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Newsletter: März 2021

  1. Neue Webinarreihe: Drei Veranstaltungstermine zu Themen rund um die "Digitale Bildung" 
  2. Das ist die Studienpreis-Jury 2021!
  3. Neuer Name: Aus IUBH wird IU
  4. Neue Mitglieder
  5. LEARNTEC xChange
  6. Trendstudie Fernstudium 2021: Happy trotz Corona
  7. Logdaten-Auswertung: "Aufschieberitis" im Onlinestudium
  8. Veranstaltungen
Neue Webinarreihe:
Drei Veranstaltungstermine zu Themen rund um die "Digitale Bildung" 



Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung der Bildung einen unvergleichlichen Schub verliehen. Fernstudienanbieter wissen zwar schon seit Jahrzehnten um die Vorteile und Möglickeiten digitaler Bildung und doch gibt es auch hier immer wieder Verbesserungspotenziale, um Bildungsangebote noch zielgerichteter und individueller zu gestalten und zu vermarkten. Mit der Webinarreihe "Digitale Bildung" spricht der Bundesverband der Fernstudienanbieter Mitglieder und Bildungsakteuere der Branche außerhalb der eigenen Reihen ebenso an wie Unternehmen, die sich erst jetzt dem Themenfeld der digitalen Bildung widmen und Transformationsprozesse anstoßen.


In drei je einstündigen Webinarterminen werden verschiedende Aspekte der digitalen Bildung angesprochen und beleuchtet. Als Referentin freut sich Frauke Remmers auf interessierte Teilnehmer und liefert Impulsbeiträge zu folgenden Themen:
  • 18. Mai 2021: Barrierefreiheit und leichte Sprache in der digitalen Bildung
  • 1. Juni 2021: Marketingmaßnahmen - Zielgruppen kennen und erreichen
  • 15. Juni 2021: Der digitale Ausbilder

Alle Veranstaltungen sind so angelegt, dass neben einem Vortrag zum jeweiligen Thema auch ausreichend Platz für Austausch und vertiefende Fragen beibt.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des Verbandes kostenfrei!

Sie sind noch kein Mitglied des Bundesverbandes der Fernstudienanbieter, dann können Sie sich hier bzgl. einer Mitgliedschaft informieren oder die Webinarreihe zum Paketpreis von 99,- Euro (zzgl. MWSt.) buchen. Die Buchung einzelner Veranstaltungstermine ist nicht möglich!

Hier können Sie sich für Teilnahme an unserer Webinarreihe registrieren!

Über die Referentin:
Durch die Webinare führt Sie Frauke Remmers. Frau Remmers ist an der SRH Fernhochschule – The Mobile University als Fachdozentin in den Bereichen Digital Education, Digital Management und Business Ethics tätig. Zuvor war sie über mehrere Jahre selbstständig mit einem Lehr- und Lerninstitut in München sowie als freiberufliche Trainerin, Dozentin und Lehrbeauftragte. Ihre Spezialisierung liegt in der Konzeption und Durchführung digitaler Bildungs- und Unterrichtsangebote. Als Referentin gibt sie darüber hinaus für Unternehmen, Schulen oder die öffentliche Verwaltung Tipps bei der Umsetzung ihrer digitalen Transformation und unterstützt mit Ideen und Kreativität die Entwicklung digitaler Konzepte.

Bei Fragen zum Angebot wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Verbandes (geschaeftsstelle@fernstudienanbieter.de oder 030-767 586 970). 

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Das ist die Studienpreis-Jury 2021

Mit dem Studienpreis BILDUNG. DIGITAL. VERNETZT. setzt der Verband in diesem Jahr ein neues Preiskonzept in die Tat um. Einiges hat sich geändert: nicht nur der Name ist neu, sondern mit dem "Fernstudienprojekt des Jahres" wurde auch eine neue Preiskategorie ins Leben gerufen. Konzeptionell gibt es ebenfalls einige Neuerungen. Nur eines ist geblieben: die Studienpreis-Jury! Als Expertengremium wird sie auch weiterhin über die Preisvergaben in den einzelnen Kategorien entscheiden (ausgenommen ist hierbei die Kategorie "Tutor des Jahres").

Doch auch wenn der neue Studienpreis dem alten Juryprinzip treu bleibt, gibt es hier ebenfalls Neuigkeiten zu berichten. Denn wenn sich im April die Jury zu ihrer ersten Sitzung in 2021 (digital) trifft, um gemeinsam über die Gewinner des "Studienangebotes des Jahres" und dem/der "Fernstudienprojekt(e) des Jahres" zu entscheiden, treffen hier einige neue Gesichter aufeinander.

Dies sind unsere Experten der Studienpreisjury 2021:

Als ständige Mitglieder:
  • Mirco Fretter
    Präsident Bundesverband der Fernstudienanbieter
  • Dr. Thomas Greiner
    Leiter der Unterabteilung Lebensbegleitendes Lernen, Bundesministerium für Bildung und Forschung (beratend in der Jury tätig)
  • Werner Scharpenberg
    Leiter der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht
  • Dr. Hanna Proner
    Direktorin Wissenschaft und Hochschule, Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
  • Michael Janning
    Business Manager SAP Education – Technology
  • René Naumann
    Projektleiter LEARNTEC

Drei weitere Jurymitglieder werden jährlich neu per Los aus den Reihen der Verbands-Mitglieder ermittelt. In diesem Jahr sind dies:
  • Michael Timm
    Kanzler & Geschäftsführer der APOLLON Hochschule
  • Dr. Martin Bleß
    Geschäftsführer DAA Technikum
  • Nancy Richter
    Projektmanagement Abteilung Fernstudium der HÖHER Management GmbH

Preisverleihung im Rahmen der LEARNTEC xChange

Erstmals werden in diesem Jahr die Studienpreisgewinner der Kategorien "Studienangebot des Jahres" und "Fernstudienprojekt(e) des Jahres" auf der LEARNTEC geehrt. Nun wurde die Durchführung der Messe nach einer zeitlichen Verschiebung in den Juni doch abgesagt. Stattdessen wird es eine zweite erweiterte Ausgabe des Online-Formats LEARNTEC xChange geben, als Plattform zum Networking und Austausch für die Bildungsbranche. Auch die Studienpreisverleihung wird in das Programm integriert und am 24. Juni in den virtuellen Raum verlagert.

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Neuer Name:
Aus IUBH wird IU

Unser Verbandsmitglied, die Fern-Hochschule IUBH, mit Sitz in Erfurt, hat sich in "IU Internationale Hochschule" (IU International University of Applied Sciences) umbenannt. IU-Geschäftsführer Sven Schütt betonte, dass zwar der Name neu sei, die grundsätzliche Positionierung der Hochschule aber bestehen bleibe. "Für unsere Studierenden und unsere Unternehmenspartner wird sich durch den neuen Namen nichts an den gewohnten Stärken der IU ändern", sagte Schütt. Mit dem neuen Namen wolle man lediglich die Internationalität deutlicher machen.

Die IU Internationale Hochschule bietet über 200 Bachelor-, Master- und MBA-Programme als Duales Studium, Fernstudium, berufsbegleitendes Kombistudium und klassisches Campus-Studium.

Die IU wurde 1998 als Internationale Fachhochschule Bad Honnef Bonn (IFH) gegründet. Sie ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule. Im Oktober 2017 wurde sie in IUBH Internationale Hochschule umbenannt, im Wintersemester 2019/2020 zog sie nach Erfurt um. "Ich freue mich, dass die IU seit 2019 ihren Sitz in Erfurt hat und damit als staatlich anerkannte Hochschule auch den Wissenschaftsstandort Thüringen stärkt", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (CDU) bei der Vorstellung des neuen Namens. Neben Erfurt können sich Studierende noch an 27 weiteren Standorten in Deutschland weiterbilden.

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Jenny Habermehl

Als "Lernerin" ist Jenny Habermehl dem Bundesverband der Fernstudienanbieter in den letzten Wochen beigetreten. Die Karlsruherin ist erfahrene Fernstudentin. Seit 2019 ist sie zudem für die Onlineschule für Gestaltung/OfG als Dozentin tätig und betreut den von ihr erstellten staatlich zugelassenen "InDesign Masterclass Onlinekurs" und "Photoshop Intensiv". Mit ihrem neu erworbenen Wissen aus dem Diploma in Distance Education möchte sie in absehbarer Zeit selbst einen Fernkurs auf den Markt bringen und strebt dann auch die Vollmitgliedschaft im Bundesverband an. Weitere Infos zu unserem neuen Verbandsmitglied finden Sie auch hier

LEARNTEC xChange

Die LEARNTEC kann dieses Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der fehlenden Öffnungsperspektive für das Messe- und Veranstaltungswesen und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit, hat sich die Messe Karlsruhe gemeinsam mit ihrem Messebeirat dazu entschieden, die LEARNTEC 2021 abzusagen. Stattdessen wird es am ursprünglich geplanten Veranstaltungstermin (22. bis 24. Juni 2021) eine zweite erweiterte Ausgabe des Online-Formats LEARNTEC xChange geben, als Plattform zum Networking und Austausch für die Bildungsbranche.

Geschäftsführerin Britta Wirtz begründet die Entscheidung: "Trotz permanent weiterentwickelter und an die aktuelle Lage anpassungsfähiger Corona-Schutzkonzepte gibt es – auch nach der Bund-Länder-Konferenz am 3. März – noch keine hinreichend konkreten Öffnungsperspektiven für die Branche, die unseren Kunden, Partnern und Kollegen jetzt die benötigte Planungssicherheit für den Juni 2021 bieten, weshalb wir uns im einstimmigen Votum mit unserem Messebeirat entschieden haben, die LEARNTEC 2021 vor Ort ausfallen zu lassen." Die nächste LEARNTEC in der Messe Karlsruhe findet nun vom 01. bis 03. Februar 2022 statt – dem angestammten Termin.

Nichtsdestotrotz möchte die LEARNTEC den Besuchern und Ausstellern zum ursprünglich geplanten Termin vom 22. bis 24. Juni 2021 eine Plattform zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch bieten, denn die Relevanz digitaler Lösungen im Lern- und Arbeitsalltag steigt stetig. "Bereits im Februar haben wir erfolgreich unser Online-Format LEARNTEC xChange ins Leben gerufen. Wir freuen uns, das Format in weiterentwickelter Form im Juni als zusätzlichen Mehrwert für unsere Community erneut zu veranstalten", sagt René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC. Geplant sind Webinare, Online-Vorträge und Diskussionsrunden rund um die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt – mit aktuellen Themen, die unter anderem auch in den Foren auf der Fachmesse aufgegriffen worden wären. Außerdem soll es eine hochwertige Onlinekonferenz mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft geben.

Weitere Informationen zur LEARNTEC xChange finden Sie hier. Programm und Tickets gibt es zeitnah online.


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Trendstudie Fernstudium 2021:
Happy trotz Corona

Hohe Zufriedenheit trotz Pandemie: Den Fernstudierenden in Deutschland geht es gut. Mit ihrem Studium im Allgemeinen – und mit den Studienbedingungen während der Pandemie im Besonderen. Dies belegt die Anfang März veröffentlichte Trendstudie Fernstudium: Bildung 2021 der IU Internationale Hochschule.

Für die fünfte Ausgabe der deutschlandweit größten Untersuchung der Lebens- und Studienbedingungen von Fernstudierenden wurden 6.400 Personen befragt: aktuelle und ehemalige Studierende an deutschen Fernhochschulen sowie Interessenten für ein Fernstudium. Über 96 Prozent der Studierenden sind zufrieden mit ihrem Fernstudium. Das ist sogar noch ein Prozentpunkt mehr als in der letzten Trendstudie Fernstudium von 2019. Wichtig für die hohe Zufriedenheit: dass das Fernstudium nahezu ungestört abläuft. Rund 70 Prozent der eingeschriebenen Fernstudierenden berichten, ihr Studium werde nicht von der Pandemie beeinträchtigt. Und über 95 Prozent sind zufrieden mit den Maßnahmen, die ihre Hochschule getroffen hat, um die – wenigen – durch die Krise bedingten Einschränkungen auszugleichen. 

Lern-Apps, Videokonferenzen, Podcasts – so funktioniert digitale Bildung 

"Corona hat unsere Gesellschaft zwei bis drei Jahre in die digitale Zukunft katapultiert. Für viele Bildungsanbieter ist das eine große Herausforderung. Für Fernstudierende dagegen sind Lernplattformen, Lern-Apps, Videokonferenzen, Podcasts und digitale Tutorials längst Alltag", so Prof. Dr. Holger Sommerfeldt, Prorektor Fernstudium der IU. "Moderne Fernstudiengänge zeigen, wie digitale Bildung funktioniert. Das Fernstudium ist das Erfolgsmodell für E-Learning." Für fast 93 Prozent der Studierenden ist auch im Fernstudium die individuelle Betreuung wichtig. Jedoch unterscheidet sich die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden von der im Präsenzunterricht: Der Lehrende übernimmt beim E-Learning eher die Rolle des Unterstützers, berichtet Prof. Dr. André Hollstein, Leitung Mediendidaktik & Innovation. "Beim Fernstudium geht es viel stärker als im traditionellen Präsenzunterricht darum, durch innovative digitale Angebote die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der einzelnen Studierenden zu treffen." 

Weitere Zunahme der Studierendenzahlen erwartet

Auch vor Corona hatte die Zahl der Fernstudierenden in Deutschland schon stark zugenommen. Die Krise habe das Wachstum noch einmal beschleunigt, so Dr. Carmen Thoma, COO Fernstudium an der IU. Durch Corona ist 25 Prozent der befragten Interessenten überhaupt erst klar geworden, wie wichtig Weiterbildung ist. Und über 97 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass Online-Lernen durch die Pandemie noch viel mehr Bedeutung gewinnt. Aktuell sind rund 190.000 Fernstudierende in Deutschland eingeschrieben, gut 35 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Thoma sagt eine weitere Zunahme der Studierendenzahlen im Fernstudium voraus. "Ein digitales Studium passt perfekt in die heutige Lebenswelt und zu den vielfältigen Anforderungen, denen die Menschen heute gerecht werden müssen und wollen", lautet ihre Begründung.

Gestiegenes Ansehen und finanzielle Belohnung

Die Studie zeigt zudem, dass ein Fernstudium inzwischen als ebenso wertvoll oder sogar wertvoller als ein Präsenzstudium angesehen wird. Drei Viertel sind der Auffassung, dass ihr Arbeitgeber das genauso sieht. Dazu passt, dass 48 Prozent nach ihrem Abschluss attraktivere Aufgaben bekommen haben – und 55 Prozent ein höheres Gehalt.

Alle Studienergebnisse finden Sie hier.
Logdaten-Auswertung:
"Aufschieberitis" im Onlinestudium

Wir alle kennen einen guten Grund, eine wichtige Aufgabe vor uns herzuschieben. Ein Forscherteam an der FFHS untersucht in mehreren Studien, wie man die "Aufschieberitis", im Fachjargon Prokrastination, im Onlinestudium vorhersagen und darauf reagieren kann.

"Das frühzeitige Erkennen von Aufschiebetendenzen im Onlinestudium ist für die FFHS wichtig, da Prokrastination insbesondere im Fernstudium stark mit Studienabbrüchen zusammenhängt", erklärt Christof Imhof vom Institut für Fernstudien- und eLearningforschung (IFeL). Zusammen mit einem Team der FFHS untersucht er in einem der Projekte "ProkraSSS", inwiefern eine Voraussage über das Aufschiebeverhalten von Studierenden gemacht werden kann. Dabei steht "ProkraSSS" für Prokrastination, selbstgesteuertes Lernen und Selbstwirksamkeit im Sport.

Aufschiebeverhalten kann sowohl positiv als auch negativ sein: Die negative Variante ist als Prokrastination bekannt und äussert sich als das irrationale Aufschieben wichtiger Dinge. Positives Aufschiebeverhalten hingegen wird bewusst als Planungsstrategie fürs Lernen eingesetzt.

Prokrastination kann auch noch weiter differenziert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Typologie von Psychotherapeutin Jennifer Shannon, die vier Typen auflistet: Perfektionisten, Kämpfer, "Pleaser" und Rebellen. Der Unterschied liegt in der Motivation hinter dem Aufschiebeverhalten.

  • Perfektionisten haben Angst vor Kritik und geben ihre Arbeit erst ab, wenn sie zu 100% damit zufrieden sind.
  • Kämpfer suchen eine Herausforderung und schieben auf, was sie als langweilig empfinden.
  • "Pleaser" wollen es anderen recht machen, sind aber nicht mit Herzblut dabei und widmen ihre Zeit Dingen, die für sie wichtiger sind.
  • Rebellen wollen ihre Unabhängigkeit nicht verlieren und prokrastinieren aus Trotz, insbesondere in Gruppenarbeiten.

    Quelle: jennifershannon.com/whats-your-procrastination-type/

Die Studie des IFeL konzentriert sich vorerst auf die negative Variante des Aufschiebeverhaltens, die dazu führt, dass persönliche oder vorgegebene Ziele nicht erreicht werden. In einer Vorstudie hat Imhof zusammen mit einem Team untersucht, ob eine Voraussage über das Aufschiebeverhalten gemacht werden kann. Dabei wurden subjektive und objektive Faktoren unterschieden. Bei den subjektiven Faktoren handelt es sich um Selbstwirksamkeit, selbstgesteuertes Lernen, Prokrastination (als Einstellung) und bewusstes Aufschieben. Die objektiven Faktoren sind klickbasierte und zeitliche Logdaten aus der Lernplattform Moodle: Gemessen wurde, wie oft eine Person auf eine Einsendeaufgabe oder eine relevante Kursaktivität geklickt hat und wie gross der zeitliche Abstand zwischen dem ersten Klick auf eine Aufgabe und deren Einreichung war.

Die Resultate zeigen, dass objektive Faktoren das Aufschiebeverhalten, also das Einhalten des Abgabetermins, besser voraussagen können als subjektive Faktoren. Dies unterstreicht die Wichtigkeit von Logdaten in der Erkennung von Aufschiebetendenzen.

Weiterführende Studien

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen arbeitet das Projektteam derzeit an zwei weiteren Studien. Zum einen wird die Studie nun ebenfalls an der North-West University (NWU) in Südafrika mit Sportstudierenden durchgeführt und mit Interviewdaten erweitert, wovon man sich mehr Kontextinformation erhofft. Diese sollen helfen, die Art des Aufschiebeverhaltens und die Beweggründe dahinter besser zu verstehen und unterstützende Massnahmen abzuleiten. Beispielsweise könnte man Studierenden, die Schwierigkeiten in der Planung haben, eine Übersicht über die bevorstehenden Abgabetermine bereitstellen. Studierenden, die Aufgaben aus Unsicherheit hinausschieben, könnten Vorbereitungsaufgaben angeboten werden. Die ersten Ergebnisse in der fortgeführten Studie werden bis Herbst/Winter 2021 erwartet.

Eine andere weiterführende Studie verfolgt das Ziel, Prokrastination im Online-Studium mit Unterstützung durch Methoden aus dem Bereich KI zu erkennen (z.B. neuronale Netzwerke). Erste Ergebnisse weisen auf eine gute Vorhersagegenauigkeit hin (über 70%).

(Quelle: Computerworld.ch)

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Veranstaltungen


6./7. Mai 2021: EADL Members Conference
Zu seiner eigentlich in Berlin geplanten Konferenz lädt der europäische Verband seine Mitglieder nun im Mai via zoom ein. Die Konferenz steht unter dem Motto "DIGITAL TRANSFORMATION in FLEXIBLE LEARNING". Da der Bundesverband der Fernstudienanbieter Mitglied im EADL ist, sind auch seine Mitglieder herzlich zur Konferenz willkommen. Alle Infos... 

18. Mai 2021: Barrierefreiheit und leichte Sprache in der digitalen Bildung
Mit diesem Webinar startet der Verband in die Veranstaltungsreihe "Digitale Bildung". In einem Impulsvortrag werden erste Ideen für eine Barrierefreiheit und leichte Sprache in der digitalen Bildung aufgezeigt. Dabei geht es nicht um die Vermittlungen konkreter oder akkreditierter Konzepte, sondern es sollen erste Ideen und Umsetzungsstrategien zur Diskussion gestellt werden, die in einer anschließenden Austauschrunde reflektiert und ergänzt werden können. Als Referentin freut sich Frauke Remmers auf Sie. Alle Infos...

1. Juni 2021: Marketingmaßnahmen: Zielgruppen kennen und erreichen
Diesem Titel widmet sich die zweite Veranstaltung der Webinarreihe "Digitale Bildung". Ein einführender Vortrag soll dazu einladen, dass die Teilnehmer Aktionsimpulse bekommen, ohne dass komplett vollständige Konzepte enthalten sind. In einer anschließenden Austauschrunde können die genannten Impulse diskutiert und um eigene Vorschläge und Erfahrungen ergänzt werden. Alle Infos...

15. Juni 2021: Der digitale Ausbilder
Erfahren Sie im letzten Teil unserer Veranstaltungsreihe "Digitale Bildung", wie Unternehmen Auszubildende digital begleiten und unterstützen können! Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmende, die entweder selbst Ausbilder in ihren Unternehmen sind (oder es werden wollen), für Auszubildende verantwortlich sind bzw. Auszubildende betreuen und alle Interessierten, die auch für die Personalentwicklung Impulse, z.B. für die Organisation von Weiterbildungen, suchen. Alle Infos...

24. Juni 2021: Studienpreisverleihung auf der LEARNTEC xChange
Eigentlich auf einer realen Bühne sollten im Juni die Studienpreise in den Kategorien "Studienangebote des Jahres" und "Fernstudienprojekt(e) des Jahres" vor Fachpublikum auf der LEARNTEC in Karlruhe verliehen werden. Nach Absage der Messe verlagern wir nun auch unsere Preisverleihung in den virtuellen Raum und küren unsere Gewinner im Rahmen der LEARNTEC xChange.

9. und 10. November 2021: FachForum in Berlin
Zu seiner Jahreskonferenz lädt im November der Bundesverband der Fernstudienanbieter wieder nach Berlin ein. Eineinhalb Tage werden aktuelle Themen und Herausforderungen der Fernunterrichts-Branche unter die Lupe genommen. Zwischen Fachbeiträgen und Workshops bietet die Tagung aber auch viele Möglichkeiten des intensiven Austauschs mit Kollegen. Unter anderem wird am ersten Veranstaltungstag ein Netzwerkabend angeboten. Weitere Infos folgen zeitnah.


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Herausgeber:
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Prof. Dr. Ronny Fürst (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident)
 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (PR-Referentin)
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