Auf die Plätze zwei und drei wählte das Publikum David Klinkhammer von der Deutschen Sportakademie und Adrian Clausing vom HOFA-College.

Auf einer feierlichen Studienpreis-Gala am 4. November 2019 in Berlin erhält Katy Sonderschefer die Studienpreistrophäe als "Tutorin des Jahres 2020". Die Studienpreise werden an diesem Abend auch in acht weiteren Kategorien vergeben.

Alle Informationen hierzu finden Sie auf www.studienpreis-distance-learning.de.  

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Stellungnahme zum Jahressteuergesetz 2019:
Gutachten untermauern Forderungen von Bildungsanbietern

Durch eine geplante Gesetzesänderung könnten Fort- und Weiterbildungsangebote schon bald der Umsatzsteuer unterliegen und sich somit für den Teilnehmer erheblich verteuern. Der Verband positionierte sich schon im August zu diesem Vorhaben und stellte fest, dass eine derartige Änderung die Bemühungen der Bundesregierung um die Schaffung einer neuen Weiterbildungskultur eindeutig konterkariere.

Eine gutachterliche Ausarbeitung zum Thema der namhaften Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft EbnerStolz im Auftrag eines Verbandsmitgliedes unterstreicht unsere Forderungen in Bezug auf eine Neuregelung der Steuerbefreiung von Bildungsdienstleistungen.
Insbesondere verweist das Gutachten in seinen Ausführungen auf eine europarechtskonforme Ausgestaltung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen nach nationalem Recht.  

Auch auf die Empfehlungen der Bundesratsausschüsse vom 10. September 2019 zum Thema reagierte EbnerStolz mit einer steuerlichen Stellungnahme. Hierin wird unter anderem noch einmal deutlich, dass durch den Wegfall von Steuerbefreiungen der Zugang zu Weiterbildung deutlich erschwert würde.

Sowohl die gutachterliche als auch die steuerliche Stellungnahme finden Mitglieder des Verbandes im passwortgeschützen Bereich der Website.

Nach einer ersten Lesung im Bundestag Ende September erfolgt im Gesetzgebungsverfahren Mitte Oktober die Anhörung von Sachverständigen zum Thema im Finanzaussschuss des Bundestages.

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Stellungnahme zur Nationalen Weiterbildungsstrategie:
Verband fordert deutliche Nachbesserungen

Mit der im Juni veröffentlichten Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) wollen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit ihre Anstrengungen für Weiterbildung und Qualifizierung bündeln und weiterentwickeln, Fördermöglichkeiten ausbauen, transparenter gestalten und leichter zugänglich machen.

Ziel soll es sein, dem massiven Wandel auf dem Arbeitsmarkt, bedingt durch Digitalisierung, mit verstärkter Weiterbildung zu begegnen. Dafür wurden zehn Handlungsziele definiert. Die längst fälligen Bemühungen der Bundesregierung um eine neue Weiterbildungskultur hat das Forum DistancE-Learning mit Interesse wahrgenommen und verfolgt. Der Fachverband begrüßt viele der Kernaussagen der NWS, die sich zum Ziel setzt, die berufliche Handlungsfähigkeit zu sichern, Entwicklungsqualifizierungen zu erweitern und berufliche Aufstiege zu ermöglichen.

Doch fordert das Forum DistancE-Learning in einigen Punkten auch deutliche Nachbesserungen. Trotz der begrüßenswerten Verbesserungen, die in dem Papier in Aussicht gestellt werden, liefert die NWS noch immer ein unklares Bild mit einer Vielzahl beteiligter Akteure - obwohl die entscheidenden Akteure, die sicherlich maßgebend zum Gelingen der Weiterbildungsstrategie beitragen könnten, leider kaum Berücksichtigung finden: die Anbieter der Erwachsenenbildung. Dabei könnten gerade sie mit ihren Erfahrungen und Qualifizierungsangeboten einen entscheidenden Beitrag in der Umsetzung leisten.

Hier finden Sie die Stellungnahme des Verbandes zur Nationalen Weiterbildungsstrategie mit allen Kritikpunkten.

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Letzte Plätze frei:
FachForum 2019 "Künstliche Intelligenz und Bildung"

Drei Fachvorträge, fünf praxisorientierte Wokshops und eine Podiumsdiskussion, Raum zum Netzwerken und zahlreiche neue Erkenntnisse zum Thema Künstliche Intelligenz - das alles bietet Ihnen das FachForum 2019 am 4. November in Berlin.

Nachdem wir Ihnen in den letzten Ausgaben unseres Newsletters die Fachvorträge und ersten Workshops vorgestellt haben, folgen heute Angaben zu zwei weiteren Workshopangeboten:

In seinem Workshop "Werden alle Fernkursentwickler durch KI arbeitslos? Nein, nur die schlechten! - Ein Denk-Workshop." wird Jöran Muuß-Merholz, Bildungsexperte und Erziehungswissenschaftler (J&K Jöran und Konsorten - Agentur für zeitgemäße Bildung, Hamburg) zunächst exemplarische KI-Ansätze für Lernen und Lehren vorstellen: Anschließend soll gemeinsam darüber nachgedacht werden, wie sich im Rahmen der neuen technologischen Möglichkeiten die Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine verändert. Die zentrale Frage, die angesichts hybrider Teams aus Mensch und KI diskutiert werden soll, lautet: Was sind tatsächlich die Kompetenzen, die als Alleinstellungsmerkmal für Menschen in Lehr-Lern-Settings gelten können? Wie werden diese Bereiche bisher ausgestaltet, wie wird sich das in Zukunft ändern?

Jöran Muuß-Merholz ist Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt auf Fragen des digitalen Wandels. Er arbeitet an den Schnittstellen zwischen Bildung & Lernen und Medien & Kommunikation. Insbesondere berät er Bildungseinrichtungen hinsichtlich der Frage, wie sie digitale Medien sinnvoll in ihrer Arbeit einsetzen können. Neben den beratenden und konzeptionellen Arbeiten der Agentur schreibt Jöran Muuß-Merholz für Fach- und Massenmedien, print und online. Er hält Vorträge und gibt Workshops v.a. im deutschsprachigen Raum, aber zum Beispiel auch in Boston und Brno, Cape Town und London, Stockholm und Tokio. Weitere Texte, Termine und Projekte von Jöran Muuß-Merholz finden sich unter joeran.de.

Im Workshop "Learning Apps stoppen Bulimie-Lernen! - Nachhaltige Anwendungsmöglichkeiten von Learning Apps im Distance Learning", geht Prof. Dr. Matthias Ludwig von der Goethe Universität Frankfurt, auf Lern-Videos oder auch Learning Apps ein, die einfaches Lernen vesprechen. Sozusagen: Lernen to go. Meist wird der Lerninhalt ohne didaktisches Konzept konsumiert, ein didaktisches Konzept ist bei Lernvideos und Apps oft gar nicht vorgesehen. Studenten und Schüler finden das trotzdem toll, denn es wird nur für die nächste Klausur gelernt. Nachhaltiges Lernen oder gar Bildung entsteht so nicht. Im Workshop werden aber auch Beispiele für Learning Apps und Konzepte (z.B. MathCityMap) vorgestellt, die sich um nachhaltiges Lernen bemühen bzw. sogar nachweisen können. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Prof. Dr. Matthias Ludwig studierte Mathematik, Physik und Erziehungswissenschaften an der Universität in Würzburg. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitete er für mehr als acht Jahre als Mathematik- und Physiklehrer an verschiedenen bayerischen Gymnasien und promovierte parallel zum Thema Projektarbeit im Mathematikunterricht an der Universität Würzburg. 2002 nahm er einen Ruf auf eine C4 Professur für Mathematik und ihre Didaktik an die Pädagogische Hochschule in Weingarten an. Er folgte 2011 einem Ruf auf eine W3 Professur nach Frankfurt am Main und ist seitdem Lehrstuhlinhaber für Didaktik der Mathematik in der Sekundarstufe. Seine Forschungsgebiete sind das Lernen mit neuen Medien, Modellierung im Mathematikunterricht, Mathematik zum Anfassen und Internationalisierung von Lehrerbildung. Er arbeitet für mehrere Stiftungen als wissenschaftlicher Berater und ist Koordinator mehrerer EU-Projekte: MomaTrE , MaSCE³ und Projektleiter von MathCityMap sowie den Jungen Mathe-Adlern Frankfurt. Ihm ist die sinnvolle Verbindung von neuen Technologien mit klassischen Lerninhalten sowie effizientem Zeitmanagement wichtig. Mit dem Projekt MathCityMap konnte das Team von Matthias Ludwig schon mehrere Preise gewinnen und wurde 2019 zum ausgezeichneten Ort im Wettbewerb Land der Ideen prämiert.

Weitere Informationen zum FachForum 2019 und seinen Referenten finden Sie auf www.fachforum-distance-learning.de.

Hier können Sie sich Ihr Tagungs-Ticket sichern!

Im Rahmen des FachForums bieten wir auch in diesem Jahr wieder ausgewählten Ausstellern die Möglichkeit, sich und Ihre Produkte den Besuchern zu präsentieren. Vor Ort finden Sie unter anderem auch:
Fernstudium Direkt

Fernstudium Direkt (FSD) ist ein führendes Vergleichs- und Bewertungsportal im Bereich des Fernlernes bzw. des berufsbegleitenden integrierten Lernens (Blended Learning). FSD hat sich seit seiner Gründung vor über zehn Jahren von einem einfachen Affiliate-Projekt mit dem Relaunch im Jahr 2014 zu einem wirklichen Qualitätsportal weiterentwickelt. Aktuell verzeichnet die Seite ca. 45.000 bis 60.000 Besucher und ca. 180.000 Seitenaufrufe im Monat. Rund 1000 Bildungsanbieter und ca. 2800 Kurse bzw. Studiengänge sind derzeit auf FSD gelistet. Des Weiteren existieren knapp 5000 Erfahrungsberichte auf FSD, welche den Besuchern bei der Entscheidungsfindung helfen. FSD zeichnet einmal im Jahr besonders gut bewertete Anbieter mit dem Siegel „Exzellenter Anbieter“ aus.
Neue Mitarbeiterin in der Verbandsgeschäftsstelle

Wer die Verbandsgeschäftsstelle in Berlin besucht, wird dort zukünftig von Heike Schütz begrüßt. Das Forum DistancE-Learning konnte sie im August als neue Mitarbeiterin gewinnen und freut sich über die Unterstützung.

Frau Schütz wird vornehmlich das Verbandsmanagement und die Mitgliederverwaltung übernehmen. Sie stammt ursprünglich aus Hagen/Westfalen, ist nun aber schon seit einigen Jahren in Berlin zu Hause. Nach erfolgreicher Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement bei unserem Verbandsmitglied Forum Berufsbildung freut sie sich nun auf ihre Tätigkeiten in der Geschäftsstelle und auf ein erstes Kennenlernen der Mitglieder. Sie erreichen Frau Schütz montags bis freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr unter 030-767 586 976 oder per Mail an h.schuetz@forum-distance-learning.de.

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Fachgruppensitzung Fernunterricht

Zu ihrer nächsten Sitzung treffen sich die Mitglieder der Fachgruppe Fernunterricht am
3. November in Berlin. Ausnahmeweise findet die Sitzung diesmal an einem Sonntag statt. Die Teilnehmer nutzen die Anreise nach Berlin zum am Folgetag stattfindenden FachForum und der am Dienstag folgenden Mitgliederversammlung, um sich zu bestimmten Themen auszutauschen.

Eine Einladung zur Sitzung samt Tagesordnung wird in den kommenden Tagen verschickt.

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Fachgruppensitzung Dienstleister

Im November 2018 haben die Mitglieder die Idee der Gründung einer Fachgruppe für Dienstleister im Verband für gut befunden und verabschiedet.

Thomas Tibroni, FernstudiumCheck.de, ergreift nun die Initiative und lädt gemeinsam mit der Geschäftsstelle zur konstituierenden Sitzung am Dienstag, 15. Oktober, nach Köln ein.

Eine Einladung ist allen Dienstleistern des Verbandes bereits zugegangen.
Gäste sind willkommen, werden aber gebeten, sich über die Geschäftsstelle (geschaeftsstelle@forum-distance-learning.de) anzumelden.

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Online Educa Berlin:
Verband lädt zum gemeinsamen Workshop ein

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Verband wieder gemeinsam mit EADL und BIBB einen gemeinsamen Pre-Conference-Workshop im Rahmen der Online Educa Berlin (OEB). Der Titel der Veranstaltung am Mittwoch, 27. November, lautet: "DistancE-Learning in Europe - Exchange of Experience and Knowledge Sharing".

Das Programm steht: Freuen Sie sich auf Beiträge von Steve Wheeler, Paul Hearn und Wolfgang Prinz. Weiterführende Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich!

Sollte der Workshop ausgebucht sein, können Sie sich bis zum 15. Oktober Ihr Ticket über die Geschäftsstelle sichern. Der Verband erhält fünf zusätzliche Tickets exklusiv für seine Mitglieder.

Mitglieder des Verbandes erhalten zudem einen Rabatt auf die Anmeldung zur kostenpflichtigen OEB-Konferenz. Bei Interesse senden Sie bitte eine Mail an geschaeftsstelle@forum-distance-learning.de und wir teilen Ihnen den Rabatt-Code mit.

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EADL Conference 2020 in Berlin:
Forum DistancE-Learning wird Local Organizer

Zu einem ersten Meeting zur Vorbereitung der EADL-Konferenz in Berlin am 14. und 15. Mai 2020 trafen sich Ende August Vertreter beider Verbände in Berlin. Gemeinsam wurden  erste organisatorische Rahmenbedingungen der Konferenz diskutiert und verabschiedet.

Die Veranstaltung findet im Park Inn Hotel Alexanderplatz statt. Zum Social Evening treffen sich am ersten Veranstaltungsabend alle Tagungsteilnehmer zum Festdinner auf dem Fernsehturm am Alex hoch oben über den Dächern Berlins. Save the date! Nähere Infomationen folgen. 

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Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.

Im August ist der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) unserem Verband beigetreten. Seit Jahrzehnten ist der DVGW der Maßstab für rechtssicheres Handeln im Gas- und Wasserfach. Gleichzeitig regt der Verein Innovationen und gesellschaftliche Dialoge zu Themen wie Sicherheit und Klimaschutz an.

Als Leiter der Einheit "Berufliche Bildung" ist unser Vizepräsident Dr. Markus Lermen Mitglied der Hauptgeschäftsstelle des Vereins in Bonn und somit Ansprechpartner in Sachen Verbandsarbeit.

Alle Informationen über unser neues Mitglied finden Sie hier: www.dvgw.de

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OECD Bidlungsstudie 2019:
Deutschland ist führend bei MINT

Erfreuliche Zahlen für das deutsche Bildungssystem: In keinem anderen OECD-Land entscheiden sich mehr Studienanfänger und Berufseinsteiger für ein MINT-Fach als in Deutschland. Auch die Weiterbildung und die berufliche Bildung in Deutschland erhalten gute Noten. Das zeigt die Studie "Bildung auf einen Blick 2019" der OECD.

"Das deutsche Bildungssystem kann sich sehen lassen", sagt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bei der Vorstellung der neuen OECD-Bildungsstudie in Berlin. Deutschland sei international führend in MINT. In keinem anderen OECD-Land entschieden sich mehr Studienanfängerinnen und -anfänger für ein MINT-Fach als in Deutschland. Deutschland nimmt bei den MINT-Fächern mit einem Anteil von 40 Prozent (2017) bei den Bachelor- und gleichwertigen beruflichen Programmen den Spitzenplatz im internationalen Vergleich ein. Auf dem zweiten Platz folgen Österreich, Griechenland und Südkorea mit jeweils 34 Prozent. Der Durchschnittswert in der OECD liegt bei 27 Prozent.

MINT-Beschäftigungsaussichten hoch
Auch die Beschäftigungsaussichten für MINT-Qualifizierte sind in Deutschland überdurchschnittlich hoch: Rund 92 Prozent der Erwachsenen mit einem Informatik-Abschluss in Deutschland haben einen Job. Für die Absolventinnen und Absolventen in den Ingenieur- und in den Naturwissenschaften liegen die Beschäftigungsquoten bei 91 beziehungsweise bei 87 Prozent.

Gute Noten für berufliche Bildung
Auch für die berufliche Bildung in Deutschland gibt es erfreuliche Ergebnisse: Die Perspektiven für junge Menschen mit einem beruflichen Abschluss sind in Deutschland so gut wie in fast keinem anderen OECD-Land. Die Beschäftigungsquote für junge Erwachsene (25- bis 34-Jährige) mit mittleren Qualifikationen ist in den letzten zehn Jahren um sechs Prozentpunkte von 78 Prozent (2008) auf 84 Prozent (2018) angestiegen. Sie liegt damit über dem OECD-Durchschnitt (78 Prozent) und nur knapp unter der Beschäftigungsquote für junge Erwachsene mit einem höheren Abschluss (88 Prozent). Die Erwerbslosenquote für diese Altersgruppe liegt in Deutschland bei nur 3,4 Prozent (OECD-Durchschnitt: 7,3 Prozent).

Hohe Bereitschaft zur Weiterbildung
Deutschland liegt auch bei der Weiterbildungsbeteiligung über dem Durchschnitt der OECD. So beteiligen sich in Deutschland 52 Prozent aller Erwachsenen (25- bis 64-Jährige) an Aus- und Weiterbildung, im OECD-Durchschnitt sind es 47 Prozent."Die Bereitschaft und Notwendigkeit des lebensbegleitenden Lernens ist heute so wichtig wie nie zuvor. Die OECD-Zahlen bescheinigen uns erfreulicherweise eine überdurchschnittlich hohe Beteiligung an Aus- und Fortbildung", sagt Karliczek. Auffallend im internationalen Vergleich sind die hohen Beteiligungsquoten über alle Altersgruppen hinweg. Auch in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen in Deutschland liegt die Beteiligung mit 44 Prozent noch weit über dem OECD-Durchschnittswert von 33 Prozent.

Mehr Mittel für die Bildung
Grundsätzlich sind für die Bildung in Deutschland die Bundesländer zuständig. Der Bund unterstützt die Länder aber bei diesen Aufgaben. In den letzten zehn Jahren hat der Bund deshalb seine Bildungsausgaben mehr als verdoppelt auf rund elf Milliarden Euro in 2018. "Die bisherigen Herausforderungen haben wir gut gemeistert und die Weichen für die Zukunft sind gestellt", sagt Bundesbildungsministerin Karliczek. Der Digitalpakt Schule sei nun in der Umsetzungsphase, die nationale Weiterbildungsstrategie sei verabschiedet, die berufliche Bildung werde modernisiert und finanziell attraktiver gemacht. "Die Gestaltung eines qualitativ hochwertigen und zukunftsfesten Bildungssystems stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, die nur erreicht werden kann, wenn alle ihre Verantwortung übernehmen", so Karliczek. Der Bund werde auch weiter an der Prioritätensetzung für Bildung festhalten. 

Die OECD untersucht jedes Jahr Bildungssysteme und Bildungsausgaben in ihren 36 Mitgliedsländern und zehn weiteren Ländern. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" auf höherer akademischer und beruflicher Bildung.

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Adult Education Survey 2018:
Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland 2018 deutlich gestiegen

Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland (54 Prozent) haben 2018 an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Weiterbildungsbeteiligung der 18 bis 64-Jährigen hat sich gegenüber 2016 deutlich um vier Prozentpunkte erhöht. Dies ist ein Ergebnis des Adult Education Survey (AES) 2018, mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird.

Anlässlich der Veröffentlichung der Studie erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: "Die Bereitschaft, sich weiterzubilden, ist heute so groß ist wie nie zuvor. Das zeigen die Ergebnisse unseres neuen Trendberichts zur Weiterbildungsbeteiligung. Die Menschen erkennen, dass sie ihre Kompetenzen und Qualifikationen kontinuierlich aktualisieren und fortentwickeln müssen. Lebensbegleitendes Lernen gewinnt in unserer Welt des Wandels zunehmend an Bedeutung. Darauf stellen sich die Menschen ein. Bund, Länder und Sozialpartner gehen diesen Weg mit. Dafür haben wir die Nationale Weiterbildungsstrategie entwickelt. Mit ihr stellen wir die Weichen, damit Weiterbildung für alle zu einem selbstverständlichen Teil der Erwerbsbiographie wird. Wir wollen eine neue Kultur der Weiterbildung schaffen."

Die Nationale Weiterbildungsstrategie bündelt bewährte und initiiert neue Maßnahmen, um die Fachkräftebasis Deutschlands zu stärken und noch mehr Menschen die berufliche Teilhabe am digitalen Wandel zu ermöglichen. Ein besonderer Fokus der Weiterbildungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) liegt auf Personengruppen mit niedriger Weiterbildungsbeteiligung wie Arbeitslosen, gering Qualifizierten und Menschen mit Migrationshintergrund. Hier zeigen die Ergebnisse des AES 2018 deutliche Erfolge. So liegt die Weiterbildungsbeteiligung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund erstmals gleichauf. Insbesondere Migrantinnen und Migranten der ersten Generation nehmen deutlich häufiger an Weiterbildung teil als noch vor zwei Jahren. Auch bei Arbeitslosen ist eine positive Entwicklung zu verzeichnen: Gegenüber 2016 ist die Teilnahmequote um 22 Prozentpunkte auf 49 Prozent deutlich angestiegen.

Hier finden Sie die vollständigen Bericht.

Der Adult Education Survey wird seit 2007 im Abstand von zwei bis drei Jahren in Deutschland durchgeführt. Er hat das Berichtssystem Weiterbildung abgelöst, mit dem bereits seit Anfang der 70er Jahre Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland erhoben wurden. Alle vier Jahre findet die Erhebung europaweit statt, zuletzt im Jahr 2016. Für die vorliegende Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar Public im zweiten Halbjahr 2018 im Auftrag des BMBF insgesamt rund 5.800 Interviews mit Personen ab 18 Jahren durchgeführt.

Quelle: Bildungsspiegel.de

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Veranstaltungen

27. September 2019: Fachgruppensitzung Fernstudium in Köln
Zu ihrer nächsten Sitzung treffen sich die Mitglieder der Fachgruppe bei der Deutschen Gesellschaft für berufliche Bildung (DGBB) in Köln.

15. Oktober 2019: Fachgruppensitzung Dienstleister in Köln
Zu ihrer konstituierenden Sitzung treffen sich die Dienstleister des Verbandes bei der Online-Akademie in Köln.

3. November 2019: Fachgruppensitzung Fernunterricht in Berlin
Ausnahmsweise treffen sich die Mitglieder der Fachgruppe diesmal auf einem Sonntagnachmittag in Berlin am Vortag des FachForums der Mitgliederversammlung.

4. November 2019: FachForum DistancE-Learning 2019 in Berlin
In Anlehnung an das Wissenschaftsjahr 2019 widmet der Fachverband seine Jahrestagung dem Thema KI und fragt unter dem Titel "Künstliche Intelligenz und Bildung - Chancen für DistancE-Learning", welche Herausforderungen und Perspektiven auf Fernstudienmodelle zukommen. Das Programm der Tagung finden Sie auf www.fachforum-distance-learning.de.

4. November 2019: Studienpreisverleihung in Berlin
Zum 35. Mal werden am Abend die Studienpreise des Verbandes verliehen. Die Feier findet im Ballhaus Berlin statt. Alle Informationen zum Studienpreis finden Sie auf www.studienpreis-distance-learning.de.

5. November 2019: Mitgliederversammlung in Berlin
Zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung lädt der Verband ins Park Inn nach Berlin ein. Einladung und Tagesordnung gehen allen Mitgliedern rechtzeitig zu.

27. November 2019: Workshop im Rahmen der OEB-Pre-Conference in Berlin
Zum gemeinsamen (mit EADL und BIBB) Workshop "DistancE-Learning in Europe - Exchange of Experience and Knowledge Sharing" lädt der Verband nach Berlin ein. Freuen Sie sich auf Beiträge von Steve Wheeler, Paul Hearn und Wolfgang Prinz. Weiterführende Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich!

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Wenn Sie diese E-Mail (an: briskine@web.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Herausgeber:
Forum DistancE-Learning,
Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V.
Schwedenstr. 14
13357 Berlin
Deutschland

030-767 586 975
presse@forum-distance-learning.de
www.forum-distance-learning.de

Geschäftsführer:
Michael Lammersdorf

Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Prof. Dr. Ronny Fürst (Vizepräsident),
Jens Greefe (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident)
 
Sitz des Vereins:
Charlottenstr. 2,
10969 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (PR-Referentin)
presse@forum-distance-learning.de
Tel. 030-767 586 975