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Newsletter: Oktober 2021

  1. Studienpreis 2022: Best Practices gesucht 
  2. FachForum 2021 #Bildung #nachhaltig #digital
  3. Offener Brief an Beteiligte der Koalitionsverhandlungen
  4. Europass: Wie digitale Zeugnisse fälschungssicher werden
  5. Studie: Pandemie als Treiber der Transformation der Hochschule? 
  6. Veranstaltungen

Studienpreis 2022:
Best Practices gesucht!


Der Bundesverband der Fernstudienanbieter ist auf der Suche nach zukunftsweisenden und innovativen Projekten und Angeboten der Branche, um diese mit dem Studienpreis zu prämieren. Gesucht werden das „Studienangebot des Jahres“ und die „Fernstudienprojekte des Jahres“. Die Auszeichnungen werden 2022 erstmals auf der LEARNTEC (1. bis 3. Februar 2022) – Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung – verliehen. 

„Die Nachfrage nach Fernstudienangeboten ist in den letzten Monaten signifikant gestiegen“, weiß Mirco Fretter, Präsident des Bundesverbandes der Fernstudienanbieter, zu berichten. Zeitgleich haben Unternehmen viele neue Serviceprojekte entwickelt und umgesetzt, um Fernstudierenden die bestmögliche Weiterbildung und Betreuung während dieser häufig herausfordernden Lebensphase zu bieten. „Die nachhaltigsten und zukunftsorientiertesten Ideen suchen wir nun, um sie mit unserem Studienpreis auszuzeichnen“, so Fretter. Eingereicht werden können Best Practice-Projekte in der Kategorie „Fernstudienprojekt des Jahres“. Grundlage für die Bewerbung: Die Projekte und Konzepte sollten eine besondere Serviceorientierung für DistancE-Learning-Angebote für verschiedene Zielgruppen aufweisen, einen deutlichen Schritt über die gesetzlichen Mindestvorgaben hinausgehen und einen innovativen Charakter aufweisen können.

In 2022 vergibt die Studienpreis-Jury zudem auf ihrer Sitzung im Januar einen Sonderpreis anlässlich des Verbands-Aktionsjahres „Digitale Bildung - nachhaltig in die Zukunft" für ein Fernstudienprojekt, das besonders nachhaltig ist. Die Vergabe erfolgt auf Grundlage der eingereichten Wahlvorschläge!

Auch das „Studienangebot des Jahres“ wird gesucht! In dieser Kategorie können Fernstudienangebote eingereicht werden, die entweder einzigartig im Hinblick auf die Zielgruppe oder innovativ im Sinne der Didaktik oder Methodik sind oder besondere Alleinstellungsmerkmale aufweisen.

Einreichungen in beiden Preiskategorien werden ausschließlich online über die Studienpreis-Website entgegengenommen. Die Einreichfrist endet am der 30. November 2021. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Fachjury, die sich aus Experten der Bereiche Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der Fernstudienbranche zusammensetzt. Die Studienpreise werden im kommenden Jahr erstmals auf der LEARNTEC am 3. Februar 2022 in Karlsruhe vor einem Fachpublikum verliehen. Alle Informationen und die Teilnahmebedingungen für den Studienpreis 2022 finden Interessierte hier: www.studienpreis.org

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FachForum 2021
#Bildung #nachhaltig #digital


Einmal im Jahr veranstaltet der Bundesverband der Fernstudienanbieter eine themenspezifische Fachtagung, in der aktuelle Trends und Entwicklungen der Weiterbildungsbranche – und hier speziell im Bereich der digitalen Bildung – aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, bildungspolitischen und praxisorientierten Perspektiven beleuchtet werden. Das diesjährige FachForum findet am 10. November 2021 als Online-Konferenz statt und verspricht sechs spannende Impulsbeiträge, das Grußwort einer Staatsministerin und interessante Netzwerk-Möglichkeiten.
„Mit unserem diesjährigen FachForum möchten wir dazu beitragen, uns gemeinsam mit ReferentInnen und TeilnehmerInnen über realistische Szenarien der Fernstudienbranche zu verständigen, zukunftsweisende Fragestellungen zu identifizieren und Antworten auf die Frage zu finden, wie digitale Bildung zeitgemäß, attraktiv UND nachhaltig angeboten werden kann“, so Verbandspräsident Mirco Fretter. In einem Grußwort wird sich auch Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, an die TeilnehmerInnen richten.
Das Programm:

In sechs spannenden Impulsbeiträgen liefern am Mittwoch, dem 10. November 2021, namhafte ReferentInnen der Tagung ein wissenschaftliches Datenfundament, das Aussagen über Trends und Entwicklungstendenzen zulässt. Während Philipp Höllermann, Geschäftsführer Höllermann & Sons Bildungsberatung, in seinem Beitrag „Does the winner take it all?“ den deutschen Fernstudienmarkt beleuchtet, wirft Ger Driesen, Learning Innovation Leader bei aNewSpring, mit seinem Beitrag „Hard Trends and Soft Trends and the Future of Learning“ einen Blick auf die internationale Entwicklung. Auch Andreas Wittke, Head of Blockchain & Platform Development am Institut für Interaktive Systeme (ISy) der Fachhochschule Lübeck, wagt einen Ausblick und prognostiziert „2023 – Das Jahr der Digitalen Zertifikate“. Doch das FachForum soll nicht nur über Daten, Zahlen und Prognosen informieren, sondern ebenfalls Best-Practices vorstellen. So präsentiert Michael Härtel, Leiter des Arbeitsbereiches „Lehren und Lernen, Bildungspersonal“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ein in den letzten zwei Jahren entwickeltes Seminarkonzept zur Förderung medienpädagogischer Kompetenz, um anhand dieses Beispiels ein zeitgemäßes Weiterbildungsangebot für das Ausbildungspersonal zu illustrieren. Bevor Dr. Anja C. Wagner, selbsternannte Bildungsquerulantin, aber auch kreative Trendsetterin der FROLLEINFLOW GbR, in einem letzten Impulsbeitrag alle TeilnehmerInnen mit auf eine Reise nehmen wird, auf der mögliche Zukunfts-Szenarien der Digitalen Bildung im deutschsprachigen Raum durchgespielt werden, geht Prof. Dr. Ronny Fürst, Kanzler der AKAD University, auf ein brandaktuelles Thema der Fernstudienbranche ein. In seinem Impulsbeitrag liefert Fürst einen Überblick über das Leistungsspektrum von Online-Klausuren, wird aber auch auf derzeitige Restriktionen eingehen, denen sie unterliegen.

Abstracts der einzelnen Beiträge finden Sie auch auf www.fachforum.de

Als Moderatorin führt Sie Dr. Hanna Proner, Direktorin Wissenschaft und Hochschule des Zeitverlags Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, durch den Veranstaltungstag.

Die diesjährigen ImpulsgeberInnen:

Philipp Höllermann ist Experte für die digital Transformation von Bildungs- und Weiterbildungsprogrammen und Geschäftsführer der Höllermann & Sons Bildungsberatung, sowie Director Operations and Development in der DWG Deutsche Weiterbildungsgesellschaft. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Analyse digitaler Bildungsmärkte, der Entwicklung neuer Bildungsprodukte und digital gestützter (Lern-)Prozesse, dem Mobile Learning, Social Learning, Blended Learning, Workplace Training, Open Innovation, Artificial Intelligence sowie Augmented & Virtual Reality. Herr Höllermann ist Mitglied mehrerer Gremien und Netzwerke zum Thema E-Learning und tritt regelmäßig als Referent und Key Speaker in Erscheinung. In der Vergangenheit arbeitete er unter anderem für international tätige Bildungsgruppen, private Hochschulen, eine neuseeländische Regierungsagentur und Unternehmensberatungen.
Stellen Sie sich jemanden vor, der Menschen, Ideen und Inspiration in der globalen L&D-Gemeinschaft miteinander verbindet, und Sie haben gerade eine gute Beschreibung von Ger Driesen erstellt. Er ist der Learning Innovation Leader bei aNewSpring, dem Anbieter einer Online-Blended-Learning Plattform. In dieser Funktion konzentriert er sich darauf, die neuesten Erkenntnisse mit L&D-Fachleuten zu teilen, um sie zu inspirieren, Lernen auf die beste Art und Weise zu entwerfen, zu entwickeln und zu vermitteln. Ger hat einen Master-Abschluss in Erziehungswissenschaften von der Universität Utrecht, ein Blockchain-Strategie-Diplom von der University of Oxford und ein Foresight-Spezialisierungszertifikat vom Institute for the Future (IFTF). Während seiner Karriere hatte er eine Vielzahl von L&D-Rollen inne, vom L&D-Berater, Trainer und Moderator bis hin zum L&D-Manager und Unternehmer. Aufgrund seiner Artikel, Blogs und Tweets zu L&D-Trends ist er als „der niederländische L&D-Trendfänger" bekannt und tritt regelmäßig als Redner auf internationalen Konferenzen auf. 
Dipl.-Ing.(FH) Andreas Wittke ist Head of Blockchain & Platform Development beim Institut für Interaktive Systeme (ISy) an der Fachhochschule Lübeck. Er ist Experte für Digitale Transformation, Innovation und Bildungstechnologien für die Hochschullehre. Er hat die interaktive MOOC-Plattform mooin (www.oncampus.de) und das cloudbasierte Autorentool LOOP (loop.eduloop.de) erfunden und arbeitet an zahlreichen Projekten zu OER, MOOCs, Bots, Edtech, Gamification und der Digitalisierung. Andreas Wittke ist Keynotespeaker und war 2016 mit der Landesregierung Schleswig-Holsteins im Silicon Valley und 2018 in Shanghai. Er ist im KI Ausschuss der TH Lübeck und organisiert mehrere Veranstaltungen u.a. die Moodlemoot DACH und das Barcamp Lübeck. Andreas Wittkes aktuellste Forschungsarbeiten sind die Entwicklung einer Landesplattform für Schleswig-Holstein (futureskills-sh.de/) und eines Online Pflegecampus, sowie eine Quorum Blockchain für digitale Zertifikate mit einer Moodle-Schnittstelle (www.digicerts.de).

Michael Härtel ist Arbeitsbereichsleiter 2.5 „Lehren und Lernen, Bildungspersonal” im Bundesinsitut für Berufsbildung (BIBB). Zu seinen Aufgaben zählen u.a.: der kontinuierliche Ausbau des BIBB-Informations- und Kommunikationsservices für betriebliches Ausbildungspersonal www.foraus.de; die fachliche Begleitung von Förderprogrammen des BMBF im Themenfeld „Digitalisierung der Arbeitswelt“ (www.qualifizierungdigital.de); die Konzeptionen zur Förderung medienpädagogischer Kompetenz des betrieblichen Ausbildungspersonals, Begutachtung sowie Qualitätsentwicklung und -sicherung berufsbegleitender Fernlehrgänge; Beratungsdienstleistungen zur Entwicklung von Berufsbildungssystemen im internationalen Kontext, Konzeption von Webportalen zur Unterstützung betrieblichen Ausbildungspersonals.

Prof. Dr. Ronny Alexander Fürst ist Geschäftsführer und Kanzler der AKAD University, die als älteste private Fernhochschule Deutschlands auf das digitale Fernstudium neben dem Beruf spezialisiert ist. Als Vize-Präsident für Digitale Bildung des Bundesverbandes der Fernstudienanbieter und im Verband der privaten Hochschulen (VPH) vertritt er die deutschen Fernhochschulen in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Er forschte an der Anderson School of Management (UCLA) in Los Angeles. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf der Digitalen Bildung, Digital Leadership und der Digitalen Transformation. Seiner Einladung als Herausgeber des Handelsblatt Management-Forums folgten Professoren-Kollegen führender Business Schools (2/3 zählten zu den Global Top 30) in Amerika (z. B. Harvard, Yale), Asien (z. B. CEIBS, ISB) und Europa (z. B. INSEAD, St. Gallen). Seine Bücher werden von internationalen Kapazitäten und Medien wie bspw. dem Dean der MIT Sloan School of Management, dem Harvard Business Manager oder Industrievorständen bspw. von Lufthansa und Hugo Boss rezensiert.
Dr. Anja C. Wagner ist seit zwei Dekaden innovativ im Netz- und Bildungskontext unterwegs. Sie beschäftigt sich mit globaler Transformation im digitalen Wandel, gilt als kreative Trendsetterin und bezeichnet sich selbst als Bildungsquerulantin. Inhaltlich kreist sie um die Themen User Experience, Bildungspolitik, Arbeitsorganisation und unsere Zukunft in einer vernetzten Gesellschaft.

Als Geschäftsführerin von FROLLEINFLOW schreibt sie Gutachten, Bücher und Artikel, berät vielfältig und flaniert kreativ durch die digitale Welt und ist der Zeit ca. fünf bis zehn Jahre voraus (meinen andere). Weitere Infos: frolleinflow.com
Netzwerktreffen:

Wie auf jeder Konferenz soll auch auf unserem FachForum 2021 das Thema Netzwerken nicht zu kurz kommen. Daher laden wir alle Besucherinnen unserer digitalen Konferenz zwei Stunden lang ein, virtuell Kontakt zu anderen Konferenzbesuchern, unseren Sponsoren, VertreterInnen des Verbandes oder unseren ImpulsgeberInnen aufzunehmen und persönlliche Gespräche zu führen. Dafür nutzen wir das interaktive Tool Wonder.

Wonder ist ein virtueller Raum, in dem sich Menschen treffen und unterhalten können. Statt auf den klassischen Vortragsmodus, wie Sie ihn aus den Impulsbeiträgen unseres FachForums kennen, setzt das Tool auf dynamische Gruppengespräche, die man verlassen oder neu öffnen kann. Sie können sich Wonder wie einen echten Raum vorstellen: Sie sehen, wer sich alles darin befindet und können sich über die Karte einer Unterhaltung nähern, woraufhin sich der Videochat öffnet. Einen Link zum Netzwerktreffen und ein FAQ zum Tool erhalten angemeldete TeilnehmerInnen im Zuge des Versands eines Teilnahmelinks für das FachForum.

Die digitale Teilnahme am FachForum 2021 ist kostenfrei - hier können Sie sich anmelden!

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch auf www.fachforum.de

Ein herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung gilt unseren Sponsoren:

Premiumpartner
Fernstudium Direkt, edudip, Proctorio, reflact

Sponsorship Gold-Edition
Klett Corporate Education Services

weitere Sponsoren:

FernstudiumCheck, StudyCheck

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Offener Brief an Beteiligte der Koalitionsverhandlungen


Anlässlich der in der vergangenen Woche gestarteten Koalitionsverhandlungen richtet der Bundesverband der Fernstudienanbieter seine Forderungen für die Anerkennung qualitätsgesteuerter, berufsbegleitender digitaler Bildungsformate als vollwertige Unterrichtsleistung in einem offenen Brief an die themenverantwortlichen Mitglieder der beteiligten Parteien und Arbeitsgruppen. Verbandspräsident Mirco Fretter macht in seinen Zeilen deutlich, dass es nun darum ginge, die Weichen endlich neu zu stellen, um bisherige Versäumnisse, diese moderne Form der Bildung und Weiterbildung wettbewerbsfähig gegenüber Bildungsangeboten in Präsenz zu gestalten, zu beheben.

Der offene Brief des Verbandes im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir erleben aktuell eine Zeit der Umbrüche, in der sich Fernunterricht und Fernstudium vor allem in der beruflichen Weiterbildung durch ihre Leistungsfähigkeit als krisensicher erwiesen haben. Dabei wird das Potenzial von Fernstudium, Fernunterricht und digitaler Bildung hierzulande noch nicht annähernd ausgeschöpft.

Leider hat es der Staat in den vergangenen Jahren versäumt, diese moderne Form der Bildung und Weiterbildung wettbewerbsfähig gegenüber Bildungsangeboten in Präsenz zu gestalten.

Um die Zukunft der Bildung digital gestalten zu können, müssen JETZT politisch die Weichen gestellt werden.

Als Bundesverband der Fernstudienanbieter verstehen wir uns als DAS Experten-Netzwerk für Fernunterricht, Fernstudium und E-Learning. Mediengestütztes und tutoriell betreutes Lernen ist das verbindende Element unserer Mitglieder. Als Branchenverband vertreten wir sowohl private und staatliche Anbieter von Fernstudium und Fernunterricht als auch Unternehmen, die ein starkes Netzwerk für den Themenbereich digitale Bildung suchen. Als Deutscher Fernschulverband 1969 gegründet, blickt der Verband heute auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurück. Gemeinsam mit unseren mehr als 100 Mitgliedern engagieren wir uns für die Etablierung von innovativen Lernkonzepten, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden. Als Experten für mediengestütztes und tutoriell betreutes Lernen sind wir der erste Ansprechpartner für Politik, Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Wir bündeln die vielfältigen Aktivitäten einer zukunftsorientierten Wachstumsbranche und stärken deren Position durch eine engagierte Öffentlichkeitsarbeit und unterstützen nachhaltig die Etablierung einer lernenden Gesellschaft.

Der Bundesverband der Fernstudienanbieter e.V. fordert die verantwortlichen Parteien auf, bei den Koalitionsverhandlungen die Weichen dafür zu stellen, dass qualitätsgesteuerte, berufsbegleitende digitale Bildungsformate als vollwertige Unterrichtsleistung anerkannt werden.

Konkret bedeutet dies u.a.:
  • Bildung der Zukunft – Chancen für Aufstieg und Selbstbestimmung

    Die Zukunft der Bildung ist digital! Die digitale Welt wird täglich größer und eröffnet unzählige Möglichkeiten – auch für Bildung. Um hier erfolgreicher zu werden und nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen und vor allem ArbeitnehmerInnen digitale Bildung auf hohem Niveau anbieten zu können, ist nicht nur der Ausbau technischer Infrastrukturen unabdingbar, sondern es braucht zudem definierte und allgemeingültige Standards für digitale Bildung.

    Nur durch festgelegte Qualitätskriterien, die für alle Anbieter bindend sind, kann digitale Bildung ihr volles Leistungspotenzial entfachen und zu nachhaltigen Lernergebnissen führen. Fernstudienanbieter haben diese Möglichkeiten schon vor langer Zeit erkannt und setzen Sie gezielt für die Erwachsenenbildung ein. ArbeitnehmerInnen werden so Wege aufgezeigt, wie sie sich neben dem Beruf, Privatleben und anderer Verpflichtungen flexibel, digital und zielgerichtet – ein Leben lang - weiterbilden können.
  • Moderne Arbeitswelt

    Eine moderne Arbeitswelt kennzeichnet weit mehr, als nur die Möglichkeit, agil aus dem Home- oder Mobile-Office flexibel seinem Job nachzugehen. Vielmehr sollte sie es ArbeitnehmerInnen auch ermöglichen, Weiterbildungen on demand und passgenau auf aktuelle Qualifizierungslevel abgestimmt, in Angriff zu nehmen. Dabei sollte es keine Rolle spielen, welches Haushaltseinkommen dem oder der Lernwilligen zur Verfügung steht. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind sich einig – lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zum Erfolg! Doch dafür müssen Anreize geschaffen, Hürden gesenkt und niedrigschwellige Förderungen entwickelt werden. Berufskarrieren verlaufen heute kaum noch gradlinig. Digitale Bildung kann auch hier effektiv und zielgerichtet Lebenswege begleiten, neue berufliche Perspektiven eröffnen und situativ dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

  • Berufliche und akademische Bildung sind gleich viel wert

    Mit dem Fernstudien-DQR präsentieren wir ab sofort ein eigenes Register für die Branche. Neben Studierenden haben auch Fernstudierende das Recht zu erfahren, welcher Niveaustufe die Fähigkeiten und Kompetenzen zuzuordnen sind, die sie in ihrem Lehrgang erwerben. Mit dem Fernstudien-DQR bietet der Verband ein dringend gefordertes Instrument für einen fairen und gleichberechtigten deutschen Bildungsmarkt, der konkurrenzfähig europäischen Mitbewerbern entgegentreten kann. Denn die Vergleichbarkeit von Abschlüssen, die im staatlich zugelassenen Fernunterricht erworben werden, ist für Lernende, Personalentscheider und Unternehmen gleichermaßen unabdingbar. Daher ist es nur folgerichtig, diese nun auch über unseren Qualifikationsrahmen sichtbar und vor allem vergleichbar mit anderen Abschlüssen zu machen.

Mehr als 500.000 Menschen nutzen jährlich bundesweit bereits heute diese zukunftsorientierte Form der Wissensvermittlung für ihre persönliche Weiterbildung und machen Fernunterricht und Fernstudium somit zu einer immer stärker werdenden Säule der Erwachsenenbildung. Viele weitere Lerner kommen aktuell hinzu, sammeln Erfahrungen mit den digitalen Elementen der Methode in Job und Privatleben und entdecken Fernunterricht samt seinen Möglichkeiten, die er für die persönliche und berufliche Entwicklung bereithält.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür antreten, damit der Bildungsstandort Deutschland nicht den Anschluss verliert!


Mit besten Grüßen
Mirco Fretter
Präsident
Bundesverband der Fernstudienanbieter e. V.

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Europass: 
Wie digitale Zeugnisse fälschungssicher werden


Die EU hat eine neue technische Infrastruktur vorgelegt, die im Rahmen des Europass-Portals entwickelt wurde. Damit können digitale Zeugnisse fälschungssicher ausgestellt werden. Das unterstützt Bildungseinrichtungen, Lernende sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

Die Digitalisierung schreitet weiter rasant voran. Prognosen der EU-Kommission zufolge werden zukünftig rund 90 Prozent aller Jobs in unterschiedlichen Sektoren digitale Kompetenzen erfordern. Zugleich werden auch Zertifikate wie Zeugnisse, Diplome oder andere Abschlüsse immer öfter in digitaler Form ausgestellt und genutzt. Mit den am 25. Oktober eingeführten „European Digital Credentials for learning“ (EDC) hat die EU-Kommission nun eine technische Infrastruktur vorgelegt, die digitale Zeugnisse sicherer macht – und zwar hinsichtlich des Ausstellens, Speicherns, Teilens und Überprüfens der Zertifikate. Abrufbar ist das neue Tool über das Europass-Portal, eine Plattform rund um das Leben und Arbeiten in Europa.


„Die European Digital Credentials for learning sind ein Meilenstein für die sichere Digitalisierung von Zeugnissen. Mit ihnen können Personen ihre Lernerfolge bei der Bewerbung um einen Job, eine Ausbildung oder um ein weiteres Studium einfach und sicher digital teilen. Um es einfach auszudrücken, finden Diplome und andere Lernerfolge hiermit ihren Weg in die digitale Welt. Wir lancieren heute den offiziellen Start der European Digital Credentials for Learning in allen Ländern der EU und darüber hinaus“, unterstrich Nicolas Schmit, Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, angesichts des Events. Sie ermöglichen es, von papierbasierten Zertifikaten auf digital signierte Bescheinigungen umzustellen – ein wichtiger Schritt für die Dokumentation von Fähigkeiten und Qualifikationen. Ergebnis sind mehr Transparenz, Sicherheit und Effizienz für Bildungseinrichtungen, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Lernende in Europa.

Sicherheit und Transparenz europaweit
Jede Schule, Hochschule oder Universität sowie jeder Bildungsanbieter kann das neue Angebot nutzen, um sicher, schnell und ohne Medienbrüche Zeugnisse auszustellen und sie mit ihrem e-Siegel zu sichern. Auch andere Zertifikate wie zum Beispiel Diplome lassen sich mit Hilfe von EDC erstellen. Die fertigen Dokumente können problemlos per E-Mail verschickt oder direkt in den Europass-Profilen der Lernenden hinterlegt werden.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber profitieren vor allem von der einfachen Überprüfbarkeit der digitalen Zertifikate und dem besseren Verständnis für im Ausland erworbene Qualifikationen. Die in den Digital Credentials nachgewiesenen Fähigkeiten und Kompetenzen lassen sich automatisiert auswerten und sorgen so für eine effizientere Gestaltung der Bewerbungsprozesse. Last but not least können sie mit EDC auch selbst digitale Zertifikate für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausstellen. Derweil weisen die Lernenden mit ihren elektronisch versiegelten digitalen Zertifikaten nach, was sie können und gelernt haben – sie überzeugen dabei mit der Fälschungssicherheit ihrer Zeugnisse und der Übertragbarkeit ihrer Qualifikationen zwischen verschiedenen Ländern.

Das Europass-Portal wird sehr gut angenommen
Mehr zu diesen und anderen Themen rund ums Lernen und Arbeiten in Europa verrät das im Juli 2020 von der EU-Kommission gestartete Europass-Portal, das sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Auszubildende, Studierende, Jobsuchende und Berufstätige bei Jobsuche, Bewerbung und Karriereplanung unterstützt. Wie gut die dynamische Plattform bislang angenommen wird, veranschaulichen aktuelle Zahlen. So verzeichnete das Portal in den ersten 15 Monaten seiner Existenz bereits 32 Millionen Besuche, über eine Million davon aus Deutschland. Zudem haben sich bereits mehr als 2,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer aus ganz Europa im Europass-Portal registriert, um die ganze Bandbreite der Funktionen nutzen zu können.

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Studie: 
Pandemie als Treiber digitaler Transformation der Hochschulen?


Im Rahmen einer neuen Studie untersuchen das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) und das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Auswirkungen der Coronapandemie auf die Digitalisierung von Lehre und Forschung an Hochschulen.

Die Befragten sprachen den Hochschul- und Fakultätsleitungen ein effektives Krisenmanagement zu. Allerdings fehle es vielerorts an einer klaren Vision und langfristigen Strategie mit Blick auf die digitale Transformation, so ein Ergebnis der Studie. Befragt wurden 3.846 Professorinnen und Professoren in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Sachsen, 1.847 Studierende in Bayern und 4.090 erwerbstätige Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen.

Die Unterstützung durch Hochschul- und Fakultätsleitungen wurde seitens der Professorenschaft vielfach positiv bewertet – teilweise fiel diese Einschätzung sogar im Vergleich zu vor der Pandemie erhobenen Studien deutlich besser aus. Dies ist umso bemerkenswerter, als sich viele Lehrende im Sommersemester 2020 zum ersten Mal und ohne zeitlichen Vorlauf mit der Organisation und Durchführung von Onlinelehre konfrontiert sahen.

„Dass sich gut zwei Drittel der befragten Professorinnen und Professoren gut unterstützt sehen, zeigt, wie effektiv die Hochschulleitungen in der Coronapandemie agiert haben“, kommentiert Roland A. Stürz, Abteilungsleiter des Think Tank am bidt und Mitautor der Studie dieses Ergebnis. „In der Pandemie haben auch diejenigen Lehrenden zu digitalen Tools gegriffen, die früher in Hinblick auf den Einsatz digitaler Technologien eher zurückhaltend waren. Die erforderliche technische und organisatorische Unterstützung haben sie im Sinne eines adäquaten Krisenmanagements meist erhalten.“

Im Vergleich zur befragten Professorenschaft ist die Wahrnehmung der Studierenden weniger positiv: Eine parallele Befragung von 1.847 Studierenden zeigt, dass die Unterstützungsleistungen der Hochschulen nicht im gleichen Maß bei ihnen angekommen sind.

Ein weiterer Aspekt ist, dass viele Lehrende während der kurzfristig notwendigen Umstellung der Lehre auf Online-Formate keine wirklich innovativen digitalen Lehrformate wie zum Beispiel Blended Learning nutzten, sondern lediglich traditionelle Präsenzformate in den virtuellen Raum verlegten.

„Unmittelbar nach Ausbruch der Pandemie stand zunächst die Aufrechterhaltung der Lehrtätigkeit im Zentrum“, meint Yvette E. Hofmann, Professorin an der LMU München und als wissenschaftliche Referentin am IHF Leiterin der Studie. „Jetzt kommt es aber darauf an, dass die Hochschulleitungen die Pandemieimpulse als einmalige historische Chance verstehen und eine zukunftsfähige Digitalisierungsstrategie erarbeiten. Nur so wird es den Hochschulen gelingen, die Potenziale der digitalen Transformation auszuschöpfen.“

Bisher erkennen die Professorinnen und Professoren allerdings vielfach keine kohärente, koordinierte und von ausreichenden Investitionen in Kompetenzen und Ausstattung begleitete Strategie der Hochschulleitungen. Folglich vermisst ein Großteil der Befragten eine klare Vorstellung einer begeisternden Digitalisierungsvision. Diese Wahrnehmung hat sich während der Coronapandemie weiter verstärkt.

Mitte Oktober wurden die Ergebnisse der Studie auf der bidt Konferenz in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Roland A. Stürz (bidt) und Yvette E. Hofmann (IHF) diskutierten die Implikationen der Studie und die Möglichkeiten von Politik und Hochschulen, diese in die Praxis umzusetzen.


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Veranstaltungen


9. November 2021: Mitgliederversammlung (digital)
Zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung lädt der Verband am 9. November 2021 ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Präsidiumswahlen. Die Veranstaltung wird online durchgeführt. Eine Einladung ist allen Mitgliedern des Verbandes fristgerecht zugegangen.

9. November 2021: Fachgruppensitzung der Dienstleister
Am Nachmittag nach der Mitgliederversammlung treffen sich die Mitglieder der Fachgruppe der Dienstleister des Verbandes. Die Situng wird ebenfalls digital durchgeführt. Eine Einladung ist allen Fachgruppenmitgliedern bereits zugegangen.

10. November 2021: FachForum 2021 #Bildung #digital #nachhaltig
Mit dem FachForum 2021 eröffnet der Verband das Aktionsjahr „Digitale Bildung - nachhaltig in die Zukunft". Erleben Sie einen rein digitalen Veranstaltungstag mit spannenden Impulsbeiträgen. Die Teilnahme ist kostenfrei und Anmeldungen sind noch bis einschließlich 9.11. möglich: Jetzt anmelden!

1. Dezember 2021: PreConference Workshop der Online Educa Berlin
Wie in jedem Jahr lädt der Verband auch 2021 wieder gemeinsam mit dem europäischen Verband (EADL) und dem BIBB zum Pre-Conference Workshop „Distance Education in Europe – Exchange of Experience and Knowledge Sharing“. Der Fokus der Veranstaltung liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Learning Analytics“. Als Referenten erwarten Sie u.a. Jaap Jan Vroom vom Deltion College in den Niederlanden und Prof. Niels Pinkwart vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Der Workshop ist ab sofort buchbar. Alle Infos...

2. bis 3. Dezember 2021: Online Educa Berlin 2021
Die Online Educa Berlin (OEB) ist die jährliche globale, branchenübergreifende Konferenz und Ausstellung für digitales Lernen und Training. Die Veranstaltung hat einen einzigartigen Fokus und bringt Sie an die vorderste Front der Entwicklungen in der Lerntechnologie. Mitglieder des Verbandes erhalten auf Anfrage einen Rabatt-Code für die Teilnahme an den Hauptveranstaltungstagen Donnerstag und Freitag. Um eine Ermäßigung von 100,00 Euro auf die Teilnahmegebühr der Konferenz zu erhalten, wenden Sie sich an geschaeftsstelle@fernstudienanbieter.de

2. Dezember 2021: Fachgruppensitzung Fernunterricht
Zum Jahresende treffen sich die Fernunterrichts-Anbieter des Verbandes erneut zu einer Fachgruppensitzung. Die Themen des Tages wurden den Mitgliedern der Fachguppe mit der Einladung mitgeteilt.


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Herausgeber:
Bundesverband der Fernstudienanbieter e.V.
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030-767 586 975
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Vertretungsberechtigtes Präsidium:
Mirco Fretter (Präsident),
Prof. Dr. Ronny Fürst (Vizepräsident),
Dr. Markus Lermen (Vizepräsident),
Andreas Vollmer (Vizepräsident)
 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Vereinsregister Registernummer: VR 20854 Nz

Redaktion:
Daniela Lobitz (PR-Referentin)
presse@fernstudienanbieter.de
Tel. 030-767 586 975